Über Beate Rajski

Fachreferentin. Digitale Dienste und Forschungsdaten

Artikel bei ResearchGate und Co hochladen: Welcher Verlag erlaubt was? Und wie Open Access ist das eigentlich?

Der folgende Artikel wurde von Michaela Voigt im Blog der Universitätsbibliothek der Technischen Universität Berlin (zum Original) veröffentlicht und steht unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz

Akademische Netzwerke erfreuen sich großer Beliebtheit: Die sicher bekanntesten Plattformen sind ResearchGate und Academia.edu, die nach eigenen Angaben über 10 Mio. bzw. 40 Mio. Mitglieder haben. Das Prinzip ist einfach: Wie bei anderen sozialen Netzwerken auch kann sich jeder kostenfrei registrieren und ein eigenes Profil anlegen. Die Plattformen versprechen, man könne sich mit Kolleginnen und Kollegen vernetzen, Publikationen mit anderen teilen, Statistiken bekommen über Aufrufe und Zitationen der eigenen Publikationen, interessante Stellen finden, und vieles mehr.

„Publikationen mit anderen teilen“ legt den Gedanken nahe, dass akademische Netzwerke auch Open Access fördern, und dass wer seine Publikationen hier einstellt, Open Access publiziert. Die Verantwortlichen von Repositorien sehen das häufig anders, so auch wir: Es geht beim Open-Access-Publizieren um weit mehr als das Hochladen von PDFs! Wirklich Open Access ist ein Artikel, wenn er in einem gesicherten, standardkonformen und offenen Archiv zur Verfügung gestellt wird.

Einen informativen Vergleich von akademischen Netzwerken mit Open-Access-Repositorien hat das Office for Scholarly Communication der University of Californiaerarbeitet. Deutlich wird, dass akademische Netzwerke eine ganz andere Funktion erfüllen als OA-Repositorien – Vernetzung und Profilbildung stehen hier im Vordergrund. Kritikpunkte an den bestehenden Netzwerken sind u.a. Fehlen von standardisierten Schnittstellen, auf Vermarktung der Nutzerdaten abzielende Geschäftsmodelle und ein zu lockerer Umgang mit den Nutzerdaten. Repositorien, die von öffentlichen Einrichtungen betrieben werden, haben im Vergleich die zentrale Aufgabe, Inhalte langfristig verfügbar zu machen. Inhalte erhalten einen dauerhaften, zitierfähigen Identifier (DOI oder URN) und sind auch noch nach vielen Jahren verfügbar. Die Betreiber der Repositorien stellen offene Schnittstellen zur Verfügung und arbeiten mit digitalen Langzeitarchiven zusammen.

Trotz aller Kritik an ResearchGate und Co: Wenn man akademische Netzwerke nutzt und auch die Artikel teilen will, was gilt es dann zu beachten? Wir haben uns die Bedingungen von fünf großen Wissenschaftverlagen* genauer angeschaut: Dürfen Autorinnen und Autoren ihre Artikel in akademischen Netzwerken verfügbarmachen?

Verlag
Preprint** Postprint** Verlagsversion
DeGruyter nein nein nein
 IEEE nein  nein  nein
Elsevier ja nein nein
Springer ja ja, 12 Monate nach Erscheinen nein
 Taylor & Francis ja ja, Embargo abhängig von Zeitschrift (12–24 Monate)  nein

[*] Die Angaben gelten für Closed-Access-Artikel; sind die Artikel Open Access und unter einer freien Lizenz erschienen, dürfen Sie zu den Bedingungen dieser Lizenz genutzt und dann sehr wahrscheinlich auch in akademischen Netzwerken eingestellt werden.

[**] „Postprint“ steht für die akzeptierte Manuskriptversion, d. h. die Fassung des Beitrages, in die alle Änderungen aus dem Begutachtungsverfahren eingeflossen sind; im Satz und in der Seitenzählung jedoch nicht identisch mit der publizierten Verlagsversion. Dagegen meint „Preprint“ die ursprünglich eingereichte Fassung, sozusagen die Rohfassung des Artikels.

