Neues auf tub.dok

Unser Open Access Repository tub.dok hat jüngst ein kleines Upgrade erhalten.
Auffällig sind insbesondere drei Änderungen:

BibTeX-Export

tubdok-bibtexAlle Datensätze sind mit einem Klick zu BibTeX exportierbar. Damit können sie einfach in Literaturverwaltungssysteme wie Citavi übernommen oder direkt aus LaTeX heraus referenziert werden. Die Erweiterung haben wir von der Deutschen Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften übernommen, die uns ihr Modul freundlicherweise zur Verfügung gestellt haben (vielen Dank nochmal an dieser Stelle!).

Verbesserte Lizenzangabe

cc-lizenz-tubdokFür Publikationen, die unter einer CreativeCommons-Lizenz stehen, ist die Anzeige, um welche Lizenz es sich handelt, verbessert. Zudem haben Autoren bei der Publikation die Wahl zwischen verschiedenen CC-Modellen (z.B. die englischsprachigen Lizenzbedingungen nach Version 4.0 oder die deutschsprachigen nach Version 3.0).

Wir empfehlen für Ihre Publikation CC-BY 4.0, also die Nachnutzung mit Namensnennung in der Version 4.0. Die Vorteile von 4.0 zu 3.0 hat die Hochschule Hannover bestens beschrieben. Da können wir nur verlinken.

Datensätze in Dublin Core

tubdok-langanzeigeÜber einen Button kann jeder Datensatz nun im Metadatenformat Dublin Core eingesehen werden. Dort können alle Daten zu einem Titel eingesehen werden, also auch solche, die nicht auf der Übersichtsseite ersichtlich sind.

Veröffentlichung der Quellen

github-dspaceIm Rahmen dieser Umstellung haben wir den von uns angepassten Quellcode auch auf github veröffentlicht und stellen ihn so anderen interessierten DSpace-Anwendern zur Verfügung.

Arbeitsplatz gesucht?

Ab heute stellen wir Ihnen vier neue Arbeitsräume mit provisorischer Möblierung zur Verfügung. Es sind zwei große Arbeitsräume für Kleingruppen und zwei kleine, in denen jeweils zwei Personen an einem Bibliotheks-PC arbeiten können. Diese sollen zukünftig zum Erlernen von Sprache dienen.

Die neuen Arbeitsräume finden Sie im oberen Lesesaal hinter dem CIP-Pool.

Großer Gruppenarbeitsraum:

Gruppenarbeitsraum

Kleiner Arbeitsraum:

Kleiner Arbeitsraum

 

Viel Spaß beim Lernen und Arbeiten!

Ihre tub.

Artikel bei ResearchGate und Co hochladen: Welcher Verlag erlaubt was? Und wie Open Access ist das eigentlich?

Der folgende Artikel wurde von Michaela Voigt im Blog der Universitätsbibliothek der Technischen Universität Berlin (zum Original) veröffentlicht und steht unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz

Akademische Netzwerke erfreuen sich großer Beliebtheit: Die sicher bekanntesten Plattformen sind ResearchGate und Academia.edu, die nach eigenen Angaben über 10 Mio. bzw. 40 Mio. Mitglieder haben. Das Prinzip ist einfach: Wie bei anderen sozialen Netzwerken auch kann sich jeder kostenfrei registrieren und ein eigenes Profil anlegen. Die Plattformen versprechen, man könne sich mit Kolleginnen und Kollegen vernetzen, Publikationen mit anderen teilen, Statistiken bekommen über Aufrufe und Zitationen der eigenen Publikationen, interessante Stellen finden, und vieles mehr.

„Publikationen mit anderen teilen“ legt den Gedanken nahe, dass akademische Netzwerke auch Open Access fördern, und dass wer seine Publikationen hier einstellt, Open Access publiziert. Die Verantwortlichen von Repositorien sehen das häufig anders, so auch wir: Es geht beim Open-Access-Publizieren um weit mehr als das Hochladen von PDFs! Wirklich Open Access ist ein Artikel, wenn er in einem gesicherten, standardkonformen und offenen Archiv zur Verfügung gestellt wird.

