Über Beate Rajski

Fachreferentin. Digitale Dienste und Forschungsdaten

EM 2016: mit Zahlen glänzen

Dies ist kein Fußballrasen

Bekanntermaßen eignet sich Statistik dafür, Längen in Fußballspielen rhetorisch zu überspielen. Aber auch in der Vor- und Nachbereitung geht es nicht ohne. Pünktlich zur EM 2016 hat das Statistik-Portal Statista ein Dossier mit Fakten und Zahlen zur Fussball-Europameisterschaft zusammengestellt.

Fußball-Europameisterschaft 2016 - Statista-Dossier

Für Angehörige der TU Hamburg ist der Zugang zu Statista kostenfrei. Und beim spontanen Zugriff beim Public Viewing brauchen Sie sich jetzt auch nicht mehr mit dem VPN-Zugang herumschlagen: Seit diesem Jahr bietet die TU Shibboleth an. Damit können Sie das Campus-Login von Statista nutzen und sich einfach mit Ihrer TUHH-Kennung über die TUHH authentifizieren.

Statista: Campus-Zugang

ORCID – die neue Nummer

ORCID, der Begriff taucht immer häufiger auf. Viele Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen an der TUHH haben bereits eine ORCID iD, manchmal durchaus ohne genau zu wissen, wofür diese iD gut sein soll. Wir haben deshalb eine neue Seite mit Informationen zur ORCID iD für Sie angelegt. Aber auch das folgende Video erklärt in gut vier Minuten, wie die iD Ihnen dabei hilft, sicherzustellen, dass Ihre Forschungsergebnisse auch wirklich eindeutig mit Ihnen verknüpft sind.

Eine Sache noch: Auch wenn Sie zu Ihrer ORCID iD automatisch eine kleine Profilseite erhalten, dies ist kein neuer Profildienst oder Ersatz für Communities wie z.B. Research Gate. ORCID arbeitet für Sie als verlässlicher Identifier vor allem im Hintergrund.

 

 

Open-Access-Finanzierung für Publikationen aus FP7-Projekten

Das EU-Projekt OpenAIRE2020 fördert mit der Pilotmaßnahme „FP7 Post-Grant Open Access“ Open-Access-Publikationen in bereits abgeschlossenen FP7-Projekten.
OpenAIREpostgrant LogoGrund ist, dass in zahlreichen Projekten erst nach Beendigung des Vorhabens wissenschaftliche Publikationen veröffentlicht werden, diese Kosten über das Projekt dann jedoch nicht mehr förderfähig sind. Mit einem Budget von vier Millionen Euro wird der Pilot bis etwa April 2017 rund 8000 Projekte zusätzlich fördern können. Maximal drei Open-Access-Publikationen pro Projekt können gefördert werden. Dabei darf das Projektende bei Einreichung des Antrags auf Kostenerstattung nicht länger als zwei Jahre zurückliegen. Die Maximalförderung beläuft sich pro peer-reviewed-Veröffentlichung auf 2000 Euro, pro Monographie auf 6000 Euro.

Quelle:EUB-Telegramm 7/2016

Weitere Informationen zur Pilotmaßnahme, insbesondere zu den Antragsbedingungen, Antragsunterlagen und Ansprechpartnern


TREsPASS LogoJOULES-LogoLifelongJoints Logo

Beispiele für EU-geförderte Projekte an der TUHH.


Sagen Sie mal שִׁבֹּלֶת‎

oder besser lesbar: Shibboleth. Aber Vorsicht, in biblischen Zeiten konnte es ernste Folgen haben, das Wort falsch auszusprechen.

