100 Jahre DIN

 

Englischer Stecker mit deutscher Steckdose

Englischer Stecker mit deutscher Steckdose

Auch wenn man sich kaum Gedanken darüber macht, so regeln Normen doch fast alle unsere Lebensbereiche. Vom Abstand der Gitterstäbe auf dem Grill (maximal 20 Millimeter), damit kein Würstchen in die Glut fällt – bis zur genormten Ladeschnittstelle, um sein Handy auch im Ladegerät seines Freundes aufladen zu können. Einiges erscheint einem sinnvoller als anderes, aber vieles erleichtert einem doch den Alltag. Das deutsche Institut für Normung (DIN) befasst sich im November 2017 seit 100 Jahren mit diesen Aufgaben. Nicht alles aber lässt sich angleichen: die Verwirklichung eines europaweit einheitlichen Elektro-Steckersystems würde wohl an den Kosten scheitern.

Die tub. ist Normen Infopoint: sämtliche gültigen DIN-Normen sowie Normentwürfe (auch DIN ISO, DIN EN usw.) und VDI-Richtlinien sind online über unsere Datenbank Perinorm einsehbar.

VDI-Richtlinien online

Perinorm

Mit Klick auf die Flagge öffnet sich der Volltext

 

Seit Anfang 2013 haben Sie die Möglichkeit, gültige VDI-Richtlinien im Volltext über unsere Datenbank Perinorm aufzurufen.

Die bis dahin erschienenen, gültigen Richtlinien des Vereins Deutscher Ingenieure in gedruckter Form finden Sie zusätzlich weiterhin in den Ordnern im Lesesaal 1 unter der Signatur TEN-208.

Kunst am Bau in Heimfeld

Nur wenige Gehminuten von der TU entfernt, Ecke Wattenbergstraße / Meyerstraße  habe ich dieses nette Wandbild entdeckt: Der Fleetenkieker von U. + M.

Fleetenkieker

Wer sich hinter diesen Initialien verbirgt, konnte ich nicht herausfinden.
Vielleicht weiß es ja einer von Ihnen?

Übrigens, nur ein paar Schritte weiter gibt es ein nettes kleines Café.

Sie suchen Normen?

Die Datenbank Perinorm weist sämtliche nationale und die meisten internationalen Normen nach und bietet darüber hinaus die DIN-Normen im Volltext an.

Sie wünschen eine Einführung in die Recherche mit Perinorm? Einzeln oder in der Gruppe? Hier in der Bibliothek oder bei Ihnen am Arbeitsplatz?

Sprechen Sie uns gerne an:
normen@tu-harburg.de

Sind wir hier auf dem Holzweg?

Inzwischen nicht mehr. Aber von 1889 bis 1930 hieß die Denickestraße  „Holzweg“, weil über sie Holz aus dem Harburger Waldgebiet Haake in die Stadt transportiert wurde. Da der Weg tiefer lag, stand in ihm zum Teil das Wasser bis zu einem Meter hoch. Zur Abhilfe wurde im Jahre 1938 ein Staubecken geschaffen und die Straße ausgebaut.

Ihren heutigen Namen hat die Straße von dem Harburger Oberbürgermeister Heinrich David Denicke.

Wenn Sie in Harburg wohnen und einmal wissen wollen, woher Ihr Straßenname rührt,  schauen Sie doch einmal bei die-harburger.de nach.

Entdeckungstour Harburger Binnenhafen

channelDen Channel Tower kennt wohl jeder. Der ist ja auch nicht zu übersehen. Vielleicht auch noch das imposant wiederhergerichtete Fleethaus und den Kaispeicher. Aber kennen Sie auch WWW? Nein, nicht das „world wide web“, sondern Weberei Wirr Warr im ältesten Haus Harburgs am Karnapp 5, dem „Grauen Esel“. Ganz verwunschen auch der ehemalige Kaufhausspeicher im Hinterhof der Blohmstraße 22.

Mehr zu alten und neuen Gebäuden und zu den Projekten der Internationalen Bauausstellung IBA für das Gebiet Harburger Binnenhafen finden Sie in dem Buch „Denkmalwelt Harburger Binnenhafen“.

wasserViele schöne Geschichten und Bilder über das Leben im Hafen gibt es  auch in dem Buch von Uschi Tisson zu entdecken: „Wasser -Schiffe – Menschen“. Auf dem Titelblatt sehen Sie übrigens Hafenkater Sir Ashley mit seinem Herrchen.

Der Harburger Binnenhafen ist noch nicht so durchgestylt wie die Hafencity. Neben moderner Architektur gibt es auch Häuser, die auf ihre Instandsetzung warten, wie die ehemalige Likörfabrik Louis Hilke am Karnapp 15, Brachen und verwilderte Ecken, kleine Kioske und Kneipen wie „Bei Rosi“ im Dampfschiffsweg 21. Gerade das macht seinen Reiz aus.

Jetzt, wo die Mensa wieder für einige Wochen schließt, bietet sich doch ein Besuch im Veritas Beach an, wo man im Liegestuhl bei einem kleinen Imbiß auf’s Wasser schauen kann. Und vielleicht bekommen Sie ja Lust auf eine kleine Entdeckungstour durch den Harburger Binnenhafen.


Hamburg entdecken & erleben

hamburg Das Buch „Hamburg entdecken und erleben – das Lese-Erlebnis-Mitmachbuch für Kinder und  Erwachsene“ ist die wohl beste Heimaturkunde-Anleitung für kleine „Hamburger Deerns und Jungs“.

Auf spielerische Weise lernen die Leser etwas über die Stadt, die mehr Brücken als Venedig und Amsterdam zusammen hat. Aber auch die etwas älteren Leser kommen auf ihre Kosten, erfahren neues über die Stadt und müssen bei der einen oder anderen Frage auch mal grübeln.

Viele Rätsel, die unterwegs per Rallye oder zuhause lösbar sind, liefern wissenswerte Hintergrundinformationen und machen eine Stadtführung zu einem unterhaltsamen Erlebnis.

Buchempfehlung unserer Auszubildenden Katrin Krautwurm

In welchem Verhältnis stehen Haihaut und Badeanzüge …


… und was haben Mottenaugen mit Solarzellen zu tun?
Bionik nennt sich dieser Wissenschaftszweig, der sich mit der Entschlüsselung von Erfindungen der belebten Natur und ihrer innovativen Umsetzung in der Technik beschäftigt. In unserer Bibliothek gibt es hierzu den eindrucksvollen und gewichtigen (3,5 kg) Band „Faszination Bionik von Kurt G. Blüchel und Fredmund Malik“, der auch die Grundlage zur Fernsehsendung „Die große Show der Naturwunder“ mit Ranga Yogeshwar und Frank Elstner lieferte. Allein schon wegen der spektakulären Fotos lohnt es sich, dieses Buch einmal auszuleihen.

Für alle, die noch mehr zu diesem Thema wissen wollen, empfiehlt sich ein Ausflug ins „Zukunftszentrum Mensch – Natur – Technik – Wissenschaft (ZMTW)“ – landschaftlich wunderschön gelegen in dem kleinen Ort Nieklitz zwischen dem Schaalsee und der Elbtalaue bei Boizenburg .
Dort wird den Besuchern auf einer Fläche von über 18 ha anhand von Großmodellen, Ausstellungen und Erläuterungen die Natur als Vorbild, Erfinder und Ideengeber vorgestellt. Besonders spannend: ein 40 m langes Tunnelsystem unter 100-jährigen Bäumen hindurch.