Einen informativen Vergleich von akademischen Netzwerken mit Open-Access-Repositorien hat das Office for Scholarly Communication der University of Californiaerarbeitet. Deutlich wird, dass akademische Netzwerke eine ganz andere Funktion erfüllen als OA-Repositorien – Vernetzung und Profilbildung stehen hier im Vordergrund. Kritikpunkte an den bestehenden Netzwerken sind u.a. Fehlen von standardisierten Schnittstellen, auf Vermarktung der Nutzerdaten abzielende Geschäftsmodelle und ein zu lockerer Umgang mit den Nutzerdaten. Repositorien, die von öffentlichen Einrichtungen betrieben werden, haben im Vergleich die zentrale Aufgabe, Inhalte langfristig verfügbar zu machen. Inhalte erhalten einen dauerhaften, zitierfähigen Identifier (DOI oder URN) und sind auch noch nach vielen Jahren verfügbar. Die Betreiber der Repositorien stellen offene Schnittstellen zur Verfügung und arbeiten mit digitalen Langzeitarchiven zusammen.

Trotz aller Kritik an ResearchGate und Co: Wenn man akademische Netzwerke nutzt und auch die Artikel teilen will, was gilt es dann zu beachten? Wir haben uns die Bedingungen von fünf großen Wissenschaftverlagen* genauer angeschaut: Dürfen Autorinnen und Autoren ihre Artikel in akademischen Netzwerken verfügbarmachen?

Verlag
Preprint** Postprint** Verlagsversion
DeGruyter nein nein nein
 IEEE nein  nein  nein
Elsevier ja nein nein
Springer ja ja, 12 Monate nach Erscheinen nein
 Taylor & Francis ja ja, Embargo abhängig von Zeitschrift (12–24 Monate)  nein

[*] Die Angaben gelten für Closed-Access-Artikel; sind die Artikel Open Access und unter einer freien Lizenz erschienen, dürfen Sie zu den Bedingungen dieser Lizenz genutzt und dann sehr wahrscheinlich auch in akademischen Netzwerken eingestellt werden.

[**] „Postprint“ steht für die akzeptierte Manuskriptversion, d. h. die Fassung des Beitrages, in die alle Änderungen aus dem Begutachtungsverfahren eingeflossen sind; im Satz und in der Seitenzählung jedoch nicht identisch mit der publizierten Verlagsversion. Dagegen meint „Preprint“ die ursprünglich eingereichte Fassung, sozusagen die Rohfassung des Artikels.

Die Vorgaben der Verlage im Detail:

  • DeGruyter erlaubt den Autorinnen und Autoren von Mehrfachautorenwerken (also für Beiträge in Fachzeitschriften, Anthologien, Sammelbänden oder Datenbanken) das Teilen der Manuskript- oder Verlagsversion auf der eigenen Webseite oder dem institutionellen Repositorium 12 Monate nach der Erstveröffentlichung. Die Beträge dürfen hingegen „nicht in öffentlichen und/oder kommerziellen thematischen Verzeichnissen“ (z.B. PubMed Central) eingestellt werden. Ebenfalls nicht gestattet ist das Einstellen von Volltexten in akademischen Netzwerken; dies wurde uns auf Anfrage vom Verlag bestätigt. (Quelle: DeGruyter Repository Policy, Open Access Policy, Auskunft Verlag)
  • Elsevier erlaubt, das eingereichte Manuskript eines Zeitschriftenartikels (Preprint) jederzeit und überall im Volltext verfügbar zu machen. Das finale Manuskript (Postprint) hingegen darf erst 12 bis 24 Monate nach erstem Erscheinen auf einem institutionellen oder disziplinären Repositorium eingestellt werden. Das Teilen in akademischen Netzwerken darf also nur für den Preprint, nicht für den Postprint oder gar die Verlagsversion erfolgen. (Quelle: Elsevier Sharing Policy.)
  • IEEE gestattet, eine Manuskriptfassung über institutionelle Repositorien online zu stellen. Die eingereichte Manuskriptfassung (Preprint) darf auch in bestimmten Fachrepositorien (insbes. arXiv.org) eingestellt werden; nach Erscheinen muss dies aber gegen das akzeptierte Manuskript (Postprint) ausgetauscht werden. Zum aktuellen Zeitpunkt ist das Einstellen von Volltexten in akademischen Netzwerken nicht gestattet; dies wurde uns auf Anfrage vom Verlag bestätigt. (Quelle: IEEE Electronic information dissemination policy,copyright form, FAQ on Authors‘ Posting of Accepted IEEE Papers, Auskunft Verlag)
  • Springer gestattet Autorinnen und Autoren von Zeitschriftenartikeln (Achtung, für Buchbeiträge gelten andere Regeln!), das eingereichte Manuskript (Preprint) jederzeit und das begutachtete Manuskript (Postprint) 12 Monate nach erstem Erscheinen online zu stellen. Die Beiträge dürfen in institutionellen oder disziplinären Repositorien oder akademischen Netzwerken eingestellt werden. (Quelle: Springer Self-archiving Policy, FAQ authors‘ rights)
  • Taylor & Francis gestattet Autorinnen und Autoren von Zeitschriftenartikeln (Achtung, für Buchbeiträge gelten andere Bestimmungen!), das eingereichte Manuskript (Preprint) jederzeit und das begutachtete Manuskript (Postprint) 12 bis 24 Monate nach erstem Erscheinen (abhängig von der Zeitschrift) online zu stellen. Die Beiträge dürfen in institutionellen oder disziplinären Repositorien oder akademischen Netzwerken eingestellt werden. (Quelle: Taylor & FrancisSharing your work, Open Access journal finder)

