Gesetzentwurf zum Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft!

Stud.IP seminar-sidebarEs geht weiter voran mit neuen Regelungen für Bildung und Wissenschaft beim Urheberrecht.

Die Bundesregierung hat dazu am 12.04.2017 einen Gesetzentwurf in Ergänzung zum gültigen Urheberrechtsgesetz beschlossen. Lt. Pressemitteilung des Bundesministeriums für Justiz regelt der Gesetzgeber damit neu, „welche urheberrechtlichen Nutzungshandlungen im Bereich Bildung und Wissenschaft gesetzlich erlaubt sind, ohne dass es einer Zustimmung der Urheber und sonstiger Rechtsinhaber bedarf. Durch den Entwurf sollen das Urheberrechtsgesetz, das Gesetz über die Deutsche Nationalbibliothek und das Patentgesetz geändert werden.“

Die geplanten neuen Regelungen des Gesetzentwurfes sind insbesondere für die Vergütung der Nutzung von urheberrechtlich geschützten Materialien auf den Lernplattformen der Universitäten von Bedeutung, da hier neu für viele Materialien „eine pauschale Vergütung oder eine repräsentative Stichprobe der Nutzung für die nutzungsabhängige Berechnung der angemessenen Vergütung genügt“ (§60h (3) RegE UrhWissG). Diese Regelung bietet den Hochschulen die Chance, einen Gesamtvertrag mit der VG Wort über die Vergütung abzuschließen, ohne den organisatorischen Aufwand einer Einzelmeldung an die VG Wort betreiben zu müssen.

Zum aktuellen Regierungsentwurf mit dem Titel „Entwurf eines Gesetzes zur Angleichung des Urheberrechts an die aktuellen Erfordernisse der Wissensgesellschaft (Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz – UrhWissG)“

Weitere wichtige Regelungen beinhaltet der Gesetzentwurf auch zum Text und Data Mining (§60d RegE UrhWissG). Um Texte automatisiert für die wissenschaftliche Forschung auszuwerten, sollen dann eine „Normalisierung, Strukturierung und Kategorisierung“ bei einem nicht-kommerziellen Zweck zulässig sein. Auch sollen den sog. Pflichtexemplarbibliotheken weitere Rechte eingeräumt werden, z.B. beim Web-Harvesting (Archivierung frei zugänglicher Internet-Inhalte).

Öffnungszeiten Ostern 2017

Tulpen

 

Am Osterwochenende, Freitag, 14.04.2017 – Montag, 17.04.2017, sind die Lesesäle und Arbeitsräume unserer Bibliothek geöffnet:

Karfreitag von 10-20 Uhr
Ostersamstag von 8-20 Uhr
Ostersonntag/-montag von 10-20 Uhr

Die Serviceplätze sind an diesen Tagen nicht besetzt.

Wir wünschen Ihnen frohe Osterfeiertage!

Grafik CC0 Pixabay, annca

Kein Aprilscherz – Vormerkgebühren fallen weg ab 1.4.2017

Für die TUHH und tub. treten am 01.04.2017 eigene Gebührensatzungen in Kraft, welche die bisherige übergreifende Gebührenordnung für alle Hamburger Hochschulen ablöst.

Was ändert sich für Sie?

1) Die Gebühr von 0,80 € im Fall der Vormerkung eines Werkes entfällt! Die anderen Gebührensätze bleiben unverändert und sind angelehnt an die Gebührenordnung der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg.

2) Die neue Gebührensatzung listet nur noch Gebührentatbestände auf, die wirklich anfallen, d.h. sie ist um einiges kürzer.

Zugleich wird die Haus- und Benutzungsordnung zum 01.04.2017 aktualisiert.

Beide Dokumente finden Sie auf unseren Webseiten:

Gebührenordnung bzw. Gebührensatzung

Benutzungsordnung bzw. Haus- und Benutzungsordnung

Schreiben, schreiben – nichts weiter


Wenn es denn so einfach wäre! 😎

Bei der „Kleinen Nacht des wissenschaftlichen Schreibens an der TUHH“ am Mittwoch, den 26. April 2017, haben Sie von 15.00 Uhr bis 22.00 Uhr Gelegenheit, sich in den Räumen rund um das Audimax 1 („H-Räume“, Am Schwarzenberg Campus 5) auf das wissenschaftliche Schreiben und Arbeiten vorzubereiten oder das Schreiben gleich zu praktizieren.

