Monatsnotiz Juni/ Juli 2021 – Semesterende, Barcamps und die neue Single Source Publishing Community

Die Zeit fliegt. Ein kurzer Rückblick auf die Monate Juni und Juli 2021. Unser Seminar „Wissenschaftliches Arbeiten“ (Sommersemester) ist nach dem Start im April mit Posterpräsentationen der Studierenden im Juli zu Ende gegangen und bei Veranstaltungen wie dem Edunauten-Barcamp oder dem stARTcamp meets HOOU (Motto „Herausforderung angenommen? Wie Wissenschaft und Kultur soziale Verantwortung und Digitalisierung leben“) ging es vor allem um Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Teilhabe und offenes Lernen und Lehren. Das erste Mal selbst teilgenommen habe ich am bundesweiten Digitaltag sowie dem Recherchebarcamp („Recherche im 21. Jahrhundert“). Hinweisen möchte ich in dieser Monatsnotiz auch auf eine neue Community zum Thema Single Source Publishing.


Wissenschaftliches Arbeiten

Am 08.07.2021 fand der letzte Termin unseres unseres Bachelorseminars „Wissenschaftliches Arbeiten“ im Sommersemester 2021 statt. Das Seminar war mit 60 Studierenden voll belegt und erfreulicherweise haben fast alle Teilnehmenden unser NTA-Angebot (Nichttechnisches Lehrangebot) erfolgreich abgeschlossen. Beendet haben wir das Semester mit Posterpräsentationen zu ganz unterschiedlichen Themen (z. B. 3D-Druck im Heimbereich, Wellenleiter für Hifi-Hochtöner, Verbesserungsmöglichkeiten der Arbeitssicherheit in Tischlereien, Elektromobilität und artgerechte Ausbildung und Haltung von Pferden), die die Studierenden als selbst gewähltes Thema im Rahmen des Semesters bearbeitet haben. Gefreut habe ich mich auch über das positive Feedback und Anregungen für zukünftige Veranstaltungen. Zu einigen Themen wie Kollaborationstools, der Ideenfindung für wissenschaftliche Arbeiten, Recherche, Möglichkeiten zur Erstellung von Notizen oder den Umgang mit Zeit habe ich parallel oder im Nachgang offen verfügbare Kurzzusammenfassungen erstellt, die vor allem auch vom Austausch im Rahmen des jeweiligen Termins geprägt sind.

Für Themen wie Open Science, überwiegend praxisorientierte Einblicke in die Erstellung von Notizen und den Einstieg in die Literaturverwaltung haben wir bei Interesse hier auf tub.torials auch einige Beiträge im Angebot:

Interessant könnte im Zusammenhang mit dem wissenschaftlichen Arbeiten auch die Sammlung Mehr als 77 Tipps zum wissenschaftlichen Arbeiten sein, die Axel Dürkop, Thomas Hapke und Tobias Zeumer zusammen mit mir am 27.04.2021 Open Access veröffentlicht haben.


Veranstaltungen

Auch in den Monaten Juni und Juli gab es trotz Anbruch der Urlaubszeit viele Veranstaltungsangebote. Von einigen möchte ich an dieser Stelle kurz berichten. Die Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen lassen sich über einen Klick auf das jeweils an der rechten Seite angeordnete Plus-Symbol einblenden.

Asynchrones Edunauten-Barcamp (03.06. bis 13.06.)

Vom 03. bis 13. Juni 2021 fand das asynchrone Barcamp der Edunauten statt. Im Gegensatz zu vielen gängigen Onlineformaten gab es bei dieser Veranstaltung keine Videokonferenzen, sondern strukturierten, zeitversetzten Online-Austausch. Einen Überblick über die Sessions und die Sessionvorstellungen – zum Teil über Audio- und Videoformate – gibt es auf dieser Seite.

Mich hat hier vor allem die Session Unterrichten mit nachhaltiger und freier Software interessiert. Im dazugehörigen Board und den Kommentaren ist eine schöne Toolsammlung zusammengekommen und auch interessante Fragen, beispielsweise zum Spannungsfeld proprietäre vs. offenen Software, wurden aufgeworfen. Generell lohnt sich meiner Meinung nach aber auf jeden Fall das Nachstöbern im Sessionangebot. So habe ich kürzlich erst bei Blogkultur Podcast – Gastbeiträge in den Kommentaren eine tolle Zusammenstellung an Bildungsblogs gefunden.

Sehr hilfreich für alle, die vielleicht ebenfalls weiter mit asynchronen Veranstaltungen experimentieren wollen: Es gibt einen Rückblick auf Konzept, Umsetzung und Erfahrungen mit dem asynchronen Online-Barcamp-Format von Blanche Fabri, Kristin Narr, Jöran Muuß-Merholz und Nele Hirsch, der unter CC BY 4.0 veröffentlicht wurde.

stARTcamp meets HOOU (11.06.)

