Collect, Write, Publish 2022: Eine Werkzeugkiste für Promovierende

Jeweils 90 Minuten am Mittwoch ab 13 Uhr: Am 26. Januar 2022 startet – organisiert von der Graduiertenakademie der TU Hamburg und der Bibliothek – eine neue Reihe mit neun Kurzworkshops rund um Werkzeuge für den Forschungsprozess, die für Promovierende an der TUHH relevant sind. Die Anmeldung ist eröffnet!

Werkzeug

#1 Auf der Suche nach der Nadel im Heuhaufen – Fachinformationen finden

Detlev Bieler & Florian Hagen, Bibliothek
Termin: Mittwoch 26.01.2022, 13:00-14:30 Uhr

Zielsetzung: Sie sollen auf Herausforderungen und Bedürfnisse beim Umgang mit Information reagieren können und unterschiedliche Möglichkeiten zum Finden von Fachinformation sowie zur Verfügbarkeit von Dokumenten kennenlernen.

Angeboten wird eine bunte Mischung an Themen rund um die Literaturrecherche. Fragen wie „Wie kann ich sicherer sein, bei der Recherche nichts Wesentliches zu übersehen?“, „Wie bin ich bisher bei der Informationssuche vorgegangen und warum?“ oder „Was wollten Sie schon immer mal fragen, wenn es um das Suchen und Finden von Information geht?“ werden gemeinsam diskutiert. Darüber hinaus spielen Themen und Fragen wie die folgenden im Rahmen der Veranstaltung eine Rolle:

  • Wie kann ich Fachdatenbanken effizient nutzen?
  • Wie komme ich an Zeitschriften-Artikel, die nicht an der TUHH verfügbar sind?
  • Warum komme ich nicht an alle digitalen Dokumente, die für mich relevant sind? Warum kann die tub. Buchwünsche manchmal nicht erfüllen?
  • Wie komme ich an Normen, wie finde ich Patente?
  • Was erwarten Sie in Zukunft von einer Bibliothek?

Angeboten wird eine bunte Mischung an Themen. Sie haben die Wahl, womit wir uns im Rahmen des Workshops beschäftigen. Bringen Sie gerne Ihre spezifischen Herausforderungen mit. Sie haben die Möglichkeit, den Ablauf des Workshops mitzugestalten. Bringen Sie gerne Ihre spezifischen Herausforderungen mit oder lassen uns vorher wissen, welche Fragen rund um die Informationssuche Sie beschäftigen.

#2 Kein Chaos, kein Vergessen, kein Plagiat – besser schlafen dank Literaturverwaltung

Detlev Bieler & Florian Hagen, Bibliothek
Termin: Mittwoch 02.02.2022, 13:00-14:30 Uhr

Zielsetzung: Lernen Sie die Möglichkeiten von Literaturverwaltungsprogrammen für Ihre wissenschaftliche Arbeit kennen.

Wissenschaftliches Arbeiten bedeutet auch, präzise zu arbeiten. Dies gilt auch für die Quellen- und Literaturarbeit, die schnell unübersichtlich werden kann. Um die Fehleranfälligkeit möglichst gering zu halten und den Zeit- sowie Arbeitsaufwand zu minimieren, empfiehlt sich zur effizienten Organisation von Literaturangaben Literaturverwaltungssoftware. Sie kann beim Recherchieren, Lesen, Schreiben und Publizieren zum Einsatz kommen. Je nach Anwendung gibt es unterschiedliche Zusatzfunktionen. Es lohnt sich also, die Software auszuwählen, die Ihren individuellen Bedarfen am ehesten entspricht.

In diesem Workshop soll daher zunächst ein vergleichender Blick auf gängige Literaturverwaltungsanwendungen geworfen werden, um Anhaltspunkte für die eigene Entscheidung zu erhalten. Im Anschluss können grundlegende und erweiterte Funktionen der Anwendungen Citavi (Campuslizenz) und Zotero (Open Source) gemeinsam ausprobiert werden.

Im Mittelpunkt dabei stehen u. a.:

  • Kennenlernen der Programmoberflächen,
  • verschiedene Literaturarten selbst erfassen,
  • Wissen organisieren,
  • Zitate in die eigene wissenschaftliche Arbeit einpflegen,
  • gemeinsames Arbeiten mit anderen.

Weitere Informationen zum Thema Literaturverwaltung gibt es auf den Webseiten der tub.. Nutzen Sie auch gerne die Möglichkeit, den Ablauf des Workshops mitzugestalten und lassen uns im Voraus oder auch während der Veranstaltung wissen, was Sie rund um Literaturverwaltung beschäftigt.

#3 Open Up! Forschung sichtbar machen mit Open Access

Florian Hagen & Beate Rajski, Bibliothek
Termin: Mittwoch 09.02.2022, 13:00-14:30 Uhr

Zielsetzung: Sie sollen einschätzen können, wie Sie Ihre Forschungsergebnisse qualitätsgesichert und Open Access veröffentlichen können.

Forschungsergebnisse sollen heute nach Möglichkeit Open Access und damit frei zugänglich für alle veröffentlicht werden. Dies wird von auch von den Forschungsförderern eingefordert. Die Veranstaltung beschäftigt sich damit, was dies für Sie bedeutet und geht u. a. auf folgende Themen ein:

  • „Open Access“ ist mehr als einfach nur freie Dokumente im Netz: Eine kurze Geschichte und Definition
  • Reputation und Open Access: Die richtige Zeitschrift auswählen und Predatory Publisher vermeiden
  • Der goldene und der grüne Weg: Alternativen für die Publikation und was Sie dazu wissen sollten
  • Deutsches Urheberrecht und Open Access.
  • Wie sieht es mit anderen Materialien wie Forschungsdaten und Software aus?

