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Open Access Week 2015 #OAWeek

Logo der Open Access WeekDiese Woche ist Open Access Week. Dies ist mal wieder ein guter Anlass, darauf hinzuweisen, dass die Ergebnisse öffentlich finanzierter Forschung auch weltweit öffentlich zugänglich sein sollten. Noch immer zahlen Bibliotheken weltweit für den Zugriff auf wissenschaftliche Zeitschriften viel Geld. Dies sind in der Regel Zeitschriften von Verlagen, bei denen Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen ohne finanzielle Gegenleistung publizieren, nachdem andere Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen ohne finanzielle Gegenleistung mit Gutachten die Qualität der Artikel bestätigt haben. Wenn Sie die Ergebnisse dann aber lesen möchten, brauchen Sie in der Regel eine Bibliothek wie zum Beispiel uns von der TUHH, die Ihnen den Zugriff darauf bezahlt.

Machen Sie doch mal das Experiment und versuchen Sie einen Tag lang parallel auf zwei Geräten nach wissenschaftlicher Literatur zu suchen: Ein Rechner mit Zugang zum TUHH-Netz und der zweite ohne Universitätsbefugnisse. Wie oft können Sie Artikel nur aufrufen, wenn Sie den TUHH-Zugang nutzen?

Wir möchten Sie bei Ihrer wissenschaftlichen Arbeit an der TUHH möglichst optimal unterstützen, dafür sind wir da. Aber es ist durchaus realistisch, dass wir nicht alles finanzieren können, was Sie sich wünschen. Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass wissenschaftliche Artikel frei für alle publiziert werden können:

  1. Wir unterstützen Sie bei der Publikation von Artikeln in Open Access Zeitschriften finanziell durch unseren Open Access Publikationsfonds.
  2. Wir bieten Ihnen mit TUBdok, dem Open Access Repository der TUHH, die Möglichkeit, Artikel in Closed Access Zeitschriften parallel auch frei zur Verfügung zu stellen.
  3. Wir beraten Sie: Unsere Direktorin Frau Feldsien-Sudhaus und das Open Access Team der TUB beraten gern, Mails und Finanzierungsanfragen können an die Adresse openaccess@tuhh.de gerichtet werden.

Das Thema Open Access ist komplex und damit deutlich differenzierter als ein kurzer Blogbeitrag aufzeigen kann. Deswegen eine Empfehlung aus dem Radio: Im September fanden die Open Access Tage an der Universität Zürich statt. Das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)  berichtet unter dem Titel „Geldesel Wissenschaftsverlag“ über die Tagung. Absolut hörenswert, nicht nur weil dort erwähnt wird, warum niederländische(!) Wissenschaftler ab Januar 2016 eventuell ohne Zugriff auf Elsevier(!)-Zeitschriften auskommen müssen.

2 Kommentare zu „Open Access Week 2015 #OAWeek“

  1. Und heute, am ersten Tag der Open-Access-Woche, haben wir auch erfahren, dass die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) den von der TUHH-Bibliothek geschriebenen Antrag der TUHH zur Förderung des Open Access Publizieren für die Jahre 2016 und 2017 bewilligt hat.

  2. Pingback: Open Access Week: Was bedeutet „Sichtbarkeit“? | Biblioblog der Hochschule Hannover

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