Das stARTcamp meets HOOU fand dieses Jahr am 11.06.2021 unter dem Motto „Herausforderung angenommen? Wie Wissenschaft und Kultur soziale Verantwortung und Digitalisierung leben“ statt. Und wie so oft bei diesen Veranstaltungen: es gibt haufenweise tolle Beiträge und Themen. Nicht teilnehmen konnte ich leider an der Learning-Circles-Session. Diese Lernkreise verknüpfen individuelles, selbstorganisiertes Lernen mit der Möglichkeit in Lernpartnerschaften Lernprozesse abzusichern und zu erweitern. Glücklicherweise haben die Teilgebenden dazu auf den Seiten der HOOU gebloggt, so dass man einen guten Einblick in die gesammelten Erfahrungen nachlesen kann.

Spannend fand ich auch die Session „Von Analog bis Digital – Die Entwicklung eines Lernangebots zum Thema Küstenschutz in einem sich wandelnden Klima“, bei der Teilnehmende sich unter anderem auch zu Gefahren durch ein mögliches Überlaufen der Elbe, Binnenhochwasser und Starkregen austauschen konnten. Mehr zu diesem HOOU-Projekt gibt es auf den Seiten des Projektes AKWAS 4.0.

Ich selbst habe die Session 14 Monate online lehren und lernen – Dos and Don’ts zur Förderung eines aktiven Austauschs angeboten. In dieser ging es um individuelle Erfahrungen, wie ein aktives Miteinander im Rahmen digitaler Veranstaltungen gefördert werden kann. Zusammengefasst habe ich die Session im Beitrag Die Sache mit den Digitalveranstaltungen – Nachklapp zu „14 Monate online lehren und lernen – Dos and Don’ts zur Förderung eines aktiven Austauschs.

Spannend fand ich auch die Session „Von Analog bis Digital – Die Entwicklung eines Lernangebots zum Thema Küstenschutz in einem sich wandelnden Klima“, bei der Teilnehmende sich unter anderem auch zu Gefahren durch ein mögliches Überlaufen der Elbe, Binnenhochwasser und Starkregen austauschen konnten. Mehr zu diesem HOOU-Projekt gibt es auf den Seiten des Projektes AKWAS 4.0.

Ich selbst habe die Session 14 Monate online lehren und lernen – Dos and Don’ts zur Förderung eines aktiven Austauschs angeboten. In dieser ging es um individuelle Erfahrungen, wie ein aktives Miteinander im Rahmen digitaler Veranstaltungen gefördert werden kann. Zusammengefasst habe ich die Session im Beitrag Die Sache mit den Digitalveranstaltungen – Nachklapp zu „14 Monate online lehren und lernen – Dos and Don’ts zur Förderung eines aktiven Austauschs.

Digitaltag 2021 (18.06.)

Die Universitätsbibliothek der TU hat am 18.06.2021 am bundesweiten Digitaltag teilgenommen. Axel Dürkop und ich haben dafür den Kurzworkshop Zusammen schreibst du weniger allein! – Offene digitale Werkzeuge an der TU Hamburg eingeladen. Hier wollten wir einen Einblick in unsere Buchproduktion mit freier Software geben. Trotz Temperaturen, die uns alle wohl zumindest gedanklich auf die Suche nach dem erfrischendsten Badesee in nächster Nähe geschickt haben, konnte die Veranstaltung erfreulicherweise stattfinden. Eine kleine Zusammenfassung dazu haben wir hier verbloggt. Vor allem die Herausforderung Anschluss an Arbeits- und Schreibgruppen in Zeiten einer Pandemie zu finden und die Entwicklung von Serviceangeboten von Hochschulen und ihren Bibliotheken spielen dabei eine Rolle.

Barcamp „Recherche im 21. Jahrhundert“ (25.06 und 26.06.)

Am 25.06 und 26.06.2021 lud das Institut für Geschichte der Universität Hildesheim zum ersten Recherchebarcamp ein. Wie der Titel schon verrät, ging es um das Thema Recherche. Wer also Interesse am Suchen und Finden von Informationen hat, war hier absolut richtig. Besonders gut hat mir neben der sehr herzlichen Atmosphäre des – von Studierenden mitorganisierten – Barcamps die Transparenz der Veranstaltung gefallen. Für Neueinsteiger wurde das Konzept Barcamp mit einem gut verständlichen 10-Regeln-Poster erklärt. Der Sessionplan wurde mit Taskcards (eine Art digitale Pinnwand die an Padlet erinnert) umgesetzt, was ebenfalls gut verständlich im Vorfeld in Text- und Videoform für alle Interessierten erklärt wurde.

Neben Sessions zu Themen wie „Was brauchen Promovierende?“, „Wohin mit meinen Daten?“, „Suchstrategien entwickeln“ und „Digitale Bildersuche“ gab es einen spannenden Lightning-Talk von Johanna Wild vom Recherchenetzwerk Bellincat („Wenn eine Internetverbindung genügt, um Missstände aufzudecken: Ein Einblick in Bellingcat’s Open Source-Recherchen“). Bis zu diesem Zeitpunkt habe ich den Begriff Open Source-Recherche noch nie gehört. Zu verstehen ist darunter, das die Recherche überwiegend durch öffentlich zugängliche Informationen aus dem Internet aufbaut. Spannende Einblicke, die auch als Video zur Verfügung stehen! Ganz großartig – und irgendwie naheliegend bei einem Recherchebarcamp – war auch das Recherchebattle Wikipedia. Die Regeln:

  1. Man muss nur durch Anklicken von Hyperlinks vom Startartikel zum Zielartikel kommen.
  2. Man darf NICHT außerhalb von Wikipedia suchen.
  3. Man darf NICHT das Suchfeld „Wikipedia durchsuchen“ nutzen.
  4. Man darf die Browser-Funktion „Seite durchsuchen“ nutzen (Strg+F).
  5. Am Ziel angekommen gilt es (bei Onlineveranstaltungen) schnell im Chat Bescheid zu geben („Da!“).