Unser Fazit: Nutzen Sie die Upload-Funktion in akademischen Netzwerken mit Bedacht – manche Verlage gestatten den Upload nicht für die Verlagsversion und für die Manuskriptfassung erst nach Ablauf eines Embargos; manche Verlage verbieten den Upload ganz und gar. Nutzen Sie akademische Netzwerke zum Netzwerken! Und nutzen Sie für das Open-Access-Publizieren nicht-kommerzielle, offene Plattformen (z.B. das Open Access Repositorium der TU Hamburg, tub.dok), die eine langfristige freie Verfügbarkeit und Archivierung sicherstellen. Bei der Prüfung, welche Version Sie im Repositorium wann verfügbar machen dürfen, unterstützen wir TU-Angehörige gern!

Themenwoche – Bookcrossing

2016-08-11 13.17.01Schauen Sie in dieser Woche besonders aufmerksam in unser Bookcrossing-Regal im Eingangsbereich der Bibliothek.

Wir schicken in der ersten Themenwoche überwiegend Titel aus den Sachgebieten Science-Fiction, Mystery und Fantasy auf Reisen. In loser Folge planen wir weitere Themenwochen. Lassen Sie sich überraschen!

Übrigens, Bookcrosser freuen sich sehr über Reisehinweise auf bookcrossing.com. Buchspenden werden weiterhin gerne entgegengenommen. Herzlichen Dank!

Meist genutzte Online-Bücher der TUHH in 2015

Die tub. verausgabte letztes Jahr mehr als 80 % ihres Medienetats für digitale Ressourcen. Hier folgt ein Überblick über die im Jahre 2015 meistgenutzten Online-Bücher. Der größte Teil des Erwerbungsetats der tub. wird für Zeitschriften ausgegeben.

Die folgenden Listen verdeutlichen nicht nur die thematische Vielfalt, sondern auch die Vielfalt der Verlage, deren Online-Bücher die tub. im Bestand führt. Besonders gut genutzt werden insbesondere Online-Bücher jener Verlage, von denen die tub. eine hohe Anzahl an digitalen Büchern aber auch von Zeitschriften im Bestand hat.

Viel benutzte Online-Bücher in der TUHH

Die Top 3 belegen die folgenden Werke des Springer-Verlags:

 

Weitere vielbenutzte eBooks (verlagsbezogen):

Weiterlesen

Digitale Forschungsdaten für die Zukunft sichern

Forschungsdaten
Die TUHH ist eine Technische Universität, die sich dem Leitbild Technik für den Menschen verschrieben hat, und Forschung und Lehre auf hohem akademischen Niveau anbietet.