Die Vorgaben der Verlage im Detail:

  • DeGruyter erlaubt den Autorinnen und Autoren von Mehrfachautorenwerken (also für Beiträge in Fachzeitschriften, Anthologien, Sammelbänden oder Datenbanken) das Teilen der Manuskript- oder Verlagsversion auf der eigenen Webseite oder dem institutionellen Repositorium 12 Monate nach der Erstveröffentlichung. Die Beträge dürfen hingegen „nicht in öffentlichen und/oder kommerziellen thematischen Verzeichnissen“ (z.B. PubMed Central) eingestellt werden. Ebenfalls nicht gestattet ist das Einstellen von Volltexten in akademischen Netzwerken; dies wurde uns auf Anfrage vom Verlag bestätigt. (Quelle: DeGruyter Repository Policy, Open Access Policy, Auskunft Verlag)
  • Elsevier erlaubt, das eingereichte Manuskript eines Zeitschriftenartikels (Preprint) jederzeit und überall im Volltext verfügbar zu machen. Das finale Manuskript (Postprint) hingegen darf erst 12 bis 24 Monate nach erstem Erscheinen auf einem institutionellen oder disziplinären Repositorium eingestellt werden. Das Teilen in akademischen Netzwerken darf also nur für den Preprint, nicht für den Postprint oder gar die Verlagsversion erfolgen. (Quelle: Elsevier Sharing Policy.)
  • IEEE gestattet, eine Manuskriptfassung über institutionelle Repositorien online zu stellen. Die eingereichte Manuskriptfassung (Preprint) darf auch in bestimmten Fachrepositorien (insbes. arXiv.org) eingestellt werden; nach Erscheinen muss dies aber gegen das akzeptierte Manuskript (Postprint) ausgetauscht werden. Zum aktuellen Zeitpunkt ist das Einstellen von Volltexten in akademischen Netzwerken nicht gestattet; dies wurde uns auf Anfrage vom Verlag bestätigt. (Quelle: IEEE Electronic information dissemination policy,copyright form, FAQ on Authors‘ Posting of Accepted IEEE Papers, Auskunft Verlag)
  • Springer gestattet Autorinnen und Autoren von Zeitschriftenartikeln (Achtung, für Buchbeiträge gelten andere Regeln!), das eingereichte Manuskript (Preprint) jederzeit und das begutachtete Manuskript (Postprint) 12 Monate nach erstem Erscheinen online zu stellen. Die Beiträge dürfen in institutionellen oder disziplinären Repositorien oder akademischen Netzwerken eingestellt werden. (Quelle: Springer Self-archiving Policy, FAQ authors‘ rights)
  • Taylor & Francis gestattet Autorinnen und Autoren von Zeitschriftenartikeln (Achtung, für Buchbeiträge gelten andere Bestimmungen!), das eingereichte Manuskript (Preprint) jederzeit und das begutachtete Manuskript (Postprint) 12 bis 24 Monate nach erstem Erscheinen (abhängig von der Zeitschrift) online zu stellen. Die Beiträge dürfen in institutionellen oder disziplinären Repositorien oder akademischen Netzwerken eingestellt werden. (Quelle: Taylor & FrancisSharing your work, Open Access journal finder)

Unser Fazit: Nutzen Sie die Upload-Funktion in akademischen Netzwerken mit Bedacht – manche Verlage gestatten den Upload nicht für die Verlagsversion und für die Manuskriptfassung erst nach Ablauf eines Embargos; manche Verlage verbieten den Upload ganz und gar. Nutzen Sie akademische Netzwerke zum Netzwerken! Und nutzen Sie für das Open-Access-Publizieren nicht-kommerzielle, offene Plattformen (z.B. das Open Access Repositorium der TU Hamburg, tub.dok), die eine langfristige freie Verfügbarkeit und Archivierung sicherstellen. Bei der Prüfung, welche Version Sie im Repositorium wann verfügbar machen dürfen, unterstützen wir TU-Angehörige gern!

EM 2016: mit Zahlen glänzen

Dies ist kein Fußballrasen

Bekanntermaßen eignet sich Statistik dafür, Längen in Fußballspielen rhetorisch zu überspielen. Aber auch in der Vor- und Nachbereitung geht es nicht ohne. Pünktlich zur EM 2016 hat das Statistik-Portal Statista ein Dossier mit Fakten und Zahlen zur Fussball-Europameisterschaft zusammengestellt.

Fußball-Europameisterschaft 2016 - Statista-Dossier

Für Angehörige der TU Hamburg ist der Zugang zu Statista kostenfrei. Und beim spontanen Zugriff beim Public Viewing brauchen Sie sich jetzt auch nicht mehr mit dem VPN-Zugang herumschlagen: Seit diesem Jahr bietet die TU Shibboleth an. Damit können Sie das Campus-Login von Statista nutzen und sich einfach mit Ihrer TUHH-Kennung über die TUHH authentifizieren.

