Über Inken Feldsien-Sudhaus

Direktorin der Universitätsbibliothek

SUEDLESE | Literaturtage im Süden bis 16.04.2019

Titelblatt Programmheft SUEDLESE Literaturtage 2019

Zum 4.Mal findet diese Veranstaltung auch dieses Jahr wieder mit den unterschiedlichsten Themen an verschiedenen Orten in Wilhelmsburg und dem Hamburger Süden statt.

Schauen Sie ins Programm und entdecken Sie dabei die Vielfalt des Angebots: von der Lesung aus Krimi oder Roman über „Lyrik zum Anfassen“ (Do 4.April, 20 Uhr, Kulturcafé Komm du, Hutspende) bis zu den Poetry Slam Angeboten (z.B. Literaturfestival „WortArt“ in der Fischhalle, So 31.3., 15-18 Uhr). Eine gedruckte Ausgabe des Programms ist an den Veranstaltungsorten zu finden.

Im Café im Ostflügel des Hauptgebäudes der TUHH findet im Rahmen der Poetry Slam Lesebühne am Dienstag, den 16.4.2019 um 19 Uhr (Eintritt 2 €), die SUEDLESE 2019 ihr Ende.

#OAWeek2018 Hamburg Open Science an der TUHH

Open Science TUHH setzt eine enge Kooperation zwischen Forschung und Infrastruktur voraus. Am 6. Dezember 2017 wurde von der Hamburgischen Bürgerschaft das Programm „Hamburg Open Science (HOS)“ beschlossen. Ziel ist, die Forschungsergebnisse öffentlich finanzierter Forschung in Hamburg frei zugänglich und einfacher auffindbar zu machen.

An der TU Hamburg erfolgten die Vorplanungen für Hamburg Open Science in enger Abstimmung zwischen dem Vizepräsidenten Forschung, Prof. Dr. Timm-Giel, der Bibliothek, dem Rechenzentrum sowie dem Präsidialbereich Forschung. Dabei wurde von der TU die Herausforderung angenommen, dass Open auch für Lösungen auf Open Source Basis steht. Die Bibliothek ist 2018 an folgenden Projekten beteiligt: Weiterlesen

#OAWeek2018 Open Policy der TUHH

Open Access Week 2018 an der TUHH

Open Access – der freie Zugang zu Wissen – ist seit 2013 ein strategisches Ziel der Technischen Universität Hamburg (TUHH): Zur Internationalen Open Access Woche vom 22. bis 28. Oktober stellt die openTUHH Policy der TUHH erstmalig die Einheit von Offenheit in Lehre und Forschung und damit auch gemeinsame digitale Infrastrukturen in den Mittelpunkt. Die openTUHH Policy ist aus den Projekten Hamburg Open Science und Hamburg Open Online University entstanden mit dem Ziel, den digitalen Kulturwandel an der Universität fördern. Weiterlesen

Die richtige Zeitschrift für meinen Artikel – Think Check Submit

Think Check Submit

Das Angebot an Zeitschriften ist riesig und z.T. auch unübersichtlich. Wie gehe ich sicher, dass ich für die Veröffentlichung meiner Forschungsergebnisse die richtige Auswahl treffe? In welchen Open-Access-Zeitschriften kann die Publikation über den DFG-geförderten Publikationsfonds TUHH gefördert werden?

Am Montag, den 16.07.2018, von 13:15 bis ca. 13:45 Uhr bietet die Bibliothek im Raum 0.004 hinter der Information im Rahmen der tub.talks die Möglichkeit zum persönlichen Austausch, zu der die tub. herzlich einlädt.

Wo finde ich seriöse Zeitschriftentitel bzw. Verlage?

  • Die Mitglieder der Open Access Scholarly Publishers Association (OASPA) verpflichten sich zu einem strengen Review-Prozess, um wissenschaftlichen Standards zu genügen.
  • Das Directory of Directory of Open Access Journals (DOAJ) verzeichnet qualitätsgeprüfte Open-Access-Journale. Die Kriterien für die Aufnahme wurden zum 01.01.2015 mit strengeren Standards versehen. Neben dem Review-Prozess muss ein Zeitschriftentitel auch verschiedenen formalen Kriterien genügen und z.B. über eine ISSN verfügen.
  • Standards für den Publikationsprozess – insbesondere beim Peer-Review – bietet das Committee of Publication Ethics (COPE). Auch veröffentlichen viele Zeitschriften ethische Regeln für Autoren.

Worauf sollte ich konkret bei der Zeitschriftenauswahl achten?

Die Seite Think Check Submit bietet eine Checkliste dazu an; einige Fragen davon sind:

Kennen Sie oder Ihre Kolleg/innen die Zeitschrift?