„und die Gileaditer besetzten die Furten des Jordans vor Ephraim. Wenn nun einer von den Flüchtlingen Ephraims sprach: Lass mich hinübergehen!, so sprachen die Männer von Gilead zu ihm: Bist du ein Ephraimiter? Wenn er dann antwortete: Nein!, ließen sie ihn sprechen: Schibbolet. Sprach er aber: Sibbolet, weil er’s nicht richtig aussprechen konnte, dann ergriffen sie ihn und erschlugen ihn an den Furten des Jordans, sodass zu der Zeit von Ephraim fielen zweiundvierzigtausend.“ (Richter 12,5-6 LUT)

So schlimm ist heute nicht mehr. Inzwischen bezeichnet Shibboleth einen Dienst zur Authentifizierung. Er wird seit vielen Jahren sowohl innerhalb des Deutschen Forschungsnetzes als auch international verwendet. Das Rechenzentrum der TUHH bietet den Shibboleth-Dienst seit Anfang 2016 an.

Shibboleth Logo

Warum ist das für Sie interessant?

Viele Verlage bieten neben der Campusnetz-Authentifizierung auch Shibboleth für den externen Zugang an.

Wie geht das?

Kommt man z.B. von zuhause (ohne VPN) auf eine Seite bei SpringerLink und klickt auf Log in via Shibboleth, wählt man zuerst seine Heimatinstitution „TU Hamburg-Harburg“ aus und wird dann automatisch zur Login-Seite des Rechenzentrum der TUHH geleitet. Nach erfolgreicher Anmeldung wird man wieder automatisch zur ursprünglichen Seite bei Springer geleitet und kann auf lizenzierte Inhalte zugreifen.

Wo ist da der Vorteil?

Die TUHH Kennung und das Passwort bleibt sicher im Netz der TUHH. SpringerLink bekommt nur die Information: Gehört zur TUHH und hat sich mit gültigem Passwort angemeldet. Wechselt man dann zu einer anderen Verlagsseite, z.B. ScienceDirect von Elsevier, dann haben Sie auch dort Zugriff auf die lizenzierten Artikel, sobald Sie der Nutzung von Shibboleth für Elsevier zugestimmt haben. Stichwort: Single Sign On (SSO). Das bedeutet: Sie brauchen keine weitere Software wie VPN und können von jedem beliebigen Rechner, aus jedem Netz, auf geschützte Ressourcen zugreifen.

Wer kann Shibboleth wo nutzen?

Die Authentifizierung über Shibboleth für E-Medien ist für Studierende und Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der TUHH möglich. Wir sind dabei, den Shibboleth-Zugang möglichst schnell bei den vielen verschiedenen Anbietern von E-Medien zu aktivieren. Eine Übersicht, wie weit wir sind, finden Sie bei unseren Datenbanken.

Fragen?

Fragen zu E-Medien und Shibboleth beantworten wir gern. Probleme mit Ihrem TUHH-Account kann aber nur das Service Desk des Rechenzentrums klären.


p.s.
Jeder Anbieter ist anders und damit kann das Shibboleth Login die unterschiedlichsten Namen haben. Zum Beispiel: „Login via your institution“, „Institutional Login“ oder „Shibboleth/Athens Login“.
Auch die TUHH wird unter den unterschiedlichsten Namen zur Auswahl angeboten. Relativ häufig findet sich die TU aber unter „Hamburg University of Technology“.

C:\Users\bber\Desktop\ScienceDirect Shibboleth Login

Wir sind alle Hamburg

Das Straßen- und Wegenetz Hamburgs funktioniert auch wie ein begeh- und befahrbares Gedächtnis und wird von Frauen und Männern benutzt. Doch von einer Gleichberechtigung in der Benennung der rund achteinhalbtausend Verkehrsflächen kann keine Rede sein: 2.500 Verkehrsflächen sind nach Männern und nur 357 nach Frauen benannt.1

Ein Gedächtnis der Stadt

Illustration: Dr. Birgit Kiupel

Bake, Rita. Ein Gedächtnis der Stadt nach Frauen und Männern benannte Straßen, Plätze, Brücken in Hamburg. Hamburg: Landeszentrale für Politische Bildung. 2015-

