Über Thomas Hapke

Fachreferent für Verfahrenstechnik, Biotechnologie, Umweltschutz, Naturwissenschaften und Mathematik.

Von Lehrenden der TUHH gewünscht

Anschaffungsvorschläge von Dozenten der TUHH
Immer wieder schlagen Dozenten der TUHH der TUHH-Bibliothek Bücher zur Anschaffung vor. Vielleicht sind die unten notierten, im letzten Halbjahr gewünschten Werke über ihre Online-Versionen im TUHH-Intranet auch Ihnen einen Blick wert?! Übrigens: auch Sie können einen Anschaffungsvorschlag machen!

Im Fachgebiet Mathematik wurden gewünscht:

Im Bereich Verfahrenstechnik und Biotechnologie wurden gewünscht:

Knovel – Fachwissen für Ingenieure

Beispiel für Recherche in Knovel

Bis Ende des Jahres ist innerhalb der TUHH die Fach- und Volltext-Datenbank Knovel zugänglich. Speziell für die Ingenieurwissenschaften werden englischsprachige Handbücher, eBooks verschiedener Verlage und Datensammlungen aus Naturwissenschaft und Technik mit speziellen Suchfunktionen und Produktivitätstools erschlossen. Als Besonderheit erlauben interaktive Tabellen das Zusammenstellen und Auswerten von Daten, insbesondere auch Stoffdaten, nach persönlichen Bedürfnissen.
Die eBooks, die in Knovel enthalten sind und für die wir aber sonst keine Lizenz haben, sind nicht in unserem Katalog TUBfind nachgewiesen.

Mehr zur Nutzung und zum Hintergrund von Knovel, das mittlerweile zum Medienkonzern RELX Group (ehemals Reed Elsevier) gehört:

Rückblick auf die Kleine Nacht

"Wissenschaftliches Schreiben ist eine hoch komplexe Angelegenheit, die man nur langsam und Schritt für Schritt lernen kann. Dazu braucht es einerseits brauchbare Methoden und andererseits den Raum, etwas auszuprobieren. Lernen ist nur möglich, wenn es erlaubt ist, Fehler zu machen." (Judith Wolfsbgerger: Frei geschrieben : Mut, Freiheit und Strategie für wissenschaftliche Arbeiten. 3. Aufl. Wien: Böhlau, 2010, S. 145)

„Wissenschaftliches Schreiben ist eine hoch komplexe Angelegenheit, die man nur langsam und Schritt für Schritt lernen kann. Dazu braucht es einerseits brauchbare Methoden und andererseits den raum, etwas auszuprobieren. Lernen ist nur möglich, wenn es erlaubt ist, Fehler zu machen.“
(Judith Wolfsbgerger: Frei geschrieben : Mut, Freiheit und Strategie für wissenschaftliche Abschlussarbeiten. 3. Aufl. Wien: Böhlau, 2010, S. 145)

Mit diesem Zitat begann vor gut eineinhalb Monaten die 2. Kleine Nacht des wissenschaftlichen Schreibens am 20. Mai 2015 an der TUHH. Mehr als 100 Teilnehmende bekamen wieder vielfältige Anregungen rund ums wissenschaftliche Schreiben und Arbeiten.

Impulsvorträge boten praktische Tipps zu diversen Aspekten wissenschaftlichen Arbeitens und Schreibens, u.a. zu Zeit und Struktur beim Arbeiten, zur Leserorientierung von Texten, zum Finden von Fachinformation, zur Wissensorganisation durch Literaturverwaltung mit Citavi oder Zotero, zum Zitieren sowie zur Nutzung von LaTeX!

Entspannungsübungen nach den Impulsvorträgen angeregt vom Hochschulsport
Nach den Vorträgen wurde durch den Hochschulsport auch die körperliche Seite geistigen Arbeitens gestärkt. Während der Kleinen Nacht aufzuschnappende Rezepte zum wissenschaftlichen Schreiben boten die Möglichkeit, das eigene Verhalten kritisch zu hinterfragen. Auch der angebotene Raum zum Schreiben mit der Möglichkeit individueller Beratung wurde dieses Mal gut genutzt.

