Serviceeinschränkung am Sonntag, den 5.7.2015

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Am Sonntag, den 5.7.2015 nachmittags zieht unser Bibliothekssystem in eine neue Umgebung um. Planmäßig soll unser System ab Montag Mittag wieder vollständig zur Verfügung stehen.

Für die Dienstleistungen der TUHH-Bibliothek bedeutet dies, dass an diesem Sonntag ab 16:30 Uhr bis Montag Mittag keine Magazinbestellungen und keine Leihfristverlängerungen abgesetzt werden können und auch keine Kontoeinsicht möglich ist. Außerdem stehen am Sonntag die Selbstverbucher zur genannten Zeit nicht zur Verfügung. Die Buchrückgabebox steht natürlich zur Verfügung.

Katalogrecherechen können aber über TUBfind und auch über beluga durchgeführt werden

Wir hoffen auf Ihr Verständnis für diese Einschränkungen unseres normalen Services!

DFG Open Access – Förderung auch in 2015

Auch in 2015 kann die Bibliothek Open Access-Artikel nach den Regeln der DFG komplett finanzieren. Die Kosten für die Artikel dürfen dabei inkl. Steuer 2.000 EUR nicht überschreiten. Die eingeworbenen Mittel im vergangenen Jahr reichten für alle beantragten Artikel, die den Förderbedingungen entsprachen!

Nutzen Sie also diese Chance und sprechen Sie uns an! Wir beraten gern über die Fördermöglichkeiten. Die Vergabekriterien und das kurze Antragsformular finden Sie auf den Webseiten der Bibliothek, alternativ schicken uns bitte eine Mail an openaccess@tuhh.de.

Die Vergabe der Mittel erfolgt nach dem Prinzip : First come – first serve. Sollten die Mittel der DFG ausgeschöpft sein, übernimmt die TU-Bibliothek weiterhin im Rahmen ihrer Möglichkeiten 25 % der Publikationskosten bis zu einer Höchstgrenze von 500,- EUR.

Diese Artikel wurden 2015 bereits aus dem Fonds finanziert:

Gaffron, P., & Niemeier, D. (2015). School Locations and Traffic Emissions — Environmental (In)Justice Findings Using a New Screening Method. International Journal of Environmental Research and Public Health, 12(2), 2009–2025. http://doi.org/10.3390/ijerph120202009
Gerstein, G., Klusemann, B., Bargmann, S., & Schaper, M. (2015). Characterization of the Microstructure Evolution in IF-Steel and AA6016 during Plane-Strain Tension and Simple Shear. Materials, 8(1), 285–301. http://doi.org/10.3390/ma8010285
Gomes, D. R., Hallmann, S., Daniel, C., Fredel, M. C., & Janssen, R. (2015). Surface morphology and fracture strength analysis of nanosecond ablated alumina. Journal of the Ceramic Society of Japan, 123(1435), 160–166. http://doi.org/10.2109/jcersj2.123.160
Seibel, A., & Schlattmann, J. (2015). An Analytical Approach to Evaluating Nonmonotonic Functions of Fuzzy Numbers. Advances in Fuzzy Systems, 2015, e898651. http://doi.org/10.1155/2015/898651
Schröder, C., Blank, S., & Antranikian, G. (2015). First glycoside hydrolase family 2 enzymes from Thermus antranikianii and Thermus brockianus with β-glucosidase activity. Frontiers in Bioengineering and Biotechnology, 3, 76. http://doi.org/10.3389/fbioe.2015.00076
Neddersen, M., & Elleuche, S. (2015). Fast and reliable production, purification and characterization of heat-stable, bifunctional enzyme chimeras. AMB Express, 5(1), 33. http://doi.org/10.1186/s13568-015-0122-7

Dhas, P. G. T. N., Gulyas, H., & Otterpohl, R. (2015). Impact of Powdered Activated Carbon and Anion Exchange Resin on Photocatalytic Treatment of Textile Wastewater. Journal of Environmental Protection, 06(03), 191–203. http://doi.org/10.4236/jep.2015.63020

Bücher-Flohmarkt ab Dienstag, den 16. Juni 2015

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Auch 2015 bietet Ihnen die TUHH-Bibliothek im Rahmen eines Bücher-Flohmarktes ausgesonderte Lehrbücher und Fachbücher, ältere Dubletten und anderes Gedrucktes zum Kauf an. Sie finden den Flohmarkt ab dem 16.Juni 2015 ab 12 Uhr im großen Gruppenarbeitsraum des unteren Lesesaals (hinter dem Serviceplatz der Information die zweite Tür rechts).

