Lüftungsanlage im unteren Lesesaal ausgestellt wegen Reinigungsarbeiten

Es gibt zur Zeit aufgrund der Wärme sicher angenehmere Orte als die TU-Bibliothek. 8-) Zudem ist im unteren Lesesaal der tub. die Lüftungsanlage derzeit für Reinigungsarbeiten ausgestellt. Die Anlage im oberen Lesesaal läuft weiter.

Machen Sie Ihre Software auf GitHub zitierfähig

Softwareentwicklung ist häufig ein wichtiger Bestandteil der wissenschaftlichen Arbeit an der TUHH. Viele nutzen GitHub, um wissenschaftliche Software gemeinsam zu erstellen und zu teilen. Was dabei lange Zeit fehlte, war die Möglichkeit, diese Software eindeutig referenzieren zu können. Erst damit kann sie in wissenschaftlichen Publikationen problemlos zitiert werden.

Digital Object Identifiers (DOI) sind inzwischen der Quasi-Standard für die Referenzierung elektronischer Publikationen. Was liegt also näher als DOIs auch für Software zu nutzen? Seit 2014 ist dies durch die Kooperation von GitHub und Zenodo möglich. Zenodo ist eine offene Plattform für die dauerhafte Archivierung von Forschungsergebnissen fast jeglicher Art, die vom CERN betrieben und u.a. von der EU finanziert wird: zenodo.org/features

Wer bereits bei GitHub aktiv ist, kann ein bestehendes Repository mit einer Kennung von Zenodo verbinden. Darüber wird das Repository auf Zenodo dauerhaft archiviert und der DOI für das Repository vergeben. Auch für weitere Releases ist gesorgt.

Ein aktuelles Beispiel aus dem Institute of Communication Networks der TUHH:

Sebastian Lindner. (2018, July 16). ComNetsHH/LRE-OMNeT: Publication release (Version v1.0.1). Zenodo. https://doi.org/10.5281/zenodo.1313054

Interessiert?

Wie es funktioniert, beschreibt GitHub in knapp 10 Minuten Lesezeit: Making Your Code Citable
Making Your Code Citable · GitHub Guides

Und noch zwei Tipps zu Zenodo:

  1. Nutzen Sie die TUHH-Community auf Zenodo für die Zuordnung zur TU: https://zenodo.org/communities/tuhh/ Eine Zuordnung ist auch nachträglich möglich.
  2. Ergänzen Sie ggf. zu den Autoren die ORCID iD (Give credit where credit is due)

 

p.s. Es soll nicht unerwähnt bleiben: Es gibt auch eine alternative Repository-Anbindung an figshare:
DOI-Button

Die richtige Zeitschrift für meinen Artikel – Think Check Submit

Think Check Submit

Das Angebot an Zeitschriften ist riesig und z.T. auch unübersichtlich. Wie gehe ich sicher, dass ich für die Veröffentlichung meiner Forschungsergebnisse die richtige Auswahl treffe? In welchen Open-Access-Zeitschriften kann die Publikation über den DFG-geförderten Publikationsfonds TUHH gefördert werden?

Am Montag, den 16.07.2018, von 13:15 bis ca. 13:45 Uhr bietet die Bibliothek im Raum 0.004 hinter der Information im Rahmen der tub.talks die Möglichkeit zum persönlichen Austausch, zu der die tub. herzlich einlädt.

Wo finde ich seriöse Zeitschriftentitel bzw. Verlage?

  • Die Mitglieder der Open Access Scholarly Publishers Association (OASPA) verpflichten sich zu einem strengen Review-Prozess, um wissenschaftlichen Standards zu genügen.
  • Das Directory of Directory of Open Access Journals (DOAJ) verzeichnet qualitätsgeprüfte Open-Access-Journale. Die Kriterien für die Aufnahme wurden zum 01.01.2015 mit strengeren Standards versehen. Neben dem Review-Prozess muss ein Zeitschriftentitel auch verschiedenen formalen Kriterien genügen und z.B. über eine ISSN verfügen.
  • Standards für den Publikationsprozess – insbesondere beim Peer-Review – bietet das Committee of Publication Ethics (COPE). Auch veröffentlichen viele Zeitschriften ethische Regeln für Autoren.

Worauf sollte ich konkret bei der Zeitschriftenauswahl achten?