Statista: Campus-Zugang

ORCID – die neue Nummer

ORCID, der Begriff taucht immer häufiger auf. Viele Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen an der TUHH haben bereits eine ORCID iD, manchmal durchaus ohne genau zu wissen, wofür diese iD gut sein soll. Wir haben deshalb eine neue Seite mit Informationen zur ORCID iD für Sie angelegt. Aber auch das folgende Video erklärt in gut vier Minuten, wie die iD Ihnen dabei hilft, sicherzustellen, dass Ihre Forschungsergebnisse auch wirklich eindeutig mit Ihnen verknüpft sind.

Eine Sache noch: Auch wenn Sie zu Ihrer ORCID iD automatisch eine kleine Profilseite erhalten, dies ist kein neuer Profildienst oder Ersatz für Communities wie z.B. Research Gate. ORCID arbeitet für Sie als verlässlicher Identifier vor allem im Hintergrund.

 

 

Open-Access-Finanzierung für Publikationen aus FP7-Projekten

Das EU-Projekt OpenAIRE2020 fördert mit der Pilotmaßnahme „FP7 Post-Grant Open Access“ Open-Access-Publikationen in bereits abgeschlossenen FP7-Projekten.
OpenAIREpostgrant LogoGrund ist, dass in zahlreichen Projekten erst nach Beendigung des Vorhabens wissenschaftliche Publikationen veröffentlicht werden, diese Kosten über das Projekt dann jedoch nicht mehr förderfähig sind. Mit einem Budget von vier Millionen Euro wird der Pilot bis etwa April 2017 rund 8000 Projekte zusätzlich fördern können. Maximal drei Open-Access-Publikationen pro Projekt können gefördert werden. Dabei darf das Projektende bei Einreichung des Antrags auf Kostenerstattung nicht länger als zwei Jahre zurückliegen. Die Maximalförderung beläuft sich pro peer-reviewed-Veröffentlichung auf 2000 Euro, pro Monographie auf 6000 Euro.

Quelle:EUB-Telegramm 7/2016

Weitere Informationen zur Pilotmaßnahme, insbesondere zu den Antragsbedingungen, Antragsunterlagen und Ansprechpartnern


TREsPASS LogoJOULES-LogoLifelongJoints Logo

Beispiele für EU-geförderte Projekte an der TUHH.


Sagen Sie mal שִׁבֹּלֶת‎

oder besser lesbar: Shibboleth. Aber Vorsicht, in biblischen Zeiten konnte es ernste Folgen haben, das Wort falsch auszusprechen.

„und die Gileaditer besetzten die Furten des Jordans vor Ephraim. Wenn nun einer von den Flüchtlingen Ephraims sprach: Lass mich hinübergehen!, so sprachen die Männer von Gilead zu ihm: Bist du ein Ephraimiter? Wenn er dann antwortete: Nein!, ließen sie ihn sprechen: Schibbolet. Sprach er aber: Sibbolet, weil er’s nicht richtig aussprechen konnte, dann ergriffen sie ihn und erschlugen ihn an den Furten des Jordans, sodass zu der Zeit von Ephraim fielen zweiundvierzigtausend.“ (Richter 12,5-6 LUT)

So schlimm ist heute nicht mehr. Inzwischen bezeichnet Shibboleth einen Dienst zur Authentifizierung. Er wird seit vielen Jahren sowohl innerhalb des Deutschen Forschungsnetzes als auch international verwendet. Das Rechenzentrum der TUHH bietet den Shibboleth-Dienst seit Anfang 2016 an.

Shibboleth Logo

Warum ist das für Sie interessant?

Viele Verlage bieten neben der Campusnetz-Authentifizierung auch Shibboleth für den externen Zugang an.

Wie geht das?

Kommt man z.B. von zuhause (ohne VPN) auf eine Seite bei SpringerLink und klickt auf Log in via Shibboleth, wählt man zuerst seine Heimatinstitution „TU Hamburg-Harburg“ aus und wird dann automatisch zur Login-Seite des Rechenzentrum der TUHH geleitet. Nach erfolgreicher Anmeldung wird man wieder automatisch zur ursprünglichen Seite bei Springer geleitet und kann auf lizenzierte Inhalte zugreifen.

Wo ist da der Vorteil?