Der Verkauf zu sehr geringen Preisen erfolgt nur zu den Servicezeiten (Beratung und Magazinausleihe), Montag bis Donnerstag von 9 bis 19 h sowie Freitag von 9 bis 18 h!

Viel Spaß beim Stöbern!

BGH-Urteil zur Digitalisierung von Büchern

USB-SticksDas Wichtigste zuerst: Nach diesem Urteil ist es nicht einfach erlaubt, Bücher zu digitalisieren und frei ins Netz zu stellen!

Das Urteil des Bundesgerichtshofes vom 16. April 2015 erlaubt den Bibliotheken jetzt zwar eine eigene Digitalisierung von gedruckten Büchern aus dem Besitz der Bibliothek parallel zu eventuell vorhandenen Verlagsangeboten, aber die Nutzung muss an Leseplätzen in den Räumen der Bibliothek erfolgen. Die digitale Kopie darf durch die Bibliothek also nicht campusweit allgemein zugänglich im Intranet der TUHH angeboten werden, erst recht natürlich nicht allgemein öffentlich im Internet – außer der Urheber ist seit 70 Jahren verstorben.

Die Richter erlauben den Nutzerinnen und Nutzern in Bibliotheken für die digitalisierte Fassung eine vergleichbare Nutzung wie bei einem gedruckten Buch. Es ist nach dem Urteil das Drucken und Abspeichern in diesen Grenzen erlaubt (s.a. §53 UrhG). So dürfen z.B. kleine Teile eines Werkes (max. 12% eines Werkes) ausgedruckt bzw. abgespeichert werden. In der analogen Welt sind Kopien eines kompletten Werkes zum sonstigen eigenen Gebrauch nur dann zulässig, wenn das Werk seit mindestens zwei Jahren vergriffen ist (§53 UrhG).

Für die im Urteil angesprochenen Leseplätze gilt auch weiterhin eine Begrenzung der Zugriffe in Abhängigkeit der in der Bibliothek vorhandenen Exemplare: Wenn die Bibliothek ein Exemplar eines Titels besitzt, darf sie nur einen Zugriff darauf gewähren, wenn sie bei einem Lehrbuch 50 Exemplare besitzt, darf sie 50 parallele Zugriffe gewähren.

Natürlich ist die Nutzung der digitalisierten Bücher vergütungspflichtig. Es besteht bereits ein Rahmenvertrag zwischen der KMK und den Verwertungsgesellschaften zur Vergütung, der jetzt neu verhandelt werden muss. Bevor Bibliotheken hier aktiv werden können, muss aber zunächst der gültige Rahmenvertrag zum 31.12.2015 gekündigt werden!

Open Access – eine strategische Entscheidung

Open Access ist ein Baustein, um Forschungsergebnisse aus der TUHH in der Öffentlichkeit sichtbarer zu machen. Im Rahmen der Open Access-Strategie der TUHH fördert das Präsidium der TUHH diesen Publikationsweg. Zur Unterstützung der Wissenschaft stellte deshalb die TUB schon 2002 ein institutionelles Repositorium bereit, das Open Access Repository TUBdok. Zur Publikationsunterstützung ist im Webauftritt der TU-Bibliothek ein präsentes Angebot hinterlegt, das neben TUBdok und der Betreuung der Hochschulschriften auch die Punkte Urheberrecht, Open Access sowie Publikationsbewertung und Zitationsanalyse umfasst.

DFG-Mittel für einen Publikationsfonds konnten für die Publikationsjahre 2014 und 2015 erfolgreich eingeworben werden. Ein Folgeantrag für die Jahre 2016-17 ist bereits gestellt. Zur Steigerung der öffentlichen Sichtbarkeit wurden alle geförderten Open Access-Publikationen in eine Liste aufgenommen. Im Rahmen der Open-Access-Woche 2014 wurde die Liste der in 2014 geförderten Artikel zusammen mit den jeweiligen Publikationsgebühren in einem Blog-Beitrag publiziert. Darüber hinaus hat die TU-Bibliothek die genauen Informationen zu den Zahlungen der Artikelkosten (APC) für primäre Open Access-Artikel auf GitHub veröffentlicht. Dies soll eine transparente Kostendarstellung von Open Access-Publikationen sowie Analysen der entsprechenden Daten ermöglichen.

Über das Open Access Repository TUBdok können wissenschaftliche Dokumente von Angehörigen der TUHH verlässlich weltweit und frei verfügbar bereitgestellt werden. Die Langzeitarchivierung wird über die Deutsche Nationalbibliothek gewährleistet. TUBdok wurde seit Jahren in alle großen Index-Dienste wie Google Scholar, OAIster, Datacite oder Base aufgenommen, so dass die Dokumente weltweit nachgewiesen werden. Seit der Ende Februar 2015 erfolgten Migration auf die Open Source Software DSpace profitieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von einem deutlich vereinfachten Workflow beim Einstellen von Dokumenten. Gleichzeitig können Dokumente auch über den im wissenschaftlichen Publizieren üblichen Digital Object Identifier (DOI) dauerhaft referenziert werden.