– Haben Sie in der Vergangenheit Artikel in der Zeitschrift gelesen?
– Können Sie die aktuellsten Artikel in der Zeitschrift einfach finden?

Können Sie den Verlag einfach identifizieren und kontaktieren?

– Wird der Verlagsname deutlich auf der Homepage der Zeitschrift angegeben?
– Können Sie den Verlag per Telefon, E-Mail oder Post kontaktieren?

Macht die Zeitschrift klare Angaben zu ihrem Peer-Review-Verfahren?

Werden die Artikel in Datenbanken indiziert, die Sie selber nutzen? z.B. Web of Science, Scopus?

Ist klar, welche Kosten anfallen werden?

– Erläutert die Webseite der Zeitschrift, wofür Zahlungen anfallen und wann diese in Rechnung gestellt werden?

Open Access fördert signifikant die Sichtbarkeit von Forschung. Aber Open Access ist auch zu einem neuen Geschäftsmodell geworden, das unseriöse Anbieter anlockt. Diese versenden breit gestreut Einladungen an die Wissenschaftscommunity mit zunächst günstigen Tarifen für die Publikation von Artikeln zum „Anfüttern“. Es gibt dann keinen Review-Prozess, aber hohe Artikelkosten. In anderen Fällen sind die Artikel nach kurzer Zeit nicht mehr verfügbar oder sie werden trotz Zahlung nicht freigeschaltet. Dazu kommt, dass diese Zeitschriften, auch Predatory Journals oder Raubjournale genannt, in den Datenbanken Web of Science und Scopus i.d.R. nicht ausgewertet werden. Wer eine wissenschaftliche Karriere machen will, für den ist das misslich. Es gibt übrigens ähnliche Mechanismen bei Kongresseinladungen!

Sie haben Fragen? Schicken Sie uns eine Mail an openaccess@tuhh.de

SUEDLESE | Literaturtage im Hamburger Süden

Link: www.sued-kultur.de

Auch dieses Jahr finden wieder Lesungen und Veranstaltungen im Rahmen der SUEDLESE vom 01. bis 30.04.2018 an verschiedenen Orten im Süden Hamburgs statt. Lassen Sie sich zum Besuch anregen durch das Programmheft 2018 von SuedKultur!

Speziell an der TUHH können Sie an zwei sehr unterschiedlichen Veranstaltungen teilnehmen:

 

Wir wünschen viel Vergnügen!

#OAWeek2017 – DFG für TUHH Open Access

Pünktlich zur Open Access Week 2017 bewilligte die DFG die Fördermittel des TUHH Open Access Publikationsfonds für die Jahre 2018/19. Damit erhalten TUHH-Autoren unter bestimmten Bedingungen weiterhin die volle Kostenübernahme durch die tub. für die Publikation von Artikeln in Open Access Zeitschriften! Weiterlesen

#OAWeek2017 – „Open in order to …”

Open Access Week 2017

Diese Woche möchten wir auf die 10. International Open Access Week aufmerksam machen. „Open in order to …“ – oder was bewirkt Open Access in Zusammenhang mit Projekten wie z.B. der Hamburg Open Online University (HOOU)? Weiterlesen

Unsicher über die Lizenz in Stud.IP?

Das Semester beginnt wieder, und Materialien werden von Lehrenden für die Veranstaltungen in Stud.IP, der Lernplattform der TUHH, hochgeladen. Hierbei ist immer das Urheberrecht zu beachten. Auch Studierende können durchaus Dokumente in Stud.IP einstellen. Sie alle dürfen nicht ohne Weiteres Schriftwerke hochladen. Vorab haben Sie zu klären, ob an diesen Werken Rechte von Dritten (z.B. Verlagen oder des Urhebers) vorhanden sind. Je nach urheberrechtliche Grundlage Ihres Dokumentes müssen Sie in Stud.IP eine entsprechende Lizenz auswählen (siehe unten!).

Screenshot Website Stud.IP TUHH

Bis zum 01.03.2018 regelt der § 52a UrhG die Nutzung von urheberrechtlich geschütztem Material in geschlossenen Veranstaltungen z.B. im Rahmen einer Lernplattform wie Stud.IP. Damit alle Nutzerinnen und Nutzer in Stud.IP gesetzeskonform die Nutzungsbedingungen für die von ihnen eingestellten Materialien abbilden können, sind in Stud.IP die folgenden Lizenzen hinterlegt.