Die Seite Think Check Submit bietet eine Checkliste dazu an; einige Fragen davon sind:

Kennen Sie oder Ihre Kolleg/innen die Zeitschrift?

– Haben Sie in der Vergangenheit Artikel in der Zeitschrift gelesen?
– Können Sie die aktuellsten Artikel in der Zeitschrift einfach finden?

Können Sie den Verlag einfach identifizieren und kontaktieren?

– Wird der Verlagsname deutlich auf der Homepage der Zeitschrift angegeben?
– Können Sie den Verlag per Telefon, E-Mail oder Post kontaktieren?

Macht die Zeitschrift klare Angaben zu ihrem Peer-Review-Verfahren?

Werden die Artikel in Datenbanken indiziert, die Sie selber nutzen? z.B. Web of Science, Scopus?

Ist klar, welche Kosten anfallen werden?

– Erläutert die Webseite der Zeitschrift, wofür Zahlungen anfallen und wann diese in Rechnung gestellt werden?

Open Access fördert signifikant die Sichtbarkeit von Forschung. Aber Open Access ist auch zu einem neuen Geschäftsmodell geworden, das unseriöse Anbieter anlockt. Diese versenden breit gestreut Einladungen an die Wissenschaftscommunity mit zunächst günstigen Tarifen für die Publikation von Artikeln zum „Anfüttern“. Es gibt dann keinen Review-Prozess, aber hohe Artikelkosten. In anderen Fällen sind die Artikel nach kurzer Zeit nicht mehr verfügbar oder sie werden trotz Zahlung nicht freigeschaltet. Dazu kommt, dass diese Zeitschriften, auch Predatory Journals oder Raubjournale genannt, in den Datenbanken Web of Science und Scopus i.d.R. nicht ausgewertet werden. Wer eine wissenschaftliche Karriere machen will, für den ist das misslich. Es gibt übrigens ähnliche Mechanismen bei Kongresseinladungen!

Sie haben Fragen? Schicken Sie uns eine Mail an openaccess@tuhh.de

Scopus – neue Datenbank innerhalb der TUHH verfügbar

Recherche in Datenbank ScopusScopus als multidisziplinäre Abstract- und Zitationsdatenbank für Forschungsliteratur steht nun auch innerhalb der TUHH zur Verfügung.

Wie bei der Konkurrenz-Datenbank Web of Science sind auch bei Scopus Zitationsanalysen und andere umfangreiche Rechercheoptionen nach Fachinformation möglich.

Am Dienstag, den 10.07.2018, von 10:00 bis ca. 11:30/12:00 Uhr wird in der Bibliothek im Raum 0.004 hinter der Information durch den Verlag Elsevier eine Einführung in Scopus angeboten, zu der die tub herzlich einlädt.

Zur Planung bzgl. des Raumes wird um eine Anmeldung unter https://intranet.tuhh.de/anmeldung/scopus_training_2018 gebeten.

Themen:

  • Wie kommen die Daten in Scopus
  • Suchfunktionen
  • Scopus-Profile: Wie kommen diese zustande und worauf Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen achten sollten
  • Metriken und ihre Bedeutung

Update 13.07.18: Die Folien zum Workshop stehen zur Verfügung.

1. Folie der Präsentation

tub.talks an der tub. (mit Kaffee) ;-)

Foto einer Kaffeetasse mit den Themen der Coffeee Talks

Abbildung erstellt unter Verwendung eines Fotos von Dave Michuda (on Unsplash)

Am Mittag auf einen Kaffee in die Bibliothek! Dazu laden wir Sie Ende Juni und im Juli zu unseren „tub.talks“ ein. Nach kurzem Impuls als thematischem Input ist Raum für gemeinsame Gespräche und einen Kaffee, so das neue Format, das wir nach dem Start im März – damals noch unter dem Label „Coffee Talks“ – mit dieser zweiten Reihe fortsetzen möchten.

Die Themen kreisen rund um den Umgang mit Information, seien es das Publizieren, Recherchieren oder Visualisieren sowie Aspekte des (neuen) Urheberrechts.

