#OAWeek2018 Hamburg Open Science an der TUHH

Open Science TUHH setzt eine enge Kooperation zwischen Forschung und Infrastruktur voraus. Am 6. Dezember 2017 wurde von der Hamburgischen Bürgerschaft das Programm „Hamburg Open Science (HOS)“ beschlossen. Ziel ist, die Forschungsergebnisse öffentlich finanzierter Forschung in Hamburg frei zugänglich und einfacher auffindbar zu machen.

An der TU Hamburg erfolgten die Vorplanungen für Hamburg Open Science in enger Abstimmung zwischen dem Vizepräsidenten Forschung, Prof. Dr. Timm-Giel, der Bibliothek, dem Rechenzentrum sowie dem Präsidialbereich Forschung. Dabei wurde von der TU die Herausforderung angenommen, dass Open auch für Lösungen auf Open Source Basis steht. Die Bibliothek ist 2018 an folgenden Projekten beteiligt:

Forschungsdatenmanagement (FDM)

Im Projekt FDM werden von 2018-2020 forschungsnahe Services rund um den Lebenszyklus von Forschungsdaten für und in Hamburger Hochschulen aufgebaut werden. Lifecycle Forschungsdaten

CC BY 4.0 Hamburg Open Science

In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt darauf, dass Forschungsdaten auch in Hamburg nach den FAIR-Data-Prinzipien gespeichert werden können: Sie sollen damit auffindbar, zugänglich, interoperabel und nachnutzbar sein. Hierfür werden an der TUHH und der Universität Hamburg prototypische institutionelle Repositorien aufgebaut, welche diese Kriterien erfüllen. Die TUHH hat sich für die Open Software DSpace-CRIS entschieden und wird Anfang 2019 Angehörigen die Möglichkeit bieten, Forschungsdaten dauerhaft zu speichern.

Forschungsdatenrepositorien für Hamburg Open Science

Für das Projekt Forschungsdatenmanagement liegt die Projektleitung mit Frau Rajski an der TU Hamburg, die Ihnen für weitere Fragen gern zur Verfügung steht.

Forschungsinformationssystem (FIS)

Das geplante FIS soll die wissenschaftlichen Leistung an der TUHH dokumentieren. Im FIS pflegen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an einer Stelle ihre Publikationen, Drittmittelprojekte und wissenschaftliche Aktivitäten, wie z. B Organisation von Kongressen, Herausgeberschaften. Diese Datenbasis soll auch auf den Webseiten der Institute und der Forschenden dargestellt werden. Mit dem FIS wird die TU zukünftig die Hochschulbibliographie und den Forschungsbericht erstellen sowie der Veröffentlichungspflicht nach dem Hamburgischen Hochschulgesetz nachkommen.

Das bestehende Publikationsrepositorium tub.dok wird sukzessive um das Forschungsdatenrepositorium und FIS-Funktionalitäten erweitert. Damit werden alle Funktionen in einem System enthalten sein. Nutzerinnen und Nutzer erreichen diese unter einer einheitlichen Oberfläche. Das System beruht auf der Open Software DSpace-CRIS.

Für das Projekt FIS ist Dr. Gunnar Weidt, gunnar.weidt@tuhh.de, Ansprechpartner für alle Fragen und Anregungen.

Kulturwandel

Die TUHH hat intensiv an der openTUHH Policy gearbeitet, die am 26.09.2018 im Akademischen Senat der TUHH einstimmig verabschiedet wurde. Damit wird definiert, was von den Forschenden erwartet wird und welche Services die TUHH zur Unterstützung bereitstellt. Neben der Beratung zu Open Access und Forschungsdaten und der finanziellen Unterstützung von Open Access bedeutet Openness auch die Einhaltung rechtlicher Rahmenbedingungen. Hierfür baut die Bibliothek weitere Kompetenz für die Beratung auf.

openTUHH Team

Das openTUHH Team

Das Projekt „Hamburg Open Science (HOS)“ bildet damit einen wichtigen Baustein für die TUHH auf dem Weg zu mehr Openness.


Mehr zur Open Access Woche 2018:

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*