Home » Blog » Vor 125 gestorben: Johann Friedrich Thörl

Vor 125 gestorben: Johann Friedrich Thörl

Am Anfang des Jahres hatten wir an den Namensgeber der Denickestraße erinnert. Eine Umbenennung erfolgte erst 1930. Bei der schon vorgestellten Siedlung Denickestraße fiel der Name Thörlstraße als Beginn der Erstreckung über die Weusthoffstraße bis zum Eißendorfer Pferdeweg.

Heute erinnern wir an den Namensgeber der Thörlstraße. Schon 1890 wurde diese Straße, welche die Denickestraße mit der Heimfelderstraße verbindet, nach dem Senator und Kommerzienrat Johann Friedrich Thörl (* 10.02.1820 in Dannenberg ; † 05.10.1886 in Harburg) benannt. Auch der von der Thörlstraße abzweigende Thörlweg ist nach Johann Friedrich Thörl benannt.
 

Johann Friedrich Thörl betrieb in Dannenberg ein Manufakturwaren- und Färbereigeschäft. Er war seit 1848 Senator in seiner Vaterstadt. 1854 übersiedelte er nach Harburg und wurde auch hier 1859 zum Senator gewählt. Im Jahre 1863 gründete er die „Chemische Fabrik Thörl & Heidtmann“ am Ufer des Lohmühlenteiches.
Seine bedeutendste Gründung war die „Harburger Ölfabrik F. Thörl“ im Jahre 1883, die Keimzelle der großen Unternehmungen seines Sohnes, des Kommerzienrats und k.k. Konsuls Friedrich Thörl (1857-1936).

Das Familiengrab der Familie Thörl befindet sich auf dem Alten Friedhof in Harburg. Mehr darüber in: Sabine Knoll: Kleiner Rundgang über den Alten Friedhof Harburg: Honoratioren, Kunst, Stadtgeschichte. Hamburg: Helms-Museum, 2010. (Vero?ffentlichungen des Hamburger Museums fu?r Archa?ologie und die Geschichte Harburgs, Helms-Museum ; 102)

Nach oben scrollen