Über Beate Rajski

Fachreferentin. Digitale Dienste und Forschungsdaten

Neues aus der Literaturverwaltung

Kein Chaos, kein Vergessen, kein Plagiat: Seminarfolie

Citavi Version 5.5

Citavi steht jetzt in der Version 5.5 zur Verfügung. Neben kleinen Verbesserungen und Fehlerbehebungen gibt es jetzt auch eine neue Funktion, um das Literaturverzeichnis einer Arbeit nach eigenen Aspekten zu gruppieren: Übersicht aller Änderungen
Citavi 5.5 steht für Institute bereits über den Softwareverteilservice der TU zur Verfügung. In den Windows-Pools bleibt es bis zum Wintersemester bei der Version 5.4.

Citavi ist weiterhin nur für Windows verfügbar. Das soll sich in diesem Jahr ändern, wenn mit der Version 6 eine Web-Komponente dazukommt.
Und wenn Sie die TU Hamburg verlassen, aber gern Citavi weiternutzen möchten: Citavi läßt sich frei nutzen, wenn Ihr Projekt weniger als 101 Titel enthält. Für größere Projekte können Sie eine rabattierte Lizenz erwerben.

Keine EndNote-Lizenzen mehr über das Rechenzentrum

EndNote-Lizenzen für die Desktop-Version können nicht mehr über das Rechenzentrum bezogen werden.
Davon unabhängig steht die Online-Version EndNote Basic weiterhin frei zur Verfügung. EndNote hat übrigens zusammen mit Web of Science den Besitzer gewechselt und gehört nun Clarivate Analytics.

Mendeley

Mendeley von Elsevier hat zum 31. Januar seine Plattform Mendeley.com generalüberholt. Mendeley ist Freemium Software. So gehörte die Option für die Zusammenarbeit in mehr als einem Team bisher zu den kostenpflichtigen Erweiterungen, die auch an der TUHH genutzt wurden. Seit Februar sind diese „Teampläne“ allerdings ersatzlos gestrichen (s.a. Mendeley-Support-Forum mit Login). Und weil die Frage schon gestellt wurde: Die Bibliothek plant derzeit keine Lizenzierung der Mendeley Institutional Edition.

Und noch zwei Hinweise:

  1. Für alle, die Mendeley nutzen und mit MS Word ab Version 2010 ihre Arbeiten schreiben: Bibliografische Angaben können jetzt auch direkt aus der Web Library importiert werden
  2. Da Mendeley sich auch als akademisches Netzwerk versteht: Seit November können  Mendeley- und ORCID-Profile synchronisiert werden.

Zotero: Warten auf die Version 5.0

Bei der OpenSource-Software Zotero steht die Version 5.0 an. Damit endet die Ära von Zotero als Firefox Plugin. Es wird dann nur noch Zotero-Standalone geben. Welche Änderungen sonst noch geplant sind, steht im Changelog der Beta-Version. Es wird dann sicher noch einmal spannend, welche der gern genutzten Plugins in 5.0 funktionieren werden. Auch Zotero Standalone steht für Institute über den Softwareverteilservice des Rechenzentrums zur Verfügung.

Zum Schluss

Wie immer weisen wir auf unsere Seite zur Literaturverwaltung hin 🙂 Aber wir haben auch noch ein paar Folien (56 um genau zu sein) aus dem Januar für Sie: In einem Schnelldurchlauf werden zunächst die Programme Citavi, JabRef, Mendeley und Zotero vorgestellt. Und da jedes Programm anders ist, genauso wie wahrscheinlich Ihre Anforderungen, geht es dann darum, welche Unterstützung Sie von den einzelnen Programmen bei Recherche, Lesen, Schreiben und Publizieren erwarten können. Ergänzt wird dies um ein Arbeitsblatt, in dem Sie Ihre eigene Einschätzung eintragen können.

 

Wer hat Angst vor CC-Lizenzen?

Open Access bedeutet, zumindest im engen, erstrebenswerten Sinn, nicht nur den kostenlosen Zugang zu wissenschaftlichen Veröffentlichungen, sondern auch die Möglichkeit, sie frei weiterzuverbreiten und nachzunutzen. Um so ärgerlicher ist es, dass einige Verlage diese freie Nachnutzbarkeit in ihren als solche bezeichneten Open-Access-Publikationen aktiv behindern. Weiterlesen

FAIRe Forschungsdaten


Data Sharing and Management Snafu in 3 Short Acts“  der NYU Health Sciences Library (Autorinnen Karen Hanson, Alisa Surkis and Karen Yacobucci), 2012.Ein Daten-Drama in drei Akten: Eine Medizinerin liest einen Aufsatz und möchte daraufhin prüfen, ob die dort verwendeten Daten für ihre eigene Forschungsarbeit relevant sein können.