  1. Überblick und Analyse
    Band 1 gibt einen Überblick über die nach Frauen und Männern benannten Straßen. Sie können wie Seismographen gelesen werden – für gesellschafts- und gleichstellungspolitische Bewegungen. In diesem Zusammenhang bedeutsam ist auch der Umgang Hamburgs mit der Kolonialgeschichte und mit NS-belasteten Straßennamen. Ferner finden Sie im Band 1 eine nach Stadtteilen sortierte Auflistung der nach Frauen und Männern benannten Verkehrsflächen.
  2. Wer steckt dahinter? : nach Frauen benannte Straßen, Plätze, Brücken: Biographien von A bis Z
    Der zweite Band beschäftigt sich mit den Biographien der Frauen, nach denen Straßen benannt wurden. Bei den einzelnen Biographien werden mittels Verweisen auch Verbindungen hergestellt zu Männern, die ebenfalls mit Straßennamen geehrt werden und die in verwandtschaftlichen, beruflichen oder anderen Beziehungen zu diesen Frauen standen.
  3. Nach Frauen und Männern benannte Straßen, Plätze, Brücken in Hamburg Alphabetische Auflistung – bisher Buchstaben A bis einschließlich E

Am 8. März ist der Internationale Frauentag. Und die Historikerin und Bibliothekarin Rita Bake hat eine spannende Publikationsliste mit dem Schwerpunkt Frauen in Hamburg aufzuweisen.


Tschüß Kassenautomat

Kassenautomat Fast 18 Jahre hat unser Kassenautomat in der Bibliothek zugebracht und viele Münzen und Scheine für die unterschiedlichsten Gebühren vereinnahmt. Auf seine alten Tage haben sich dann auch noch einige über ihn geärgert, weil er mit den neueren Euro-Noten nichts mehr anfangen konnte. Jetzt ist er zum 1. März in den Ruhestand gegangen. Das bedeutet:

Zur Zeit können Sie Gebühren nur per EC-Karte zahlen.

Spätestens im April wird es in der Bibliothek einen neuen Kassenautomaten geben. Dieser wird dann sowohl Bargeld als auch EC-Karten akzeptieren. Und er wird an unser Bibliothekssystem angebunden sein. Damit Sie alle Gebühren am Automaten bezahlen können, ohne noch einmal an der Ausleihe die Quittung über die Bezahlung vorlegen zu müssen.

Update:
Installationstermin für den neuen Kassenautomaten ist der 18.-20. April, wenn nichts dazwischenkommt.

 

 

In Google Scholar nach Referenzen suchen

Die Literaturangaben zu einem Artikel auszuwerten und nach der zitierten Literatur zu suchen, kann sehr zeitraubend sein. Das hat auch schon Anurag Acharya, Distinguished Engineer bei Google Scholar, als Student und später als wissenschaftlicher Mitarbeiter geärgert1.

In Google Scholar können Referenzen aus Literaturlisten gesucht und gefunden werden. Zumindest versucht der Dienst aus den Angaben die gesuchte Literatur zu erkennen. Wenn man z.B. „Pester, M. et al. NxrB encoding the beta subunit of nitrite oxidoreductase as functional and phylogenetic marker for nitrite-oxidizing Nitrospira. Environ. Microbiol. 16, 3055–3071 (2014)2 in den Suchschlitz von Google Scholar eingibt, dann findet Google Scholar in diesem Fall problemlos den Titel.

Beispielzitat in Google Scholar suchen
Noch einfacher ist die Suche, wenn man sowieso schon den Google Scholar Button im Browser installiert hat: Zuerst die Referenz markieren und dann auf den Button mit dem Doktorhut klicken.

Google Scholar Button Beispiel

 


Umfrage: Werkzeuge für die wissenschaftliche Kommunikation

Nutzen Sie Google Scholar oder lieber Web of Science für die Suche? Erledigen Sie Ihre Literaturverwaltung mit Citavi oder vielleicht mit Papers, Mendeley oder Zotero? Womit schreiben Sie am liebsten? Die Antworten auf diese Fragen helfen uns, Sie mit Werkzeugen für den wissenschaftlichen Workflow besser zu unterstützen.