Das Spiel wird dann gestoppt und gemeinsam wird der Suchverlauf betrachtet. Spannend, unterhaltsam und auch eine gute Möglichkeit um zu verdeutlichen, dass es diesen einen Königsweg beim Finden, wie mein ehemaliger Kollege Thomas Hapke oft zu sagen pflegte, nicht gibt und vor allem die eigenen digitalen Kompetenzen stetig „gepflegt“ werden sollten. Das Konzept hat mir so gut gefallen, dass ich es zukünftig gerne auch in eigenen Veranstaltungen an geeigneter Stelle einbinden möchte.

Ich selbst habe beim Barcamp die Session „Erstellen von OER – Wer, wie, was…?“ angeboten. Dazu plane ich (hoffentlich!) in den kommenden Wochen im Nachgang einen kurzen Beitrag zusammenzustellen. Einiges zu dieser und weiteren Sessions gibt es derzeit auch noch in den Sessiondokumentationen zu sehen.

DaLiCo-Workshop (06.07.)

Am 06. Juli habe ich an einem DaLiCo-Workshop (Data Literacy in Context) teilgenommen. Die Veranstaltung wurde unter dem Titel „Integrating digital competencies into the research toolbox“ von der HAW Hamburg und der University of Debrecen durchgeführt, wobei zwei Hauptthemen im Fokus standen:

  • Kompetenzen innerhalb von Forschungsdatenmanagement-Prozessen stärken,
  • Kennenlernen von Bestandteilen eines Train-the-Trainer (TtT)-Workshops, der sich derzeit zum Thema „Effektiver Wissenstransfer in der Forschungsunterstützung“ im Aufbau befindet.

Insgesamt haben zirka 20 Teilnehmer:innen aus Ungarn und Deutschland (u. a. von der HAW Hamburg, Uni Marburg, Hochschule RheinMain sowie der ZBW) aus den Bereichen Information und Bibliothek teilgenommen. Gefreut habe ich mich – neben den Inhalten an sich (unter anderem ging es um Data Literacy und FAIR Data) – vor allem über zwei weitere Punkte:

  • Ich denke sehr gerne (und oft) an mein Studium an der HAW zurück (für Interessierte: die gerade ausgelaufene Ausschreibung des Studiengangs Bibliotheks- und Informationsmanagement, aber das nächste Semester steht ja auch bald vor der Tür!). Zum einen natürlich, weil man viele tolle Menschen kennengelernt hat. Zum anderen empfand ich aber vor allem das Miteinander zwischen Studierenden und Dozierenden stark. Gefühlt standen die Türen bei Fragen und dem einen oder anderen benötigten Stups in die richtige Richtung immer offen. Davon zehre ich heute noch und so war es schön mit Frau Gläser eine meiner ehemaligen Dozentinnen nach Jahren wiederzusehen (auch wenn kaum Zeit für Smalltalk war 🙂 ).
  • Internationaler Austausch ist immer spannend. Besonders habe ich mich auf einen Einblick in digitale Tools, die Kolleg:innen (gerade international) so im Einsatz haben, gefreut. Hier nehme ich oft Anregungen oder zumindest Motivation für eigene Veranstaltungen mit, etwas Neues auszuprobieren. Ausgetauscht haben wir uns zu den unterschiedlichen Anwendungen in einer Art Bingo:
Screenshot Toolbingo (nicht unter freier Lizenz)

Neu für mich war das Google Jamboard, ein digitales Whiteboard, bei dem die Nutzung selbst nach kurzer Zeit denkbar einfach ist. Genutzt haben wir Jamboard im Rahmen des Workshops in Breakout-Sessions, um Gruppenergebnisse festzuhalten und zu präsentieren.


Single Source Publishing Community

Addressing #OpenScience advocates, developers, authors and editors we offer a place to discuss, show and tell.

Axel Dürkop

Am 02.07.2021 wurde die Single Source Publishing Community ins Leben gerufen. Single Source Publishing bedeutet kurz und knapp: aus einer einzelnen Quelle können weitere digitale Formate generiert werden. Haben wir also eine Datei im Markdownformat, lassen sich ohne großen Aufwand weitere Ausgabeformate wie PDF oder HTML produzieren. Die neu gegründete Community soll allen Interessierten aus Forschung, Verlagswesen und Softwareentwicklung einen Ort bieten, an dem gemeinsam zugunsten von Open Access und Open Science ein Austausch stattfinden kann. Weitere Informationen zur neuen Singe Source Publishing Community gibt es in einem Beitrag auf GenR und diesem Eröffnungstweet. Aktuelles kann zukünftig auch auf Twitter über das Hashtag #SiSoPub verfolgt werden. Schaut doch mal rein, wenn ihr am Community-Gedanken oder dem Raum zum Ausprobieren und Austausch rund um Single Source Publishing Interesse habt, wir würden uns freuen!