Die TUHH Kennung und das Passwort bleibt sicher im Netz der TUHH. SpringerLink bekommt nur die Information: Gehört zur TUHH und hat sich mit gültigem Passwort angemeldet. Wechselt man dann zu einer anderen Verlagsseite, z.B. ScienceDirect von Elsevier, dann haben Sie auch dort Zugriff auf die lizenzierten Artikel, sobald Sie der Nutzung von Shibboleth für Elsevier zugestimmt haben. Stichwort: Single Sign On (SSO). Das bedeutet: Sie brauchen keine weitere Software wie VPN und können von jedem beliebigen Rechner, aus jedem Netz, auf geschützte Ressourcen zugreifen.

Wer kann Shibboleth wo nutzen?

Die Authentifizierung über Shibboleth für E-Medien ist für Studierende und Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der TUHH möglich. Wir sind dabei, den Shibboleth-Zugang möglichst schnell bei den vielen verschiedenen Anbietern von E-Medien zu aktivieren. Eine Übersicht, wie weit wir sind, finden Sie bei unseren Datenbanken.

Fragen?

Fragen zu E-Medien und Shibboleth beantworten wir gern. Probleme mit Ihrem TUHH-Account kann aber nur das Service Desk des Rechenzentrums klären.


p.s.
Jeder Anbieter ist anders und damit kann das Shibboleth Login die unterschiedlichsten Namen haben. Zum Beispiel: „Login via your institution“, „Institutional Login“ oder „Shibboleth/Athens Login“.
Auch die TUHH wird unter den unterschiedlichsten Namen zur Auswahl angeboten. Relativ häufig findet sich die TU aber unter „Hamburg University of Technology“.

C:\Users\bber\Desktop\ScienceDirect Shibboleth Login

Wir sind alle Hamburg

Das Straßen- und Wegenetz Hamburgs funktioniert auch wie ein begeh- und befahrbares Gedächtnis und wird von Frauen und Männern benutzt. Doch von einer Gleichberechtigung in der Benennung der rund achteinhalbtausend Verkehrsflächen kann keine Rede sein: 2.500 Verkehrsflächen sind nach Männern und nur 357 nach Frauen benannt.1

Ein Gedächtnis der Stadt

Illustration: Dr. Birgit Kiupel

Bake, Rita. Ein Gedächtnis der Stadt nach Frauen und Männern benannte Straßen, Plätze, Brücken in Hamburg. Hamburg: Landeszentrale für Politische Bildung. 2015-

  1. Überblick und Analyse
    Band 1 gibt einen Überblick über die nach Frauen und Männern benannten Straßen. Sie können wie Seismographen gelesen werden – für gesellschafts- und gleichstellungspolitische Bewegungen. In diesem Zusammenhang bedeutsam ist auch der Umgang Hamburgs mit der Kolonialgeschichte und mit NS-belasteten Straßennamen. Ferner finden Sie im Band 1 eine nach Stadtteilen sortierte Auflistung der nach Frauen und Männern benannten Verkehrsflächen.
  2. Wer steckt dahinter? : nach Frauen benannte Straßen, Plätze, Brücken: Biographien von A bis Z
    Der zweite Band beschäftigt sich mit den Biographien der Frauen, nach denen Straßen benannt wurden. Bei den einzelnen Biographien werden mittels Verweisen auch Verbindungen hergestellt zu Männern, die ebenfalls mit Straßennamen geehrt werden und die in verwandtschaftlichen, beruflichen oder anderen Beziehungen zu diesen Frauen standen.
  3. Nach Frauen und Männern benannte Straßen, Plätze, Brücken in Hamburg Alphabetische Auflistung – bisher Buchstaben A bis einschließlich E

Am 8. März ist der Internationale Frauentag. Und die Historikerin und Bibliothekarin Rita Bake hat eine spannende Publikationsliste mit dem Schwerpunkt Frauen in Hamburg aufzuweisen.


Tschüß Kassenautomat

Kassenautomat Fast 18 Jahre hat unser Kassenautomat in der Bibliothek zugebracht und viele Münzen und Scheine für die unterschiedlichsten Gebühren vereinnahmt. Auf seine alten Tage haben sich dann auch noch einige über ihn geärgert, weil er mit den neueren Euro-Noten nichts mehr anfangen konnte. Jetzt ist er zum 1. März in den Ruhestand gegangen. Das bedeutet:

Zur Zeit können Sie Gebühren nur per EC-Karte zahlen.

Spätestens im April wird es in der Bibliothek einen neuen Kassenautomaten geben. Dieser wird dann sowohl Bargeld als auch EC-Karten akzeptieren. Und er wird an unser Bibliothekssystem angebunden sein. Damit Sie alle Gebühren am Automaten bezahlen können, ohne noch einmal an der Ausleihe die Quittung über die Bezahlung vorlegen zu müssen.

