Seminar im Wintersemester 2019/20

Im Wintersemester 2019/20 findet das Seminar Wissenschaftliches Arbeiten für Bachelor-Studierende an der TU Hamburg zum dritten Mal in zwei Gruppen mit jeweils 30 Teilnehmenden statt. So haben wieder mehr Studierende die Chance auf eine Seminarteilnahme. Von den behandelten Themen her unterscheiden sich die Gruppen A und B nur in Kleinigkeiten. Vor allem aufgrund der Zeitgestaltung und der verschiedenen Lehrenden wird es didaktisch-methodische Unterschiede geben.

Abbildung: Florian Hagen, tub. – CC BY

Termine

Der Termin für die Gruppe A wird wöchentlich stattfinden (90 min), und zwar jeden Montag von 11:30 – 13:00 h.

Die Gruppe B trifft sich alle 14 Tage, jeweils donnerstags, von 13.30 bis 16.45 h. Der erste Termin ist der 24. Oktober 2019.

Hier noch einmal eine Übersicht über die voraussichtlichen Termine der Gruppe B:

  1. Donnerstag, 24.10.2019, 13.30-16.45 h
  2. Donnerstag, 07.11.2019, 13.30-16.45 h
  3. Donnerstag, 21.11.2019, 13.30-16.45 h
  4. Donnerstag, 05.12.2019, 13.30-16.45 h
  5. Donnerstag, 19.12.2019, 13.30-16.45 h
  6. Donnerstag, 09.01.2020, 13.30-16.45 h
  7. Donnerstag, 23.01.2020, 13.30-16.45 h

Anmeldung

Eine Anmeldung wird – wie wohl für die meisten Lehrveranstaltungen des Nichttechnischen Angebotes (NTA) im Komplementärstudium an der TUHH – voraussichtlich Anfang Oktober 2019 in Stud.IP möglich sein, worauf dann nach der Anmeldephase eine „Verlosung“ der Plätze erfolgt.

Wie im vorigen Semester können Sie im Rahmen des Anmeldeverfahrens auch dieses Semester Ihre Wünsche für bestimmte Veranstaltungen des NTA-Angebotes nach Priorität gewichtet abgeben. Diese Priorisierung wird dann nach Maßgabe der verfügbaren Plätze bei deren automatischer Vergabe berücksichtigt. Auch Wartelisten wird es weiter geben, für die Sie sich nach dem Losverfahren bei den Sie interessierenden Veranstaltungen nochmals eintragen müssen. Für den endgültigen Platzerhalt ist auch die Teilnahme in der ersten Sitzung entscheidend.

Sie können sich also für beide Seminare mit unterschiedlichen Prioritäten anmelden und hätten damit eine erhöhte Chance einen der 60 Plätze zu bekommen.

Eine Beschreibung der Veranstaltung finden Sie auch im kommentierten Vorlesungsverzeichnis. Ansonsten bieten die Beiträge dieses Weblogs einen guten Überblick über die Themen! 😎

Insgesamt ist dies seit dem Wintersemester 2013/14 das 13. Semester, in dem das Seminar von der tub. angeboten wird. 😎

Was macht das Schreiben wissenschaftlich?

Schreiben ist für den Philosophen Daniel-Pascal Zorn ein „Labor des Denkens“ (vgl. Einführung in die Philosophie. Frankfurt am Main: Klostermann 2018. S. 111). Mit diesem Bild wird auch für ingenieur- und naturwissenschaftliche Studierende, die ja öfters in Laboren unterwegs sind, das Schreiben vielleicht nähergebracht. Studierende dieser Fachgebiete schreiben vor ihren Abschlussarbeiten zudem in der Regel auch Klausuren und Versuchsprotokolle.

Jede und jeder schreibt, eine SMS, eine Mail oder auch anderes. Aber was macht nun das Schreiben wissenschaftlich? Schreiben beginnt eigentlich schon am Anfang einer jeden wissenschaftlichen Arbeit, etwa beim Exposé oder durch Notizen beim Lesen und Experimentieren (hier vielleicht als Forschungs-Tagebuch oder Laborbuch).

In Anlehnung an Otto Kruse (Lesen und Schreiben. 3. Aufl. Konstanz: UVK, 2018, S. 84) und Helga Esselborn-Krumbiegel (Richtig Wissenschaftlich Schreiben. 3. Aufl. Paderborn: Schöningh, 2014, S. 13) werden hier zur Beantwortung der Frage „Was macht Schreiben wissenschaftlich?“ drei Ebenen unterschieden, eine Fach-Ebene, eine Meta-Ebene und eine Form-Ebene:

Ebenen wissenschaftlichen Schreibens

Die Berücksichtigung aller drei Ebenen machen einen Text zu einem wissenschaftlichen Text.

Weiterlesen