Ausblick

Festhalten möchte ich an dieser Stelle noch ein „Learning“ für mich, was das Schreiben von Monatsnotizen betrifft: wenn ein paar freie Tage den Arbeitsrhythmus „unterbrechen“ unbedingt vorbereitend ein paar kleine Notizen und Stichworte festhalten. Nach dem Urlaub fiel es mir dann doch etwas schwer wieder reinzukommen. Wie handhabt ihr das bei regelmäßigen Blogformaten? Macht ihr euch eine kleine Liste mit Themen über den Monat verteilt, die ihr dann später in einen Text umsetzt oder entstehen Beiträge wie Monatsnotizen (oder andere Formate) bei euch eher aus dem Bauch heraus beim Schreiben? Teilt eure Kniffe doch gerne in den Kommentaren 🙂 .

CC BY 4.0
Weiternutzung als OER ausdrücklich erlaubt: Dieses Werk und dessen Inhalte sind – sofern nicht anders angegeben – lizenziert unter CC BY 4.0. Nennung gemäß TULLU-Regel bitte wie folgt: Monatsnotiz Juni/ Juli 2021 – Semesterende, Barcamps und die neue Single Source Publishing Community von Florian Hagen, Lizenz: CC BY 4.0. Beitragsbild „Monatsnotiz Juni Juli“ von Florian Hagen (CC0/Public Domain). Der Beitrag und dazugehörige Materialien stehen auch im Markdownformat und als PDF zum Download zur Verfügung.

„Wissenschaftliches Arbeiten“ oder „Wissenschaftliches Schreiben“?

Ein toller Vorteil von offen lizenzierten Inhalten ist, dass beispielsweise Texte und Materialien, die für andere Medien geschrieben oder erstellt wurden, auch selbst veröffentlicht und frei weitergenutzt werden können. Im Folgenden wird der Text „Wissenschaftliches Arbeiten“ oder „Wissenschaftliches Schreiben“? von Thomas Hapke, der unter CC BY 4.0 auf Insights am 15. Juni 2020 veröffentlicht wurde, zusätzlich in einem offenen Format (Markdown) angeboten (siehe Lizenzhinweis am Textende). Zudem soll an dieser Stelle ergänzend auf die aktuellen themenverwandten Beiträge Wissenschaft(lichkeit)skompetenz als Metakompetenz und Multiepistemische Sichten (auf Wissenschaft, auf …) im Hapke-Blog hingewiesen werden.


Nachdenkliches zum Gebrauch von zwei Begriffen

Manchmal fällt es einem auf: Lehrveranstaltungen und Veröffentlichungen, die sich mit Methoden des wissenschaftlichen Arbeitens und Schreibens beschäftigen, nennen sich immer wieder unterschiedlich. Viele – auch an der TUHH – sprechen eher vom „Wissenschaftlichen Schreiben“, so etwa der Titel der jährlich im Frühjahr an der TUHH federführend von der zentralen Studienberatung organisierten „Kleinen Nacht des wissenschaftlichen Schreibens an der TUHH“, die ja auch von der TUHH-Bibliothek (tub.) mit organisiert wird.

Die TUHH-Bibliothek (tub.) nennt das von ihr organisierte und durchgeführte Bachelor-Seminar im Rahmen des Nicht-Technischen Angebotes der TUHH (NTA) aber „Wissenschaftliches Arbeiten“. Dieses wird von einem Blog als eine Art Schaufenster begleitet, damit Seminar-Inhalte auch von Dritten (insbesondere Studierenden, die keinen Seminarplatz erhalten haben) genutzt werden können.1

Und versucht man dann noch den Begriff „Wissenschaftliches Arbeiten“ ins Englische zu übersetzen, wird man endgültig zum Nachdenken angeregt. Schließlich sind es zahlreiche Aspekte, die Bestandteil des Lifecycles Wissenschaftlicher Kommunikation sind.

Die These dieses Essays ist es, dass solche Benennungen zum wissenschaftlichen Arbeiten mit verschiedenen Sichten auf Wissenschaft und Wissenschaftlichkeit, mit der schwierigen Übersetzung des Begriffs „Wissenschaft“ ins Englische sowie mit dem Kontext und dem institutionellen Hintergrund der diese Begriffe nutzenden Menschen zu tun haben können.

Papierball

Was unterscheidet die Begriffe „Wissenschaftliches Arbeiten“ und „Wissenschaftliches Schreiben“?

Der Unterschied ist wie so oft eine Frage der Sicht.