Raum zum Schreiben im Grünen

Raum zum Schreiben im Grünen



Kleine Nacht an der TUHH
Flyer-Tisch bei der Kleinen Nacht

Anfangen … zu schreiben

2. Kleine Nacht des wissenschaftlichen Schreibens an der TUHH 2015

Am Mittwoch, den 20. Mai 2015, findet von 15.00 Uhr bis 22.00 Uhr in den Räumen rund um das Audimax 1 („H-Räume“, Am Schwarzenberg Campus 5) die „Zweite Kleine Nacht des wissenschaftlichen Schreibens an der TUHH“ statt. Die Kleine Nacht bietet Impulse und Anregungen für Studierende und Lehrende rund ums wissenschaftliche Schreiben und Arbeiten.

Die Anmeldung zur „Kleinen Nacht“ ist über die Lernplattform Stud.IP möglich. Aber auch ohne Anmeldung sind Sie herzlich willkommen.

Konzentrierte Eigenarbeit in Schreibräumen ist beim vorbereiteten Programm (Flyer) ebenso möglich wie das Besuchen von Impulsvorträgen und Workshops. Dazu gibt es Möglichkeiten zur Beratung zum Schreiben und wissenschaftlichen Arbeiten, zum Finden von Fachinformation und zur Wissensorganisation durch Literaturverwaltung!

Organisiert und durchgeführt wird die Kleine Nacht von der Zentralen Studienberatung in Kooperation mit dem AStA, der TUHH-Bibliothek, dem Zentrum für Lehre und Lernen (ZLL), dem Hochschulsport und dem TU-Rechenzentrum sowie mit internen und externen Referent*innen.

Wissenschaftliches Arbeiten und Literaturverwaltung

Jahr des Bodens

Bodenatlas: Daten und Fakten über Acker, Land und Erde. Heinrich-Boell-Stiftung, 2015. Creative Commons Lizenz CC-BY-SA.

Bodenatlas: Daten und Fakten über Acker, Land und Erde. Heinrich-Boell-Stiftung, 2015. Creative Commons Lizenz CC-BY-SA.

Wir treten auf ihn, wir versiegeln ihn, er reinigt unser Grundwasser und wir verstecken Ostereier auf ihm: Der Boden.

Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2015 zum Internationalen Jahr des Bodens erklärt:

„Böden [stellen] die Grundlage für die landwirtschaftliche Entwicklung, wesentliche Ökosystemfunktionen und die Ernährungssicherheit dar[stellen] und [sind] daher ein wesentlicher Faktor für die Erhaltung des Lebens auf der Erde.“

Weitere Infos bietet die folgende Auswahl an Online-Books zu Bodenschutz und Bodenkunde im Bestand der TUHH-Bibliothek:

eBooks von IOP im ePub-Format

Gut 20 eBooks des Verlages Institute of Physics der Jahre 2013 und 2014 sind seit Ende letzten Jahres für Sie an der TUHH verfügbar.
IOP eBooks

Die Bücher enthalten in der Regel relativ kurze Einführungen in wichtige Grundlagen von Physik und Technik. Hier ein paar Beispiele:

Besonders schön ist, dass IOP die Bücher nicht nur als PDF, sondern auch im offenen Standard für E-Books ePub anbietet. Damit können Sie diese besser auf Ihrem Tablet, eBook-Reader oder, wenn es sein muss, auch auf Ihrem Smartphone lesen.

Rechenschieber

Rechenschieber
Wer kennt noch das Wort, wer kennt dieses mathematische Instrument noch aus eigener Erfahrung? Vielleicht haben Sie aber auch die Ausstellung des Altonaer Museums zur Firmengeschichte der bis 1978 in Altona existierenden vermessungstechnischen Firma Dennert & Pape Aristo gesehen. Diese war eine der führenden Firmen, die in Deutschland Rechenschieber herstellte. Es gab sogar einen Rechenstab mit der Bezeichnung „ARISTO Scholar“! Heute ist dies alles aufgrund der technischen Rechner-Entwicklung Geschichte.

In zwei Vitrinen in der Rotunde der TUHH-Bibliothek finden Sie nun allerlei Material wie Rechenschieber, aber auch Firmenschriften u.a. mehr zu mathematischen Instrumenten. Zu diesen gehörten über lange Zeit auch Bücher in Form von Tafelwerken.