Unsere 2. Reihe findet an vier Montags-Terminen im Juni und Juli statt, jeweils von 13.15 bis 13.45 Uhr (+- ein paar Minuten) im Raum 0.004, im großen Gruppenarbeitsraum hinter der Information der tub.:

  • Montag, 25.6.2018
    Gläserne Forschung – Zitatanalysen mit Fachdatenbanken
    (Impuls u. Moderation: Thomas Hapke)
    Update 25.6.18: Folien und Info zum Thema Zitatanalyse auf der tub. Website
  • Montag, 2.7.2018
    Das neue UrhWissG: Wissenswertes für die Forschung
    (Impuls und Moderation: Nazime Assly)
  • Montag, 9.7.2018
    Visualisierungen in wissenschaftlichen Arbeiten
    (Impuls und Moderation: Detlev Bieler)
    Update 9.7.18: Folien vom Impulsvortrag
  • Montag, 16.7.2018
    Open Access – Die richtige Zeitschrift für den nächsten Artikel
    (Impuls u. Moderation: Inken Feldsien-Sudhaus)
  • Update 17.07.2018: Folien | Blog: Die richtige Zeitschrift für meinen Artikel – Think Check Submit

Nutzen Sie diese Chancen zum Austausch, um Fragen zu stellen, um voneinander zu lernen und um zu diskutieren. Bringen Sie gerne Ihre Fragen und Anregungen (auch für weitere Themen für zusätzliche Veranstaltungen) mit!

Wir freuen uns auf Sie!

Die tub. beim #OERcamp18

Am 15. und 16. Juni 2018 fand in der Beruflichen Schule für Medien und Kommunikation (BMK) in Hamburg eines von vier deutschlandweit organisierten OERcamps statt: Das OERcamp Nord 2018. Die TUHH Bibliothek war mit dem Projekt „Wissenschaftliches Arbeiten öffnen“ vertreten.

Was ist ein OERcamp?

Hinter der Bezeichnung verbirgt sich ein Treffen für Macher_innen und Multiplikatoren freier Lern- und Lehrmaterialien, die unter freien und offenen Lizenzen veröffentlicht werden (Open Educational Resources). Das Programm wird nicht durch Frontal-Vorträge sondern zahlreiche Praxis-Workshops dominiert. Die Themenvielfalt ist dabei groß. So gab es Workshops zum Thema aktive Mediengestaltung, dem kulturellen Wandel an Hochschulen sowie Technikpotentialen im Kontext der eigentlichen OER-Produktion. Von allgemeinen Einführungen in unterschiedliche Themenbereiche bis zu vertieften Diskussionen können Teilnehmende nach individuellem Interesse ihr Programm zusammenstellen. Im Session-Teil lassen sich eigene Fragen und Ideen einbringen und mit anderen Campteilnehmern diskutieren.

Ein Workshop zum Thema „Hochschule öffnen“

Die tub. hat sich dieses Jahr am Programm des OERcamps Nord mit dem Workshop Hochschule öffnen: gemeinsam Zukunft gestalten“ beteiligt. Im Rahmen des Workshops illustrierten unterschiedliche Projekte der Hamburg Open Online University (HOOU) mögliche Antworten auf die Frage „Was kann Hochschule öffnen bedeuten?“ und regten damit die weitere Diskussion an, deren Hauptpunkte und Ergebnisse an einer Pinnwand und in einem Etherpad dokumentiert wurden.

Das HOOU-Projekt „Wissenschaftliches Arbeiten öffnen“

Beim Workshop wurde von der tub. auf die Möglichkeit hingewiesen, durch Open Access die Öffnung von Hochschulen zu unterstützen. Außerdem wurde das Projekt „Wissenschaftliches Arbeiten öffnen“ vorgestellt.

Das 2018 angelaufene HOOU-Projekt verfolgt die Neukonzeption des Bachelorseminars „Wissenschaftliches Arbeiten“, dass Studierende u.a. mit Rezepten und Tipps für das praktische wissenschaftliche Arbeiten unterstützt und Offenheit als Tugend des wissenschaftlichen Arbeitens fördert. Dabei werden auch weitere Open Educational Resources zum Thema entstehen.

Für das Team der tub. gab es im Rahmen des Workshops wertvolles Feedback und einen regen Austausch mit Workshopgästen.

Weitere Impressionen des OERcamps gibt es über den Twitter-Hashtag #OERcamp18.