Neben Impulsen und Anregungen für Studierende und Lehrende rund ums wissenschaftliche Schreiben und Arbeiten bietet die Kleine Nacht auch die Möglichkeit konzentrierter Eigenarbeit in Schreibräumen. Das vorbereitete Programm (Flyer zur Kleinen Nacht des wissenschaftlichen Schreibens an der TUHH 2017) umfasst außerdem Impulsvorträge und Workshops u.a. zu Themen wie Beratung zum Schreiben, zum Finden von Fachinformation und Wissensorganisation durch Literaturverwaltung sowie LaTeX!

Die Anmeldung zur „Kleinen Nacht“ ist über die Lernplattform Stud.IP möglich. Hierzu müssen Sie als Nutzende in Stud.IP eingeloggt sein. Aber auch ohne Anmeldung sind Sie herzlich willkommen.

Organisiert und durchgeführt wird die Kleine Nacht von der Zentralen Studienberatung der TUHH in Kooperation mit dem AStA, der TUHH-Bibliothek, dem Zentrum für Lehre und Lernen (ZLL), dem Hochschulsport und dem TU-Rechenzentrum sowie mit internen und externen Referent*innen.

Die TU-Bibliothek bietet schon seit einigen Jahren ein Weblog an, das als eine Art Schaufenster in die Thematik ein Seminar „Wissenschaftliches Arbeiten“ begleitet. Manche der Lehrenden des Seminars, das von der TU-Bibliothek organisiert wird und Teil des Komplementärstudium (Nichttechnisches Lehrangebot NTA) an der TUHH ist, können Sie im Rahmen der Impuls-Vorträge auf der Kleinen Nacht kennenlernen. Einige Ressourcen aus dem Seminar und der Blog selbst stehen als Open Educational Resources zur Verfügung.

Header Blog Wissenschaftliches Arbeiten

Der nächste Urlaub kommt bestimmt – Bookcrossing

Schauen Sie in dieser Woche besonders aufmerksam in unser Bookcrossing-Regal im Eingangsbereich der Bibliothek.

In dieser Themenwoche möchten wir Sie schon mal einstimmen auf den nächsten Urlaub. Außer den klassischen Reiseführern bieten wir eine bunte Auswahl zum Thema Reisen. Vielleicht ist für Sie ein interessantes Buch dabei? Wenn nicht, dann suchen Sie doch einmal in unseren Katalog und geben Ihr Reiseziel direkt ein!

Hier sind zwei hilfreiche Beispielrecherchen zum Thema: Reiseführer 1 oder Reiseführer 2

Wir würden uns freuen, wenn wir erfahren wohin die Bücher reisen.

Wir wünschen Ihnen einen schönen Urlaub!

Personalversammlung 21. März 2017

Am Dienstag, den 21.03.2017, sind die Lesesäle der Universitätsbibliothek der TU Hamburg trotz einer Personalversammlung von 8 – 21 Uhr geöffnet.

Unsere Serviceplätze werden an diesem Tag ab 12 Uhr besetzt sein.

 

 

 

 

 

 

 

DINI Wettbewerb: Studieren digital

Studieren im digitalten Zeitalter - GrafikDie Deutsche Initiative für Netzwerkinformation (DINI), ein Zusammenschluss vor allem von Bibliotheken, Rechenzentren und Medienzentren, hat erneut einen Wettbewerb für Studierende ausgeschrieben.

Unter dem Titel „Studieren im digitalen Zeitalter – Lehren und Lernen mitgestalten“ können Sie als Studierende bis zum 1. Juni 2017 Ihre Ideenskizzen, Konzepte oder
Beschreibungen bereits laufender Projekte beim Wettbewerb einreichen.

Trauen Sie sich!

In der Ausschreibung zum Wettbewerb heisst es:
 
 

„Digitalisierung macht Studieren so kreativ wie nie.

  • Doch was hilft euch wirklich weiter?
  • Wie sehen gute Lehrveranstaltungen im digitalen Zeitalter aus?
  • Wie kann euer Lernprozess optimal unterstützt werden?
  • Was braucht ihr, um die Lehrangebote optimal zu nutzen?“

Mehr als nur MINT in der tub.

Mint-Regal

Sie finden bei uns viel mehr als nur Literatur zu den Fächern Mathematik – Informatik – Naturwissenschaften – Technik (MINT). Beim Besuch in unserer Bibliothek fällt Ihnen sicherlich im Eingangsbereich dieses Regal auf. Es bietet derzeit eine Auswahl von Büchern, die Sie nicht unbedingt bei uns vermutet hätten!