Wer mehr Information über mathematische Instrumente nachlesen will, sei auf folgendes Online-Buch verwiesen:
Verborgene Ideen : historische mathematische Instrumente / Hans-Joachim Vollrath. Wiesbaden : Springer, 2013.

Leben wir im Anthropozän?

Unter dem Begriff Anthropozän wird eine neue geochronologische Epoche vorgeschlagen, eine Epoche, in der alle biologischen, geologischen und atmosphärischen Prozesse auf der Erde durch den Menschen beeinflusst werden. Die Einsicht, dass der Begriff Anthropozän berechtigt ist, kann im Zeichen des Klimawandels zu einem Perspektivwechsel in Politik, Kultur und Gesellschaft aber auch bei uns einzelnen Menschen beitragen. Der Begriff wird aber durchaus auch kritisch gesehen. Gleichwohl wird der Begriff politisch stark unterstützt.

Das sogenannte „Anthropozän-Projekt“ haben in Deutschland sowohl das „Haus der Kulturen der Welt“ in Berlin als auch das Deutsche Museum in München als Thema einer Bildung für nachhaltige Entwicklung aufgegriffen:

Bücher zum Thema Anthropozän in der TUHH-Bibliothek

2014: Gezeichnet von Benedikt Rohlmann, 2014. Creative Commons License This work is licensed under a Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International License. http://www.environmentandsociety.org/blog/anthropocene-milestones-no-19-zuse-z4-benedikt-rohlmann

Z4 von Konrad Zuse: Bild 8.
Gezeichnet von Benedikt Rohlmann, 2014. Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International License. Link zum vollständigen Comic: http://www.environmentandsociety.org/blog/anthropocene-milestones-no-19-zuse-z4-benedikt-rohlmann

Zur Geschichte des Begriffs:

  • Im Jahre 2000 hat der niederländische Chemiker und Atmosphärenforscher Paul Crutzen mit Eugene F. Stoermer eine kurze Notiz zum Anthropozäen veröffentlicht: Crutzen, P.J.; E.F. Stoermer, 2000: The „Anthropocene“. Global Change Newsletter (IGBP), 41, 17-18.
  • 10 Jahre später folgte ein ausführliches Review zum Thema: Steffen, Will; Grinevald, Jacques; Crutzen, Paul; McNeill, John (2011): The Anthropocene: conceptual and historical perspectives. In: Philosophical transactions. Series A, Mathematical, physical, and engineering sciences 369 (1938), S. 842–867. DOI: 10.1098/rsta.2010.0327.
  • Weitere Materialien und Gedanken zum Anthropozän.

Liebe und Mathematik

Love and Math - Bookcover FrenkelGerade in der Neuen Zürcher Zeitung und in der Wochenzeitung „Die Zeit“ besprochen: An der TUHH ist dieser autobiografische Blick von Edward Frenkel auf die Mathematik als Online-Buch schon länger verfügbar:

Fach-Aufsätze von Edward Frenkel findet man übrigens über die Fachdatenbank MathSciNet, die vor 75 Jahren als gedrucktes Referateorgan „Mathematical Reviews“ aus der Taufe gehoben wurde.

Siehe auch weitere Beiträge in diesem Blog zur Mathematik.

Bildung für nachhaltige Entwicklung

BNE-Bild TUHH (Collage aus Hamburger Aktionsplan, TUHH-Nachhaltigkeits-Logo und Covern von Medien in der TUHH-Bibliothek)
Im letzten Jahr endete die UN-Dekade „Education for Sustainable Development“, deren Ziel die Förderung von Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) war. Dass das Thema „Bildung und Nachhaltigkeit“ auch für Universitäten von Bedeutung ist, zeigen z.B. die Webseite „Nachhaltige Entwicklung“ der TUHH, eine Recherche im Bibliothekskatalog sowie diverse Beiträge in diesem Blog. Im abschließenden „Hamburger Aktionsplan zur Unterstu?tzung der UN-Dekade „Bildung fu?r nachhaltige Entwicklung“ (2005 – 2014)“ ist die TUHH mit dem Kinderforscher-Projekt (S. 113) vertreten.

Weitere Links und Dokumente zur UN-Dekade „Education for Sustainable Development“, :