Frei verfügbare Informationen und Materialien sind nicht nur für die Forschung von Bedeutung, sondern auch für die Lehre. Erste sog. Open Educational Resources (OER) werden bereits von der TUHH bereitgestellt. Die TUB beteiligt sich aktiv an dem Entwicklungsprozeß der Hamburg Open Online University.

DOIs für Ihre Dokumente auf TUBdok

Digital Object Identifier (DOI) sind mittlerweise der Standard für die Referenzierung wissenschaftlicher Publikationen und sollten auf keiner (digitalen) Literaturliste fehlen. DOIs stellen sicher, dass Dokumente auch dann noch aufgerufen werden können, wenn sich URLs ändern. Zum Beispiel wenn aus tu-harburg.de tuhh.de wird.

Bisher haben auf unserem Open Access Repository TUBdok die sogenannten URNs die Aufgabe übernommen, für die eindeutige Referenzierung zu sorgen. Das werden sie auch weiterhin tun. Nur sind URNs nie so bekannt geworden, wie es der DOI bei wissenschaftlichen Veröffentlichungen inzwischen ist. Deswegen haben wir für Sie in TUBdok zusätzlich eine DOI-Registrierung eingebaut: Seit 25. Februar erhalten alle Dokumente bei der Veröffentlichung automatisch einen DOI.
doi:10.15480/882.1207Inzwischen verzeichnet TUBdok 1241 DOIs und diese werden schon gut genutzt. Im April wurden bereits 20 % (253) aller Dokumente über den DOI aufgerufen. Spitzenreiter mit 79 Aufrufen im April war die Dissertation von Matthis Thorade aus dem letzten Jahr:

Thorade, Matthis (2014): Entropiebasierte Bewertungskriterien für den Wärmeübergang in Kraftwerksprozessen und ihre Relevanz für praktische Anwendungen. Dissertation. Technische Universität Hamburg-Harburg, Hamburg. http://dx.doi.org/10.15480/882.1207

Quelle: DataCite Metadata Statistics

Und wo brauche ich den URN?

Wir empfehlen zumindest bei Dissertationen, den Identifier URN in Ihre Arbeit zu übernehmen: Sie bekommen bereits beim Ausfüllen der Metadaten einen URN zugewiesen, der Ihre Dissertation später eindeutig im Netz kennzeichnet und zitierbar macht. Sie können diesen URN in Ihren Volltext aufnehmen. Wenn Sie dies möchten, speichern Sie das Publikationsformular zwischen (dies ist auf jeder Formularseite möglich) und laden Sie den Volltext erst hoch, wenn Sie den URN eingefügt haben. Ein nachträglicher Austausch der Datei ist nicht möglich! Die Aufnahme des URN in den Volltext ist nicht verpflichtend, aber hilfreich, um auch Ausdrucke des Dokuments problemlos identifizieren zu können.
URN in Dissertations-PDF

Der DOI wird aus technischen Gründen erst nach der Veröffentlichung zugewiesen und kann damit nicht in das Dokument eingefügt werden.

Spaß beim Sommerfest!

Spielvergnügen und Lesefreude on the funny side of the library 😉

Fördern Sie Ihre Geschicklichkeitskompetenz (statt Informationskompetenz 😉 ) durch Spiele am Stand der Bibliothek oder testen Sie Ihr Wissen über die TUHH!

Besuchen Sie also den Stand der TU-Bibliothek beim Teich! Das Sommerfest der TUHH findet am 3. Juni 2015 ab 13 Uhr statt!

sommerfest_blog

Foto-Rallye!
Mit tollen Preisen!!! U.a. Gutscheine für den Campusshop und den Bücherflohmarkt der TUB!

Ausserdem gibt es Bookcrossing zum Ausprobieren! Gern können Sie hierfür auch eigene Bücher mitbringen und „freilassen“…

Riesenmikado, Bücherwerfen (mit Buchpreisen) und vieles mehr…

Vorlesespaß für die Kleinen
Von 15-18 Uhr ca. 15 Min. Wo? In der Rotunde der Bibliothek (dort gibt es dann eine kleine Kuschelecke). Mit kleinen Überraschungen! Wenn Sie mit Ihren Kindern mal aus dem Gewühl raus wollen 😉

Viel Spaß beim Sommerfest wünscht Ihre TU-Bibliothek!!!