Weiterlesen

Collect, Write, Publish – Eine Werkzeugkiste

Premiere: Heute startet – organisiert von der Graduiertenadademie der TU Hamburg und der Bibliothek – eine Reihe mit Kurzworkshops rund um Werkzeuge für den Forschungsprozess, die für Promovierende an der TUHH relevant sind.

Papierknäuel

Anmeldungen sind über die Graduiertenakademie möglich. Weiterlesen

Stud.IP: Gute Nachrichten zum Jahresende

aktualisiert am 23.12.16

Die gute Nachricht zum Jahresende

Die Bereitstellung urheberrechtlich geschützter Textmaterialien ist voraussichtlich bis zum 30. September 2017 weiterhin möglich.

Für Fragen: urheberrecht@tuhh.de

Kurze Rekapitulation der Ereignisse

Weiterlesen

Die TU tritt dem Unirahmenvertrag nicht bei

Die TU Hamburg wird dem Rahmenvertrag zur Vergütung von Ansprüchen nach § 52a UrhG zwischen Kultusministerkonferenz und der VG Wort zum 1. Januar 2017 nicht beitreten. Sie folgt damit der Empfehlung der Landeshochschulrektorenkonferenz.

Was haben die Hochschulen gegen den neuen Rahmenvertrag?

Weiterlesen

Tag der Bibliotheken – „in/trans/formation“

24.10.2016

Pressemeldung dbv Landesverband Hamburg zum Tag der Bibliotheken 2016

Zum Tag der Bibliotheken und aus Anlass des 70jährigen Jubiläums der Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Department Information, geben Hamburger Bibliotheken, alle Mitglieder im Landesverband des Deutschen Bibliotheksverband, am 24. Oktober 2016 Einblicke hinter die Kulissen ihrer Arbeit. Mit dabei sind unter anderem die Commerzbibliothek, die Staats- und Universitätsbibliothek Carl von Ossietzky, die Universitätsbibliothek der TU Hamburg u.v.m. Die Angebote der Bibliotheken, z.B. kleine Führungen oder Ausstellungen, finden Sie im Detail unter www.hamburger-bibliotheken.de Weiterlesen

Artikel bei ResearchGate und Co hochladen: Welcher Verlag erlaubt was? Und wie Open Access ist das eigentlich?

Der folgende Artikel wurde von Michaela Voigt im Blog der Universitätsbibliothek der Technischen Universität Berlin (zum Original) veröffentlicht und steht unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz

Akademische Netzwerke erfreuen sich großer Beliebtheit: Die sicher bekanntesten Plattformen sind ResearchGate und Academia.edu, die nach eigenen Angaben über 10 Mio. bzw. 40 Mio. Mitglieder haben. Das Prinzip ist einfach: Wie bei anderen sozialen Netzwerken auch kann sich jeder kostenfrei registrieren und ein eigenes Profil anlegen. Die Plattformen versprechen, man könne sich mit Kolleginnen und Kollegen vernetzen, Publikationen mit anderen teilen, Statistiken bekommen über Aufrufe und Zitationen der eigenen Publikationen, interessante Stellen finden, und vieles mehr. Weiterlesen

EM 2016: mit Zahlen glänzen

Dies ist kein Fußballrasen

Bekanntermaßen eignet sich Statistik dafür, Längen in Fußballspielen rhetorisch zu überspielen. Aber auch in der Vor- und Nachbereitung geht es nicht ohne. Pünktlich zur EM 2016 hat das Statistik-Portal Statista ein Dossier mit Fakten und Zahlen zur Fussball-Europameisterschaft zusammengestellt. Weiterlesen

ORCID – die neue Nummer

ORCID, der Begriff taucht immer häufiger auf. Viele Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen an der TUHH haben bereits eine ORCID iD, manchmal durchaus ohne genau zu wissen, wofür diese iD gut sein soll. Wir haben deshalb eine neue Seite mit Informationen zur ORCID iD für Sie angelegt. Aber auch das folgende Video erklärt in gut vier Minuten, wie die iD Ihnen dabei hilft, sicherzustellen, dass Ihre Forschungsergebnisse auch wirklich eindeutig mit Ihnen verknüpft sind.

Eine Sache noch: Auch wenn Sie zu Ihrer ORCID iD automatisch eine kleine Profilseite erhalten, dies ist kein neuer Profildienst oder Ersatz für Communities wie z.B. Research Gate. ORCID arbeitet für Sie als verlässlicher Identifier vor allem im Hintergrund.