#4 Die richtige Zeitschrift für die Karriere

Prof. Dr.-Ing. Irina Smirnova, Institut für Thermische Verfahrenstechnik
Termin: Mittwoch 16.02.2022, 13:00-14:30 Uhr

Kurzbeschreibung und Link zur Anmeldung folgen im Januar.

#5 Forschungsdatenmanagement: Mehr als Speichern

Beate Rajski, Bibliothek
Termin: Mittwoch 23.02.2022, 13:00-14:30 Uhr

Zielsetzung: Schaffung eines Bewusstseins für die Herausforderungen im Umgang mit Forschungsdaten.

Als Einführung in das Forschungsdatenmanagement werden folgende Fragen aufgegriffen:

  • Was sind Forschungsdaten?
  • Was ist Forschungsdatenmanagement?
  • Herausforderungen beim Umgang mit digitalen Forschungsdaten?
  • Was ist ein Datenmanagementplan (DMP)?
  • Wo können Daten publiziert werden?

#6 Die Digitale Identität als Wissenschaftler:in

Beate Rajski, Bibliothek
Termin: Mittwoch 02.03.2022, 13:00-14:30 Uhr

Zielsetzung: Sie können beurteilen, welche akademischen Profile Sie im Netz nutzen und pflegen möchten.

Wie mache ich mich, mein Forschungsgebiet und meine Abschlussergebnisse im Internet sichtbar? Wie wichtig sind Plattformen wie ResearchGate? Junge Forscher und Forscherinnen sollten sich, neben der Pflege ihrer Publikationsliste, auch mit Fragen zu ihrem eigenen Auftritt im Internet beschäftigen.

In dem Workshop gehen wir gemeinsam der Frage nach, welche Online-Profile sich für Sie lohnen, welche Bedeutung Metriken (noch) haben und welche Möglichkeiten und Fallstricke eine Rolle spielen könnten. Auch die ORCID iD (Open Research Contributor iD) wird Thema sein, mit der Sie selbstbestimmt Ihre eindeutige Identifikation im Forschungs- und Publikationsprozess gewährleisten können.

#7 Coole Tools für die Zusammenarbeit in Forschung und Lehre

Axel Dürkop, Institut für Technische Bildung und Hochschuldidaktik
Termin: Mittwoch 09.03.2022, 13:00-14:30 Uhr

Zielsetzung: Die Teilnehmenden kennen eine Auswahl von freien Softwaretools und Workflows für die Lehrmittelproduktion. Die Teilnehmenden kennen exemplarische Tools und Workflows zum Schreiben und Publizieren. Die Teilnehmenden kennen das Potenzial von GitLab für die Zusammenarbeit in Forschung und Lehre.

Tools wie GitLab, Jupyter Notebook, Hypothesis, HackMD und Zotero befördern eine effektive Zusammenarbeit beim Recherchieren und Bibliographieren, beim Datensammeln und -auswerten, beim Programmieren sowie beim Schreiben von Forschungsarbeiten inklusive anschließender Veröffentlichung. Aber auch bei der (gemeinsamen) Entwicklung von Lehrmitteln und in der Durchführung der Lehre glänzen diese Anwendungen.

Der Workshop zeigt auf, welche Tools für die tägliche Arbeit in Forschung und Lehre gewinnbringend eingesetzt werden können und wie diese mit den Diskursen Open Education und Open Science zusammenhängen.

#7 Open Science in Practice at TUHH: Experiences in Projects, Research and Teaching

Sebastian Lindner, Institut für Kommunikationsnetze & Axel Dürkop, Institut für Technische Bildung und Hochschuldidaktik
Termin: Mittwoch 16.03.2022, 13:00-14:30 Uhr

Goals: Together we try to find an understanding about the usefulness of Open Science.
We’ll pick exemplary scenarios to showcase ideas for and use of collaborative tools, and discuss about the open exchange of results.

What is Open Science, and is it useful? Why should we care about Open Science? What is the TUHH’s stance on it? We’ll ponder these questions during an initial discussion.

Afterwards, we’ll pick a couple of experiences from our working life at TUHH. Through these, we try to show how easy Open Science can be practiced in daily life. The focus is on tools and personal best practices.

  • How can the management of student theses be done collaboratively within an institute?
  • How can open file formats be used in third-party-funded research projects, especially with industrial partners that prefer proprietary office formats?

An emphasis is put onto collaborative work, and how the generated results can be shared with your academic peers around the world in a breeze. We then go one step further, and discuss how we could, instead of sharing results, we could share the process of result generation.

tl;dr: we discuss how we can effectively and collaboratively generate, document and share research results; and we try to motivate you to work in an Open Science-way, by raising the reproducibility of your work.

#9 Urheberrecht in Forschung und Lehre

RA Dr. Till Kreutzer, iRights.Law, Berlin
Termin: Mittwoch 23.03.2022, 13:00-16:00 Uhr

Zielsetzung: Vermittlung eines soliden Grundwissens zum Thema Urheberrecht in der Wissenschaft und Sensibilisierung für dieses komplexe und angesichts der verstärkten Nutzung digitaler Medien in Lehre und Forschung äußerst wichtige Thema.

Der Workshop gibt einen Überblick über die für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bzw. für wissenschaftliches Arbeiten relevanten urheberrechtlichen Fragestellungen. Mit wissenschaftlichem Arbeiten ist hierbei vor allem wissenschaftliches Publizieren sowie der Einsatz elektronischer Medien in der Lehre gemeint.