  • Aus Bibliothekssicht umfasst der Begriff „Wissenschaftliches Schreiben“ zu wenig, da die Potentiale von Bibliotheken allgemein tendenziell eher beim Umgang mit Fachinformation, mit Literaturverwaltung und bei der Publikationsberatung liegen und das eigentliche Schreiben eher am Rande vorkommt. Allerdings gehört Schreiben beim Forschen ja eigentlich von Anfang an dazu, sei es beim Festhalten von Recherchiertem oder Gelesenem, sei es beim Formulieren eines Exposés für wissenschaftliche (Schreib-)Projekte.
  • Aus Sicht von Studierenden und Forschenden fehlen beim Begriff „Wissenschaftliches Arbeiten“, so wie wir ihn in der tub. benutzen, aber oft die Herausforderungen „wirklichen“ Arbeitens, etwa Fragen wissenschaftlicher Methodik, das Experimentieren selbst, deren Dokumentation und das Laborbuch, statistische Auswertungen und vieles mehr.
  • Der Begriff „Wissenschaftliches Schreiben“ wird natürlich auch von Schreibdidaktiker_Innen und Schreibberatenden verwendet, da hier das Schreiben selbst als Schlüsselkompetenz für ein erfolgreiches Studium im Fokus steht. An der TUHH leistet z. B. die Studienberatung für unterschiedliche Zielgruppen wie Studierende und Lehrende, eine Schreibberatung. Es gibt sogar eine Gesellschaft für Schreibdidaktik und Schreibforschung, die ein Positionspapier zur „Schreibkompetenz im Studium” publiziert hat.2

Andrea Klein – Autorin des Buches „Wissenschaftliche Arbeiten schreiben“ (2017, verfügbar in der Lehrbuchsammlung der tub. unter WHN-327) – hat sich in ihrem Blog ebenfalls weiter mit dem Unterschied auseinandergesetzt. Für sie werden bei der Benennung „Wissenschaftliches Schreiben“ in solchen Veranstaltungen „[d]iejenigen Phasen im Schreibprozess, die nicht direkt mit der Textproduktion zu tun haben (also etwa das Erarbeiten der Fragestellung oder die Literaturrecherche),[…] dem Schreiben untergeordnet […]“, während unter der Benennung „Wissenschaftliches Arbeiten“ mehr Inhalte behandelt werden und eine stärkere Verankerung in der jeweiligen Disziplin zu beobachten ist.

Die Herausforderung der Übersetzung

Versucht man nun den Begriff „Wissenschaftliches Arbeiten“ ins Englische zu übersetzen und dann entsprechend Lehrveranstaltungen im englischsprachigen Raum zu finden, fällt einem das typisch Deutsche dieses Begriffes auf.

Der Modul-Katalog des NTA-Angebotes zum Bachelor-Seminar „Wissenschaftliches Arbeiten“ übersetzt dieses dann auch mit „Academic Research and Writing“. Andere Übersetzungen wie etwa „academic work“, „scientific work“ oder „scholarly work“ sind im englischen Sprachbereich kaum für diesen Themenbereich üblich. Englischsprachige Lehrveranstaltungen, die man dem deutschen Gebrauch des „Wissenschaftlichen Arbeitens“ zuordnen könnte, tragen bspw. Titel wie „Research Methods“.

„Science“ meint im englischen Sprachbereich eher Naturwissenschaft, also „physical sciences“. Der deutsche Begriff „Wissenschaft“ wird hingegen viel weiter gefasst verwendet. In einer geschichtlichen Betrachtung des Wissenschaftsbegriffes3 heisst es:

Diese Offenheit des Wissenschaftsbegriffs manifestiert sich auf Wortniveau in der notorischen Unübersetzbarkeit des Begriffs selbst; […].

Aber auch im Deutschen umfasst ein Begriff wie „wissenschaftliche Forschung“ eher eine Sicht auf Wissenschaft aus naturwissenschaftlicher Perspektive, wird doch unter DER „wissenschaftlichen Methode“ oft eine eher naturwissenschaftliche Methodik angenommen, die ja als Teil sogenannter „harter“ Wissenschaft auch oft als Vorbild in den Human- und Sozialwissenschaften gilt.

Beim Thema „Wissenschaftliches Arbeiten“ liegt im deutschen Sprachbereich der Schwerpunkt oft zu sehr im methodischen Bereich, bei Arbeits- und Studientechniken (Informations- und Literatursuche, Lesemethoden, Exzerpieren, wissenschaftliches Schreiben und Zitieren sowie Präsentation). Genauso wichtig erscheint es aber, bei diesem Thema auch die Frage nach dem Kern und der Entstehung wissenschaftlichen Wissens zu stellen. Üblich ist im Englischen im Sinne der letzten Deutung auch die Verwendung des Begriffes „scholarly communication“ als Kern wissenschaftlichen Arbeitens.

Auch auf metaphorischer Ebene ist der Begriff der „Übersetzung“ heutzutage wichtig im Zusammenhang mit der Beziehung zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. Ist es doch heute wichtiger denn je, Ergebnisse der Wissenschaften, aber auch ein Verständnis dafür, wie Wissenschaften funktionieren, in Politik und Gesellschaft zu verankern.

Bei solchen Begriffen wie „Wissenschaftliches Arbeiten“ und „Wissenschaftliches Schreiben“ kommt eigentlich sofort die Frage auf, was das Arbeiten bzw. das Schreiben denn nun wissenschaftlich macht.