Die Universität Utrecht führt die Umfrage „Survey of scholarly communication tool usage“ durch, an die wir uns als TUHH sehr gern anhängen. Die Umfrage richtet sich an alle in der TUHH, die mit Forschung oder Recherche befasst sind. Die Teilnahme dauert ca. 12 Minuten und ist nicht langweilig, versprochen. Vielleicht entdecken Sie dabei auch ein neues, sinnvolles Werkzeug für sich?

Hier geht es zur Umfrage

InnoScholComm Logo

Die Umfrage läuft bis zum 10. Februar 2016. Die Auswertung erfolgt anonymisiert durch die Universität Utrecht. Über die Ergebnisse aus Sicht der TUHH werden wir an dieser Stelle berichten. Wir sind gespannt.

p.s. Wenn Sie nicht zur TUHH gehören, dann starten Sie die Umfrage über https://innoscholcomm.typeform.com/to/Csvr7b?source=WP

 

Open Access 2015 – was tat sich an der TUHH?

Open Access ist ein strategisches Ziel der TUHH. Damit war es auch 2015 ein Schwerpunkt der Universitätsbibliothek, die Ergebnisse der Forschung an der TUHH weltweit öffentlich zugänglich zu machen.

Zum Jahresende haben wir unsere Open Access Highlights 2015 an der TUHH für Sie und uns zusammengestellt. Wir freuen uns über Rückmeldungen, Anregungen und Fragen in den Kommentaren oder per eMail an openaccess@tuhh.de.

Open Access Publikationsfonds: Fortsetzung der DFG-Förderung

DFG LogoDie Bibliothek verwaltet den Open Access Publikationsfonds für die TUHH. Damit unterstützen wir TUHH-Angehörige, die in Open Access Zeitschriften veröffentlichen. Nach den erfolgreichen Anträgen aus den Jahren 2014 und 2015 für das DFG-Programm „Open Access Publizieren“ wurde der Folgeantrag ohne Kürzung für die Jahre 2016/17 ebenso durch die DFG positiv beschieden. Die eingeworbenen Mittel konnten auch 2015 komplett ausgegeben werden. Finanziert wurden Artikel in

  • Advances in Fuzzy Systems
  • AMB Express
  • Frontiers in Bioengineering and Biotechnology
  • Journal of the Ceramic Society of Japan
  • Journal of Environmental Protection, Materials
  • Optical Materials Express
  • Optics Express
  • Structural Materials
  • PLoS ONE

Dank der DFG-Mittel kann die erfolgreiche Arbeit der Bibliothek in diesem Aufgabengebiet 2016/17 fortgesetzt werden. Weiterlesen

Firefox 43 mit Citavi und Zotero

Firefox Version 43 ist fertig und freigegeben. Ab dieser Version werden nicht signierte Add-Ons blockiert. Die Literaturverwaltungsprogramme Citavi und Zotero können davon betroffen sein.

Citavi:

Falls in Ihrem Firefox Browser im Verzeichnis der Add-ons steht „Citavi Picker konnte nicht für die Verwendung in Firefox verifiziert werden und wurde deaktiviert“, führen Sie bitte das Update auf Citavi 5.2 aus. Ab Citavi 5.2 ist der Citavi Picker für Firefox signiert.

Deaktiviertes Citavi Add-On

Zotero

Das Zotero Add-on wird weiterhin den Zertifizierungsprozess für Firefox nicht durchlaufen, um schnelle Updates zu ermöglichen. Dies ist von Firefox so akzeptiert. Sollten Ihre Zotero Add-ons derzeit deaktiviert sein, dann installieren Sie diese bitte neu. Danach steht Ihnen Zotero in Firefox wieder zur Verfügung.

Deaktivierte Zotero-Add-Ons