Lizenzmodelle in StudIP

  • Selbst verfasstes, nicht publiziertes Werk
  • Werk mit freier Lizenz, z.B. CC BY 4.0
  • Nutzungserlaubnis oder Lizenz liegt vor, z.B. Studierende willigen in die Veröffentlichung von Seminarergebnissen ein
  • Abbildungen, Fotos, Filme, Musikstücke, Partituren (Nutzung nur von kleinen Teilen eines Werkes gemäß §52a UrhG)
  • Publizierte Texte ohne erworbene Lizenz oder gesonderte Erlaubnis (Nutzung von kleinen Teilen eines Werkes gemäß §52a UrhG)

 

Die Benennung von Autoren und der Hinweis auf die Quellen sind bei allen hochgeladenen Materialien zwingend notwendig. Zum Beispiel bietet es sich bei Bildern an, Autorin oder Autor sowie die Lizenz direkt auf dem Bild anzubringen oder zumindest in Stud.IP unter der Beschreibung der Datei die Namensnennung, Quelle und Nutzungsbedingungen anzubringen.

Wie geht es weiter?
Es ändert sich der zulässige Nutzungsumfang. Nach dem 01.03.2018 dürfen Sie gemäß dem neuen §60a UrhG (Gesetzes zur Angleichung des Urheberrechts an die aktuellen Erfordernisse der Wissensgesellschaft – Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz – UrhWissG) bis zu 15 Prozent des Werkes nutzen! Artikel dürfen vollständig genutzt werden. Es besteht hier eine andere Einschränkung: die Nutzung wird auf „einzelne Beiträge aus derselben Fachzeitschrift oder wissenschaftlichen Zeitschrift“ beschränkt, damit sind z.B. Beiträge aus Tages- und Wochenzeitungen für die Nutzung in Stud.IP tabu!

Texte in Stud.IP: weiterhin Pauschalvergütung

Für die Nutzung urheberrechtlich geschützter Texte in Stud.IP gilt bis zum 28.02.2018 weiterhin eine Pauschalvergütung. Die Höhe der angemessenen Vergütung soll auf Basis einer gemeinsam abzustimmenden Erhebung ermittelt werden.

Dazu muss auch neu vereinbart werden, welche Vergütung für die Nutzung von Texten in den Lernplattformen ab dem 01.03.2018 fällig wird. Ab dann gilt das neue Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz (UrhWissG).

Das steht im Gesetz

Textauszug UrhWissG:

§ 60a : Unterricht und Lehre

(1) Zur Veranschaulichung des Unterrichts und der Lehre an Bildungseinrichtungen dürfen zu nicht kommerziellen Zwecken bis zu 15 Prozent eines veröffentlichten Werkes vervielfältigt, verbreitet, öffentlich zugänglich gemacht und in sonstiger Weise öffentlich wiedergegeben werden

  1. für Lehrende und Teilnehmer der jeweiligen Veranstaltung,
  2. für Lehrende und Prüfer an derselben Bildungseinrichtung sowie
  3. für Dritte, soweit dies der Präsentation des Unterrichts, von Unterrichts- oder Lernergebnissen an der Bildungseinrichtung dient.

(2) Abbildungen, einzelne Beiträge aus derselben Fachzeitschrift oder wissenschaftlichen Zeitschrift, sonstige Werke geringen Umfangs und vergriffene Werke dürfen abweichend von Absatz 1 vollständig genutzt werden.

(3) Nicht nach den Absätzen 1 und 2 erlaubt sind folgende Nutzungen:

  1. Vervielfältigung durch Aufnahme auf Bild- oder Tonträger und öffentliche Wiedergabe eines Werkes, während es öffentlich vorgetragen, aufgeführt oder vorgeführt wird,
  2. Vervielfältigung, Verbreitung und öffentliche Wiedergabe eines Werkes, das ausschließlich für den Unterricht an Schulen geeignet, bestimmt und entsprechend gekennzeichnet ist, an Schulen sowie
  3. Vervielfältigung von grafischen Aufzeichnungen von Werken der Musik, soweit sie nicht für die öffentliche Zugänglichmachung nach den Absätzen 1 oder 2 erforderlich ist.

(4) Bildungseinrichtungen sind frühkindliche Bildungseinrichtungen, Schulen, Hochschulen sowie Einrichtungen der Berufsbildung oder der sonstigen Aus- und Weiterbildung.

Dazu schon heute der Hinweis, dass Artikel ab 01.03.2018 nur bereitgestellt werden dürfen, wenn sie aus wissenschaftlichen Zeitschriften stammen. Artikel aus Wochenzeitungen oder Publikumszeitschriften dürfen nicht mehr hochgeladen werden! Diese Einschränkung erfolgte erst kurz vor der Beschlussfassung durch den Bundestag aufgrund der Einflussnahme der Verleger! Hier gibt es dann auch wieder Abgrenzungsfragen, die möglicherweise vor Gericht geklärt werden müssen, z.B. fallen Beiträge aus der Zeitschrift „Bild der Wissenschaft“ unter diese Regelung?