Wolf Wagner, u.a. Autor des Buches „Uni-Angst und Uni-Bluff heute. Wie studieren und sich nicht verlieren“,4 schreibt in einem – schon mehr als 20 Jahre alten – Aufsatz5, dass der Begriff „Wissenschaftliches Arbeiten“ als doppelte Drohung daherkomme. 😎 Vielleicht ist deshalb der Begriff auch typisch Deutsch und kommt als wörtliche Übersetzung im englischen Sprachbereich nur selten vor.

Das Wort „Arbeiten“ zeige, dass „es hier nicht um etwas Leichtes, Lustvolles, Spielerisches geht, sondern um Schweres, Anstrengung, Ernst.“ Dabei seien in den Wissenschaften aber durchaus Neugier, Kreativität, „Abenteuer- und Streitlust“ gefragt.

Noch schwieriger wird es beim Wort „wissenschaftlich“, denn „Unwissenschaftliches“ gehöre „angeblich nicht an die Hochschule“. All das hätte also mit „Niveau“ zu tun. “[I]rgendwie [solle man] besser als andere [sein], ohne daß jemals Klarheit bestünde, was genau erfüllt sein muß, um die Forderung zu erfüllen.”6

Um dieser doppelten „Bedrohung“ entgegenzuwirken, lohnt es sich also vielleicht doch, über Wissenschaftlichkeit nachzudenken. Aber wann gibt es im Rahmen eines Studiums eigentlich Zeit und Raum dafür, darüber nachzudenken, was Wissenschaft eigentlich ist, wie sie funktioniert, was ihre Kennzeichen sind, was Wissenschaftlichkeit genau bedeutet?

Dazu kommt, dass sich zur Zeit Konzepte und Werkzeuge der wissenschaftlichen Kommunikation verändern. Diese wandeln sich durch die Digitalisierung und sind optimalerweise von Offenheit geprägt. Diese Tendenz zu Themen wie Open Access und Open Science als aktuelle Herausforderung für die Wissenschaften betont auch Fragen von Wissenschaftlichkeit und die eigentliche Qualität von Wissenschaft.

Zudem kann Wissenschaft vielleicht auch als erlernbares „Handwerk“ angesehen werden. Was das Arbeiten und das Schreiben nun wissenschaftlich macht, darüber sollte man nachdenken. Vorher aber wäre sicher eine Reflexion sinnvoll, was genau nun Wissenschaftlichkeit bzw. Wissenschaft ist.

Sichten auf Wissenschaft(en)

Beim Nachdenken über Wissenschaft sollte man sich bewusst machen, dass es unterschiedliche Sichten auf Wissenschaft gibt, ja, dass man eigentlich im Plural von Wissenschaften mit ihren unterschiedlichen Disziplinen, Sichten, Paradigmen und Methoden sprechen muss.

Nachdenken über Wissenschaft impliziert auch ein Nachdenken über die angewandten Forschungsmethoden. Auch für Studierende und Forschende der Natur- und Ingenieurwissenschaften kann es interessant sein, sich Unterschiede zwischen quantitativer und qualitativer Forschung bewusst zu machen. Wissenschaft wird oft definiert als Naturwissenschaft und damit primär quantitativ. Aber auch in quantitativer Sicht gibt es verschiedene Methoden. Insbesondere in den Sozialwissenschaften unterscheidet man Forschungsmethoden quantitativer und qualitativer Art.

Je nach philosophischem bzw. erkenntnistheoretischen Hintergrund und damit je nach dem jeweiligen Verständnis von Wissenschaft unterscheidet man in den Sozialwissenschaften verschiedene qualitative Forschungsmethoden. Qualitative Sichten auf Wissenschaft können auch für primär quantitativ arbeitende Natur- und Ingenieurwissenschaftler*innen Perspektiven bieten, nicht nur die eigene Sicht auf Wissenschaft auf die Welt zu übertragen, sondern alternative Sichten zuzulassen.7

Schon der Unterschied, ob man von „Wissenschaft“ oder von „Wissenschaften“ spricht, kann auf Unterschiede in der Auffassung über Wissenschaft hinweisen. Sieht man Wissenschaft als systematisches, empirisch fundiertes Theoriengebäude oder als Kultur, System und/ oder Institution mit klaren Normen und Methoden, bei den oft eher die Naturwissenschaften als Vorbild dienen – oder schaut man auf die konkreten Disziplinen mit all ihren unterschiedlichen Zielen, Methoden und Ergebnissen.

Dazu kommen im Rahmen der Vielfalt der Wissenschaften auch noch Sichten auf Wissenschaft(en) hinzu, die etwa genderspezifische Aspekte betonen8 oder nach einem Verständnis von Wissenschaften aus nicht-westlicher Perspektive9 fragen.

Ein Tool

Im Folgenden wird auf ein einfaches Tool hingewiesen, dass dabei unterstützen kann, die eigene Sicht auf Wissenschaft(en) bewusster wahrzunehmen.

Mit dem Wissenschaft-O-Maten werden Nutzenden in Form eines Quiz nach und nach Aussagen über Wissenschaft oder Wissenschaften angeboten. Sie werden jeweils gefragt, welcher Aussage über Wissenschaft sie am ehesten zustimmen würden. Am Ende wird ihnen aus den ausgewählten Antworten eine Sicht auf Wissenschaft angeboten, die zu diesen ausgewählten Aussagen am besten passen könnte.