Für die zukünftige Weiterentwicklung und Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Kontext muss sich die TUHH auch der Diskussion über Open Access von Forschungsergebnissen und Forschungsdaten stellen. Open Access kann eine höhere Qualität der wissenschaftlichen Ergebnisse, eine bessere Sichtbarkeit und intensivere Diskussion innerhalb der wissenschaftlichen Community sowie eine bessere internationale Zusammenarbeit bewirken. Mittelgeber wie DFG und EU fordern bereits die weitgehende Verfügbarkeit der Forschungsergebnisse im Open Access. Das Land Hamburg hat gerade eine Vorstudie für das Hamburg Open Archive gestartet, welches die Plattform für Open Access in Hamburg werden soll.

An der TUHH werden dabei die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft verabschiedeten Empfehlungen zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis berücksichtigt wie auch die im September 2015 vom Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG verabschiedeten „Leitlinien zum Umgang mit Forschungsdaten“. In diesem Zusammenhang möchten wir an der TUHH die Anforderungen und Bedarfe für das Forschungsdatenmanagement TU-intern erheben. Mit Forschungsdaten sind hier nicht die Publikationen oder die Metadaten der Forschungsprojekte gemeint, sondern die wirklichen Daten (Messdaten, Quellcode, Simulationsergebnisse, Bilddaten, etc.) auf denen die Forschungsergebnisse und Publikationen beruhen.

Die TUHH-Umfrage zum Thema Forschungsdaten wird im Auftrag des Präsidiums der TUHH durchgeführt. Sie basiert auf den Umfragen der Humboldt Universität zu Berlin (2013) und der TU Darmstadt (2015). Die Teilnahme ist freiwillig und anonym und auf Deutsch und Englisch möglich. Das Wissenschaftliche Personal sowie die DV-Beauftragten haben bereits per E-Mail eine Einladung zu der Umfrage erhalten. Interessierte aus diesem Kreis der TUHH, die keine Einladung erhalten haben, bitten wir um eine kurze Rückmeldung an die TU-Bibliothek, wenn Sie teilnehmen möchten. Vielen Dank!

Die Umfrage ist bis einschließlich 15.08.2016 online erreichbar.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Bibliothek oder den Präsidialbereich Forschung.

Shibboleth-Login auf tub.dok

Login Auswahl tub.dokUnser Open Access Repository tub.dok ist ab sofort in die Shibboleth-Infrastruktur der TUHH eingebunden. Das bedeutet, dass Sie für die Publikation auf tub.dok die Vorteile des Single Sign Ons nutzen können und sich – nachdem Sie sich auf der Login-Seite des Rechenzentrums angemeldet haben – nicht mehr separat „einloggen“ müssen.

Wenn Sie bereits einen tub.dok-Zugang mit Ihrer TUHH-Kennung haben, ändert sich an Ihren Einstellungen in tub.dok nichts, da Shibboleth Sie mit den gleichen Zugangsdaten durchlässt. Für Autoren, die keine TUHH-Zugangsdaten mehr haben, ist es weiterhin möglich, sich einen lokalen tub.dok-Account anzulegen und dann darüber zu publizieren.

Service für das Lernen und Lehren

TUBHH für Lernen und Lehren

Am 29. Juni 2016 ist Tag der Lehre an der TUHH. Da jedes wissenschaftliche Arbeiten und forschendes Lernen auch in der Bibliothek beginnt, beteiligt sich die TU-Bibliothek tub. ebenfalls mit einem Aktionsstand im Foyer im Gebäude H.

Neben ihrem Bestand an digitalen und gedruckten Medien – 2015 wurden mehr als 80% des Medienetats für digitale Ressourcen ausgegeben – unterstützt die tub. das Lernen und Lehren an der TUHH u.a. durch Beratungsangebote zu Themen wie Fachinformation, Literaturverwaltung, Publizieren und Urheberrecht

Wir kommen mit unseren Beratungsangeboten und Tutorials für Studierende auch gerne in Lehrveranstaltungen. Auch Literaturzusammenstellungen für Lehrveranstaltungen in Form von Semesterapparaten sind möglich. Ein von der tub. organisiertes Seminar zum „Wissenschaftlichen Arbeiten“ für Bachelor-Studierende wird durch einen Blog als Schaufenster in die Themen des Seminars begleitet. Schauen Sie doch mal rein.