Vielleicht ist etwas Interessantes für Sie dabei? Alle Bücher sind sofort ausleihbar. Für interessanten Nachschub wird gesorgt.

Viel Spaß beim Stöbern!

Neues aus der Literaturverwaltung

Kein Chaos, kein Vergessen, kein Plagiat: Seminarfolie

Citavi Version 5.5

Citavi steht jetzt in der Version 5.5 zur Verfügung. Neben kleinen Verbesserungen und Fehlerbehebungen gibt es jetzt auch eine neue Funktion, um das Literaturverzeichnis einer Arbeit nach eigenen Aspekten zu gruppieren: Übersicht aller Änderungen
Citavi 5.5 steht für Institute bereits über den Softwareverteilservice der TU zur Verfügung. In den Windows-Pools bleibt es bis zum Wintersemester bei der Version 5.4.

Citavi ist weiterhin nur für Windows verfügbar. Das soll sich in diesem Jahr ändern, wenn mit der Version 6 eine Web-Komponente dazukommt.
Und wenn Sie die TU Hamburg verlassen, aber gern Citavi weiternutzen möchten: Citavi läßt sich frei nutzen, wenn Ihr Projekt weniger als 101 Titel enthält. Für größere Projekte können Sie eine rabattierte Lizenz erwerben.

Keine EndNote-Lizenzen mehr über das Rechenzentrum

EndNote-Lizenzen für die Desktop-Version können nicht mehr über das Rechenzentrum bezogen werden.
Davon unabhängig steht die Online-Version EndNote Basic weiterhin frei zur Verfügung. EndNote hat übrigens zusammen mit Web of Science den Besitzer gewechselt und gehört nun Clarivate Analytics.

Mendeley

Mendeley von Elsevier hat zum 31. Januar seine Plattform Mendeley.com generalüberholt. Mendeley ist Freemium Software. So gehörte die Option für die Zusammenarbeit in mehr als einem Team bisher zu den kostenpflichtigen Erweiterungen, die auch an der TUHH genutzt wurden. Seit Februar sind diese „Teampläne“ allerdings ersatzlos gestrichen (s.a. Mendeley-Support-Forum mit Login). Und weil die Frage schon gestellt wurde: Die Bibliothek plant derzeit keine Lizenzierung der Mendeley Institutional Edition.

Und noch zwei Hinweise:

  1. Für alle, die Mendeley nutzen und mit MS Word ab Version 2010 ihre Arbeiten schreiben: Bibliografische Angaben können jetzt auch direkt aus der Web Library importiert werden
  2. Da Mendeley sich auch als akademisches Netzwerk versteht: Seit November können  Mendeley- und ORCID-Profile synchronisiert werden.

Zotero: Warten auf die Version 5.0

Bei der OpenSource-Software Zotero steht die Version 5.0 an. Damit endet die Ära von Zotero als Firefox Plugin. Es wird dann nur noch Zotero-Standalone geben. Welche Änderungen sonst noch geplant sind, steht im Changelog der Beta-Version. Es wird dann sicher noch einmal spannend, welche der gern genutzten Plugins in 5.0 funktionieren werden. Auch Zotero Standalone steht für Institute über den Softwareverteilservice des Rechenzentrums zur Verfügung.

Zum Schluss

Wie immer weisen wir auf unsere Seite zur Literaturverwaltung hin 🙂 Aber wir haben auch noch ein paar Folien (56 um genau zu sein) aus dem Januar für Sie: In einem Schnelldurchlauf werden zunächst die Programme Citavi, JabRef, Mendeley und Zotero vorgestellt. Und da jedes Programm anders ist, genauso wie wahrscheinlich Ihre Anforderungen, geht es dann darum, welche Unterstützung Sie von den einzelnen Programmen bei Recherche, Lesen, Schreiben und Publizieren erwarten können. Ergänzt wird dies um ein Arbeitsblatt, in dem Sie Ihre eigene Einschätzung eintragen können.

 

Wer hat Angst vor CC-Lizenzen?

Open Access bedeutet, zumindest im engen, erstrebenswerten Sinn, nicht nur den kostenlosen Zugang zu wissenschaftlichen Veröffentlichungen, sondern auch die Möglichkeit, sie frei weiterzuverbreiten und nachzunutzen. Um so ärgerlicher ist es, dass einige Verlage diese freie Nachnutzbarkeit in ihren als solche bezeichneten Open-Access-Publikationen aktiv behindern. Weiterlesen