Man kann dieses Tool im Rahmen einer Lehrveranstaltung oder als Selbst-Lern-Werkzeug nutzen, um Lernenden durch das Lesen der Aussagen über Wissenschaft(en) – zu deren Kennzeichen, über wissenschaftliche Tätigkeiten, über Wissenschaftlichkeit und Realität – bewusst zu machen, dass Wissenschaft unterschiedlich erfahren bzw. verschieden wahrgenommen werden kann.

Natürlich stellen die im Wissenschaft-O-Maten berücksichtigten Sichten auf Wissenschaft(en) auch nur eine Auswahl dar. So gehören – wie schon oben erwähnt – auch feministisch orientierte Sichten oder postkoloniale und nichtwestliche Sichten auf Wissenschaft zu einer vollständigeren Betrachtung von Sichten auf Wissenschaft(en) dazu. Eine historisch orientierte Sicht auf den Begriff Wissenschaft liefern Paul Ziche und Joppe van Driel.

Eine didaktisch-theoretische „Fundierung“ des Wissenschaft-O-Maten bietet neben diesem Essay vielleicht mein – auch als Preprint publizierter – Text mit dem Titel „Wissenschaft und Offenheit : Reflexion über Wissenschaft als Teil der Lehre zum wissenschaftlichen Arbeiten und Schreiben“.10

Was macht Schreiben eigentlich wissenschaftlich?

Schreiben ist für den Philosophen Daniel-Pascal Zorn ein „Labor des Denkens“11. Mit diesem Bild wird auch für ingenieur- und naturwissenschaftliche Studierende, die ja öfters in Laboren unterwegs sind, das Schreiben vielleicht nähergebracht. Studierende dieser Fachgebiete schreiben vor ihren Abschlussarbeiten zudem in der Regel auch Klausuren und Versuchsprotokolle.

Jede und jeder schreibt, eine SMS, eine Mail oder auch anderes. Aber was macht nun das Schreiben wissenschaftlich? Schreiben beginnt eigentlich schon am Anfang einer jeden wissenschaftlichen Arbeit, etwa beim Exposé oder durch Notizen12 beim Lesen und Experimentieren (hier vielleicht als Forschungs-Tagebuch oder Laborbuch).

In Anlehnung an Otto Kruse13 und Helga Esselborn-Krumbiegel14 werden in der folgenden Abbildung zur Beantwortung der Frage „Was macht Schreiben wissenschaftlich?“ drei Ebenen unterschieden, eine Fach-Ebene, eine Meta-Ebene und eine Form-Ebene:

Die Berücksichtigung aller drei Ebenen machen einen Text zu einem wissenschaftlichen Text.

Fach-liches

  • Einbettung des Textes bzw. des eigenen Schreibens in eine disziplinäre oder interdisziplinäre Systematik des Wissens und der Forschungspositionen
  • Begründetes Vorgehen, methodisch und argumentativ nachvollziehbar (Roter Faden)

Es gibt also eine deutlich erkennbare Fragestellung innerhalb eines Themas oder einer Disziplin. Es wird begründet, warum diese wichtig ist für das Fach bzw. für die Welt.

Es folgt daraus auch, dass eigene Überlegungen und eigene Forschung sowie die Forschung anderer unterscheidbar sind. Verwendete Quellen müssen belegt werden. Es wird klar gezeigt, wie man die Fragestellung beantworten will.

Meta-liches

  • Objektivität: objektive, sachliche Darstellung
  • Kritikgebot: skeptische, kritische Grundhaltung

Subjektive Urteile und Meinungen werden vermieden bzw. klar sichtbar gemacht. Bewertungen von Schreibenden oder innerhalb der benutzten Quellen sind deutlich erkennbar. Kritik wird begründet.

Form-ales

  • Einhaltung von Konventionen der Darstellung: Textgenres, Gliederungen, Zitierstile usw.
  • Sprachliche und terminologische Genauigkeit

Zum wissenschaftlichen Arbeiten und Schreiben gehört auch eine gewisse Exaktheit, und die fängt schon zum Beispiel beim Umgang mit der Literatur an.

Was macht Arbeiten eigentlich wissenschaftlich?

Wie wird aber nun das Arbeiten wissenschaftlich? Wissenschaft ist ja auch eine (gesellschaftliche) Institution, insofern könnte man alles das als „wissenschaftlich“ bezeichnen, was in wissenschaftlichen Einrichtungen, Universitäten, Forschungs-Institutionen, wissenschaftlichen Gesellschaften u. ä. gearbeitet bzw. erarbeitet wird. Nach den Wissenschaftshistorikern Ziche und van Driel stabilisieren Wissenschaftsinstitutionen die Wissenschaft.