Citavi 5 mit verbesserter PDF-Bearbeitung

Seit Ende April gibt es das Literaturverwaltungsprogramm Citavi in der Version 5. Unsere Campuslizenz gilt auch für die neue Version.

Vorab, was sich leider nicht geändert hat:

  • Es bleibt bei Microsoft Windows only.
  • Auch das neue Citavi für DBServer läuft nur mit MS SQL Server.

Das ist neu in Citavi 5Wer aber Windows nutzt, dem bietet Citavi 5 unter anderem eine deutlich bessere Integration von PDFs :

  • Wichtige Textpassagen können jetzt farblich hervorgehoben werden.
  • Zitate und Aufgaben in Citavi können mit Textpassagen im PDF verknüpft werden, so dass Sie im Schreibprozess schnell zu den wichtigen Stellen gelangen können – auch direkt aus dem Word Add-in heraus.
  • Anders herum funktioniert es auch: Lassen Sie sich zu einer Stelle im PDF den Kommentar oder die Aufgabe anzeigen, die Sie dazu erfasst haben.
  • Entnehmen Sie Abbildungen aus einem PDF als Bild-Zitat.
  • Verschlagworten Sie einen Titel mit Stichwörtern aus dem PDF.
  • Übernehmen Sie Markierungen, die Sie mit anderen PDF-Programmen gemacht haben (zum Beispiel auf Ihrem Tablet).
  • Exportieren Sie die Annotationen, die Sie in Citavi gemacht haben, in das PDF-Dokument, um es anderen zur Verfügung zu stellen oder um von einem anderen Gerät aus damit weiter zu arbeiten.

PDFs auswerten mit Citavi 5: Anleitung zur Annotation [PDF]

Für Fragen zu Citavi 5 bietet Citavi ein eigenes Support-Forum an und natürlich das Citavi 5 Handbuch. Wenn Sie im Institut auf Citavi 5 umstellen möchten, bekommen Sie die Lizenz für institutsöffentliche PCs wieder über literaturverwaltung@tuhh.de. Persönliche Lizenzen erhalten Sie direkt von Citavi. In den CIP-Pools bleibt es noch bei Citavi 4.

Fotos: Citavi

Von Europa profitieren: Forschungsdatenmanagement an der Universität Leeds

LifelongJoints LogoTUHH, TuTech und Partner forschen im europäischen Projekt „LifelongJoints“ an neuartigen Materialien zur Erhöhung der Lebensdauer von künstlichen Gelenken. Von der TUHH ist das Institut für Biomechanik unter Leitung von Professor Michael M. Morlock beteiligt.

Professionelles Datenmanagement ist bei diesem Projekt ein essentieller Part, um den Übergang von Forschungsergebnissen zu potentiellen Produkten zu unterstützen. Unter den Projektpartnern fiel der Universitätsbibliothek Leeds die Aufgabe zu, die Erstellung des Datenmanagementplans (DMP) zu begleiten. Britische Universitäten sind deutschen Hochschulen im Datenmanagement in der Regel noch etwas voraus, da Datenmanagementpläne schon länger verbindlich eingefordert werden. Bereits 2005 wurde das Digital Curation Centre (DCC) gegründet, das seitdem Hochschulen beim Datenmanagement unterstützt.

University of LeedsAn der Universität Leeds wurde 2012/2013 das Projekt „Leeds Research Data Management Pilot (RoaDMaP)“ durchgeführt. Daraus resultierte u.a.:

  • die Forschungsdatenpolicy der Universität Leeds,
  • Beispielszenarien für das Datenmanagement in verschiedenen Disziplinen,
  • Unterstützung von DMPonline, dem Online-Tool vom DCC für die Erstellung von Datenmanagementplänen,
  • ein umfassendes Trainingsprogramm für Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen,
  • die Einrichtung eines eigenen Forschungsdaten-Repositories im April 2015,
  • die dauerhafte Zusammenarbeit der Abteilungen Bibliothek, Rechenzentrum, Forschung, Recht und Finanzen sowie der Ethikkommission.

Im Rahmen der Projektkoordination durch die TuTech entstand die Möglichkeit des Wissenstransfers zu (Open) Data Management von Leeds an die TUHH. Am 21. und 22. April hatten Martin Bilz und Beate Rajski die Gelegenheit, mit Dr. Graham Blyth und seiner Kollegin Rachel Proudfoot sowie Dr. Angus Whyte vom DCC Erfahrungen aus Leeds und die Anwendbarkeit auf die Gegebenheiten an der TUHH zu diskutieren: LLJ supports transfer of knowledge on Open Data Management.