Urheberrecht

Am 30.6.2017 hat der Bundestag das geltende Urheberrecht ergänzt mit dem UrhWissG – Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz. Dieses UrhWissG ist gültig ab 01.03.2018 und enthält auch Vorgaben zur pauschalen Vergütung bei der Nutzung von urheberrechtlich geschütztem Material in der Lernplattform, leider nur auf 5 Jahre beschränkt. Zunächst muss jetzt die Übergangszeit von Oktober 2017 bis einschl. Februar 2018 möglichst einfach geregelt werden.

Die Kultusministerkonferenz (KMK), die Verwertungsgesellschaft Wort (VG Wort) und die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hatten sich darauf verständigt, dass für Nutzungen nach § 52a UrhG an Hochschulen bis 30. September 2017 nochmals eine Pauschalvergütung gezahlt wird.

KMK: Vorläufige Vereinbarung zur Verwendung von Schriftwerken für Lehre und Forschung an Hochschulen. 23.12.2016

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Die Nutzung (digitaler) Informationsquellen, z.B. Normen oder Zeitschriften, unterliegt im Alltag einer Universität den Schranken der meist kostenpflichtigen Lizenzierungen bzw. ansonsten dem Urheberrecht. Es betrifft insbesondere die Fernleihe, die Nutzung von urheberrechtlich geschütztem Material in Stud.IP sowie beim Publizieren der wissenschaftlichen Ergebnisse in Zeitschriften und Büchern.

 

© Deutsche UNESCO-Kommission

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Informationen zu Lizenzmodellen für elektronische Publikationen finden Sie hier: „Open Content – Ein Praxisleitfaden zur Nutzung von Creative-Commons-Lizenzen“ von Till Kreutzer, 2015, bzw. auf Englisch „Open Content – A practical guide to using Creative Commons licenses“ by Till Kreutzer (2014).
Nutzen Sie Ihr sog. Zweitveröffentlichungsrecht gemäß
§ 38 UrhG : Beiträge zu Sammlungen. Informationen über die Lizenzbedingungen vieler Verlage für diese Fälle finden Sie
hier bei SHERPA/RoMEOSHERPA-RoMEO Logo

 

Aktionsbündnis „Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft“

Logo Aktionsbündnis "Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft"Es gibt Initiativen der Wissenschaft, die sich um einen fairen Ausgleich zwischen den Interessen der Wirtschaft und der Wissenschaft bemühen.
Die Hochschulrektorenkonferenz wie auch der Wissenschaftsrat fordern auf, sich durch Zeichnung der Göttinger Erklärung zum Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft zu beteiligen.