Auch die Unterscheidung zwischen Wissenschaft und Forschung fällt bei einem eher institutionellen Blick auf Wissenschaft auf. Aus Sicht des Forschungsmanagements werden beide Begriffe

„[…] im alltäglichen Sprachgebrauch fast synonym gebraucht, obwohl es einen (kleinen) Unterschied gibt. Die Wissenschaft sucht nach Erkenntnisgewinn allgemeiner Art. […] Die Wissenschaft ist prinzipiell zweckfrei und erhöht ständig das kulturelle Wissen der Menschheit, […] Die Forschung hingegen ist nicht zweckfrei, sondern sie beginnt mit einer Fragestellung und verfolgt ein konkretes Ziel.“15

Ob diese Unterscheidung hinsichtlich Zweckfreiheit wirklich den Punkt ausmacht, darf bezweifelt werden, wurden doch zur Frage des „Wozu?“ von Wissenschaft schon ganze Bücher geschrieben.16

Aus einer anderen Sicht umfasst Wissenschaft Forschung und Lehre. Manche wissenschaftliche Institutionen wie etwa Universitätskliniken haben sogar drei Funktionen: Sie sind normale Krankenhäuser und behandeln Patienten, sie müssen Studierende ausbilden und dann sollen sie in diesem Kontext auch noch klinische Forschung, also Forschung am Patienten, betreiben.17

Und wie nehmen Sie den Unterschied zwischen „Wissenschaftlichem Arbeiten“ und „Wissenschaftlichem Schreiben“ wahr? Was verstehen Sie unter Wissenschaftlichkeit? Wirken sich Sichten auf Wissenschaft auch auf Ihren Alltag aus?


Literaturverweise

1. Ein weiteres Schaufenster ist mit dem Blog „tub.torials – Gedanken, Ideen und Materialien zu Offenheit in Wissenschaft, Forschung und Lehre“ entstanden.

2. Kurzfassung von Nadine Stahlberg vom ZLL.

3. Paul Ziche u. Joppe van Driel: Wissenschaft. In: Europäische Geschichte Online EGO = European history online / hrsg. vom Institut für Europäische Geschichte Mainz. 2011.

4. Wolf Wagner: Uni-Angst und Uni-Bluff heute. Wie studieren und sich nicht verlieren. 3. Aufl. Berlin: Rotbuch-Verl 2012 (Link zur Urfassung aus dem Jahre 1977)

5. Wolf Wagner: Wissenschaftliches Arbeiten. In: Handbuch kritische Pädagogik. Hrsg. von Armin Bernhard u. Lutz Rothermel. Weinheim: Dt. Studien-Verl. 1997. S. 425–429

6. Alle obigen Zitate S. 425

7. Vgl. auch Svend Brinkmann: Philosophies of Qualitative Research. Oxford: Oxford University Press, 2018.

8. Vgl. etwa Iris Mendel: WiderStandPunkte : umkämpftes Wissen, feministische Wissenschaftskritik und kritische Sozialwissenschaften. Münster: Westfälisches Dampfboot, 2015.

9. Vgl. etwa Boaventura de Sousa Santos: Epistemologien des Südens : gegen die Hegemonie des westlichen Denkens. Münster: Unrast, 2018.

10. In Thomas Hapke: Wissenschaft und Offenheit : Reflexion über Wissenschaft als Teil der Lehre zum wissenschaftlichen Arbeiten und Schreiben. In: Praxishandbuch Schreiben in der Hochschulbibliothek, herausgegeben von Willy Sühl-Strohmenger und Ladina Tschander. S. 58–69. Berlin: De Gruyter, 2019 (Preprint)

11. Vgl. Daniel-Pascal Zorn: Einführung in die Philosophie. Frankfurt am Main: Klostermann 2018, S. 111.

12. Siehe auch Beitragsserie #Notizschreibwochen2020

13. Otto Kruse: Lesen und Schreiben. 3. Aufl. Konstanz: UVK, 2018, S. 84.

14. Helga Esselborn-Krumbiegel: Richtig Wissenschaftlich Schreiben. 3. Aufl. Paderborn: Schöningh, 2014, S. 13.

15. Lothar Behlau: Forschungsmanagement. Berlin Boston: De Gruyter Oldenbourg, 2017, S. 1.

16. Joachim Schummer: Wozu Wissenschaft? Neun Antworten auf eine alte Frage. Berlin: Kadmos, 2014.

17. Vgl. die Darstellung der Rolle von Universitätskliniken in der Corona-Pandemie bei Christian Drosten: Das Coronavirus-Update (23) – Die Forschung braucht jetzt ein Netzwerk (27.03.2020 12:35 Uhr) https://www.ndr.de/nachrichten/info/Coronavirus-Update-Die-Podcast-Folgen-als-Skript,podcastcoronavirus102.html


CC BY 4.0

Weiternutzung als OER ausdrücklich erlaubt: Dieses Werk und dessen Inhalte sind – sofern nicht anders angegeben – lizenziert unter CC BY 4.0. Nennung gemäß TULLU-Regel bitte wie folgt: „Wissenschaftliches Arbeiten“ oder „Wissenschaftliches Schreiben“? von Thomas Hapke, Lizenz: CC BY 4.0. Die Originalveröffentlichung ist bei Insights verfügbar. Bearbeitungshinweise: Das Beitragsbild wurde aufgehellt und entfärbt. Der Beitrag wurde um einen Einführungstext ergänzt. Dem Beitrag wurde die Fußnote 12 hinzugefügt. Der Text ist im Markdownformat und als PDF verfügbar.
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