Home » Blog » Open Access – eine strategische Entscheidung

Open Access – eine strategische Entscheidung

Open Access ist ein Baustein, um Forschungsergebnisse aus der TUHH in der Öffentlichkeit sichtbarer zu machen. Im Rahmen der Open Access-Strategie der TUHH fördert das Präsidium der TUHH diesen Publikationsweg. Zur Unterstützung der Wissenschaft stellte deshalb die TUB schon 2002 ein institutionelles Repositorium bereit, das Open Access Repository TUBdok. Zur Publikationsunterstützung ist im Webauftritt der TU-Bibliothek ein präsentes Angebot hinterlegt, das neben TUBdok und der Betreuung der Hochschulschriften auch die Punkte Urheberrecht, Open Access sowie Publikationsbewertung und Zitationsanalyse umfasst.

DFG-Mittel für einen Publikationsfonds konnten für die Publikationsjahre 2014 und 2015 erfolgreich eingeworben werden. Ein Folgeantrag für die Jahre 2016-17 ist bereits gestellt. Zur Steigerung der öffentlichen Sichtbarkeit wurden alle geförderten Open Access-Publikationen in eine Liste aufgenommen. Im Rahmen der Open-Access-Woche 2014 wurde die Liste der in 2014 geförderten Artikel zusammen mit den jeweiligen Publikationsgebühren in einem Blog-Beitrag publiziert. Darüber hinaus hat die TU-Bibliothek die genauen Informationen zu den Zahlungen der Artikelkosten (APC) für primäre Open Access-Artikel auf GitHub veröffentlicht. Dies soll eine transparente Kostendarstellung von Open Access-Publikationen sowie Analysen der entsprechenden Daten ermöglichen.

Über das Open Access Repository TUBdok können wissenschaftliche Dokumente von Angehörigen der TUHH verlässlich weltweit und frei verfügbar bereitgestellt werden. Die Langzeitarchivierung wird über die Deutsche Nationalbibliothek gewährleistet. TUBdok wurde seit Jahren in alle großen Index-Dienste wie Google Scholar, OAIster, Datacite oder Base aufgenommen, so dass die Dokumente weltweit nachgewiesen werden. Seit der Ende Februar 2015 erfolgten Migration auf die Open Source Software DSpace profitieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von einem deutlich vereinfachten Workflow beim Einstellen von Dokumenten. Gleichzeitig können Dokumente auch über den im wissenschaftlichen Publizieren üblichen Digital Object Identifier (DOI) dauerhaft referenziert werden.

Frei verfügbare Informationen und Materialien sind nicht nur für die Forschung von Bedeutung, sondern auch für die Lehre. Erste sog. Open Educational Resources (OER) werden bereits von der TUHH bereitgestellt. Die TUB beteiligt sich aktiv an dem Entwicklungsprozeß der Hamburg Open Online University.

Nach oben scrollen