Update:
Installationstermin für den neuen Kassenautomaten ist der 18.-20. April, wenn nichts dazwischenkommt.

 

 

In Google Scholar nach Referenzen suchen

Die Literaturangaben zu einem Artikel auszuwerten und nach der zitierten Literatur zu suchen, kann sehr zeitraubend sein. Das hat auch schon Anurag Acharya, Distinguished Engineer bei Google Scholar, als Student und später als wissenschaftlicher Mitarbeiter geärgert1.

In Google Scholar können Referenzen aus Literaturlisten gesucht und gefunden werden. Zumindest versucht der Dienst aus den Angaben die gesuchte Literatur zu erkennen. Wenn man z.B. „Pester, M. et al. NxrB encoding the beta subunit of nitrite oxidoreductase as functional and phylogenetic marker for nitrite-oxidizing Nitrospira. Environ. Microbiol. 16, 3055–3071 (2014)2 in den Suchschlitz von Google Scholar eingibt, dann findet Google Scholar in diesem Fall problemlos den Titel.

Beispielzitat in Google Scholar suchen
Noch einfacher ist die Suche, wenn man sowieso schon den Google Scholar Button im Browser installiert hat: Zuerst die Referenz markieren und dann auf den Button mit dem Doktorhut klicken.

Google Scholar Button Beispiel

 


Umfrage: Werkzeuge für die wissenschaftliche Kommunikation

Nutzen Sie Google Scholar oder lieber Web of Science für die Suche? Erledigen Sie Ihre Literaturverwaltung mit Citavi oder vielleicht mit Papers, Mendeley oder Zotero? Womit schreiben Sie am liebsten? Die Antworten auf diese Fragen helfen uns, Sie mit Werkzeugen für den wissenschaftlichen Workflow besser zu unterstützen.

Die Universität Utrecht führt die Umfrage „Survey of scholarly communication tool usage“ durch, an die wir uns als TUHH sehr gern anhängen. Die Umfrage richtet sich an alle in der TUHH, die mit Forschung oder Recherche befasst sind. Die Teilnahme dauert ca. 12 Minuten und ist nicht langweilig, versprochen. Vielleicht entdecken Sie dabei auch ein neues, sinnvolles Werkzeug für sich?

Hier geht es zur Umfrage

InnoScholComm Logo

Die Umfrage läuft bis zum 10. Februar 2016. Die Auswertung erfolgt anonymisiert durch die Universität Utrecht. Über die Ergebnisse aus Sicht der TUHH werden wir an dieser Stelle berichten. Wir sind gespannt.

p.s. Wenn Sie nicht zur TUHH gehören, dann starten Sie die Umfrage über https://innoscholcomm.typeform.com/to/Csvr7b?source=WP

 

Open Access 2015 – was tat sich an der TUHH?

Open Access ist ein strategisches Ziel der TUHH. Damit war es auch 2015 ein Schwerpunkt der Universitätsbibliothek, die Ergebnisse der Forschung an der TUHH weltweit öffentlich zugänglich zu machen.

Zum Jahresende haben wir unsere Open Access Highlights 2015 an der TUHH für Sie und uns zusammengestellt. Wir freuen uns über Rückmeldungen, Anregungen und Fragen in den Kommentaren oder per eMail an openaccess@tuhh.de.

Open Access Publikationsfonds: Fortsetzung der DFG-Förderung

DFG LogoDie Bibliothek verwaltet den Open Access Publikationsfonds für die TUHH. Damit unterstützen wir TUHH-Angehörige, die in Open Access Zeitschriften veröffentlichen. Nach den erfolgreichen Anträgen aus den Jahren 2014 und 2015 für das DFG-Programm „Open Access Publizieren“ wurde der Folgeantrag ohne Kürzung für die Jahre 2016/17 ebenso durch die DFG positiv beschieden. Die eingeworbenen Mittel konnten auch 2015 komplett ausgegeben werden. Finanziert wurden Artikel in

  • Advances in Fuzzy Systems
  • AMB Express
  • Frontiers in Bioengineering and Biotechnology
  • Journal of the Ceramic Society of Japan
  • Journal of Environmental Protection, Materials
  • Optical Materials Express
  • Optics Express
  • Structural Materials
  • PLoS ONE

Dank der DFG-Mittel kann die erfolgreiche Arbeit der Bibliothek in diesem Aufgabengebiet 2016/17 fortgesetzt werden. Weiterlesen