Bücherflohmarkt ab heute, den 14.6.2018

Auch 2018 bietet Ihnen die TUHH-Bibliothek im Rahmen eines Bücher-Flohmarktes ausgesonderte Lehrbücher und Fachbücher, ältere Dubletten und anderes Gedrucktes zum Kauf an. Sie finden den Flohmarkt ab heute, den 14.Juni 2018 ab 12 Uhr im großen Gruppenarbeitsraum des unteren Lesesaals (hinter dem Serviceplatz der Information die zweite Tür rechts).

Der Verkauf zu sehr geringen Preisen erfolgt nur zu den Servicezeiten (Beratung und Magazinausleihe), Montag bis Donnerstag von 9 bis 19 Uhr sowie Freitag von 9 bis 18 Uhr!

Viel Spaß beim Stöbern!

Die tub. beim TUHH Sommerfest 2018

Die TUHH Bibliothek ist mit dabei beim Sommerfest der TUHH am Mittwoch, den 13. Juni 2018. Basteleien zum Sommerfest am Stand der tub.tub

Nach dem Motto des Standes „tub. – Reden und machen“ laden Sie kleine Basteleien mit Papier (für Erwachsene und Kinder!), etwa Lesezeichen oder Booklets zum Umgang mit Fachinformation und zum wissenschaftlichen Arbeiten, dazu ein, miteinander ins Gespräch zu kommen, über Urheberrecht, Umgang mit Information und andere Themen des (nicht nur) wissenschaftlichen Arbeitens.

Besuchen Sie uns von 13 bis 18 h an unserem Stand gleich an der Denickestr. gegenüber der Mensa:

Ab Donnerstag, den 14.6.2018, startet dann in der Bibliothek der schon traditionelle Bücher-Flohmarkt mit ausgesonderten Lehr- und Fachbüchern und anderem Gedruckten. Der Verkauf zu sehr geringen Preisen erfolgt nur zu den Servicezeiten, Montag bis Donnerstag von 9 bis 19 h sowie Freitag von 9 bis 18 h! Der Flohmarkt befindet sich ab Donnerstag Mittag im großen Gruppenarbeitsraum des unteren Lesesaals (hinter dem Serviceplatz der Information die zweite Tür rechts).

Der Sommer wird vielfältig

LuftballonsSchauen Sie gerne wieder in unser Aktionsregal im Eingangsbereich. Wir haben eine neue Buchauswahl getroffen, die Ihnen vielleicht ein Lächeln entlockt. Viel Spaß beim Stöbern und Ausleihen. Für interessanten Nachschub wird gesorgt.

Unsere Auswahl finden Sie außerdem in Library Thing. Dort können Sie auch die Titel der vergangenen Aktionen finden.

Wir wünschen Ihnen einen schönen Sommer.

Photo: Luca Upper

tub. bei „Meet the #HOOU“

Stand der tub. bei Meet the HOOU am 31.5.2018Die tub. war am 31.5.2018 bei „Meet the HOOU“ an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg. Unser Projekt „Wissenschaftliches Arbeiten öffnen“ ist eines der vielen Projekte, die im Rahmen der Hamburg Open Online University (HOOU) entstehen bzw. entstanden sind und die sich bei „Meet the HOOU“ präsentierten.

Ziele des Projektes sind

  • Rezepte und Empfehlungen für das praktische wissenschaftliche Arbeiten anbieten.
  • Anregungen zum Nachdenken über Wissenschaft und das Funktionieren wissenschaftlicher Forschung geben.
  • Offenheit als Tugend des wissenschaftlichen Arbeitens fördern.

Patent-Rezepte für das wissenschaftliche Arbeiten
Am Stand fragten wir unsere Standbesucherinnen und -besucher nach ihren Patent-Rezepten für das wissenschaftliche Arbeiten. Wir bekamen spannende Antworten.

Drei Mini-Bücher bzw. Booklets zum Selberbasteln informierten über das Projekt und geben Tipps zum wissenschaftlichen Arbeiten und zum Jonglieren mit Fachinformation (hier als PDF-Datei zum Selbstausdrucken und Basteln):

Booklets aus der tub. zum wissenschaftlichen Arbeiten

Die Idee für diese Mini-Bücher und die Vorlage (Libre Office) kamen von Sandra Schön und Martin Ebner, die ein Booklet zum Thema „Offene Bildungsressourcen für Einsteiger/innen“ gestalteten. Auf deren Webseite findet sich auch noch ein Video für diejenigen, die Probleme beim Falten des Booklets haben.