Print on demand auf TUBdok

Vor etwa 1 1/2 Jahren stellten wir das Print-on-Demand-Angebot (PoD) auf unserem Dokumentenserver TUBdok vorübergehend ein. Jetzt haben wir einen neuen PoD-Partner gefunden und nehmen das Angebot wieder auf. Der neue Partner heisst epubli und bietet ebenso wie ProPrint Druck und Einband von Büchern, die auf TUBdok publiziert sind. Alle auf TUBdok bereitgestellten Bücher, bei denen Print-on-demand erlaubt ist, können über TUBdok bestellt werden. Abrechnung und Bestellungsabwicklung laufen ausschließlich über den PoD-Partner. Bestellen können Sie direkt über TUBdok per Klick auf den epubli-Button. Logo epubli

Wir stellen vor: TUBfind

Seit fast vier Monaten haben wir die Suchmöglichkeiten in unseren Bibliotheksbeständen erweitert und bieten neben dem herkömmlichen Katalog einen weiteren auf Basis von vufind an.

Vufind hat jüngst den Betastatus verlassen und ist jetzt in einer stabilen Version 1.0 verfügbar. Dies haben wir zum Anlass genommen, auch unseren vufind-Katalog upzugraden und haben bei der Gelegenheit auch gleich noch ein bisschen weiter gebohrt. Mit dem neuen Katalog lässt sich nicht nur unser Medienbestand durchforsten, sondern auch die Inhalte unserer Webseiten und dieses Blogs. Alle Ergebnisse werden in einer gemeinsamen Ergebnisliste präsentiert.
Verbessert wurde der Katalog auch für die Nutzung von mobilen Geräten. Dort präsentiert sich die Suchoberfläche in einem Handy-(Smartphone-)optimierten Design.

Außerdem hat unser vufind-Katalog jetzt einen Namen: TUBfind. Probieren Sie es aus und sagen Sie uns Ihre Meinung!

Verfügbarkeitsinformationen aus dem Bibliothekssystem extrahieren

Ein Problem bei der Literaturrecherche in Bibliotheken ist die Frage, ob ein Buch aktuell verfügbar ist und wenn ja, auf welchen Wegen (Fernleihe? Online? Ausleihe? Nur Lesesaalnutzung?) auf das Medium zugegriffen werden kann. Einen Lösungsansatz bietet das XML-Format DAIA, mit dem genau diese Verfügbarkeitsinformationen abgebildet werden können. DAIA wurde von Jakob Voss (GBV) und Uwe Reh (Hebis) entwickelt. Nützlich ist dies zum Beispiel, wenn die Verfügbarkeitsinformationen außerhalb des Kataloges angezeigt und genutzt werden sollen (zum Beispiel auf der eigenen Webseite oder in einem alternativen Katalog).

In Ergänzung zur von Jakob Voss entwickelten Referenzimplementierung in Perl stellt die TUBHH eine Schnittstelle in PHP zur Verfügung, die auch ein Beispielscript zur Extraktion der Verfügbarkeitsangaben aus PICA enthält. Damit wurde ein DAIA-Server für die TUBHH-Bestände aufgesetzt. Mit bekannter Identifikationsnummer (PPN) eines Titels kann über den DAIA-Server die aktuelle Verfügbarkeit der einzelnen Exemplare abgefragt werden. phpDaia ist wie auch der Rest des DAIA-Paketes Open-Source-Software und wird unter der GPL angeboten.

Alle DAIA-Implementierungen werden auf einer zentralen Seite beim Open-Source-Projekte-Hoster Sourceforge gebündelt und abgelegt.

Die Zukunft kommt manchmal schneller als man denkt

Ab heute beginnen wir mit der Ablösung unseres bisherigen Bibliothekskataloges. Basierend auf vielversprechenden Tests haben wir eine erste Betaversion unseres neuen Kataloges bereitgestellt.

Schon im letzten Jahr sind strategische Überlegungen zu einer Modularisierung der Bibliothekssysteme diskutiert worden. Zukünftige Systeme sollten als Baukastensystem an die unterschiedlichen Anforderungen anpassbar sein. Daraus resultierte die Forderung nach „offenen Systemen“. Auf dem Leipziger Kongress für Information und Bibliothek  im März 2010 wurden zum Thema „Katalog“ diverse interessante Vorträge gehalten. Zum Projekt vufind gab es eine sehr schöne Präsentation von Till Kinstler, der vufind für die Nationallizenzen einsetzt.

Wir unterstützen diese neue strategische Ausrichtung zugunsten „open source“ und klaren internationalen technischen Standards.

Der neue Katalog findet sich unter https://katalog.tub.tu-harburg.de. Zur Zeit sind noch nicht alle Titel enthalten, wir erwarten noch einen Datenabzug aus der Verbundzentrale. Werfen Sie einen Blick hinein und teilen Sie uns mit, was Sie darüber denken.

Neue Zertifikate

Logo des Deutschen Forschungsnetzes DFN Das Zertifikat für sichere Verbindungen zum Katalog wurde heute erneuert. Das neue Zertifikat ist gegen ein neueres Wurzelzertifikat (DFN-PKI Global) ausgestellt, das eine längere Gültigkeit hat. Sollte das neue Zertifikat in Ihrem Browser nicht anerkannt werden (was leider bei Firefox nach wie vor passieren kann, weil das Wurzelzertifikat nicht standardmäßig ausgeliefert wird), folgen Sie bitte den Hinweisen auf den Zertifikats-Hilfeseite des Rechenzentrums. Die Zertifikate unserer anderen Webseiten werden in etwa zwei Wochen im Rahmen einer Hardwareumstellung ebenfalls erneuert.

Hinter den Kulissen: Volltextsuche auf TUBdok

Logo Open Access WeekAnlässlich der Open Access Week soll hier mal ein Blick hinter die Kulissen unseres Open-Access-Dokumentenservers TUBdok gegeben werden. Eine Möglichkeit, die Dokumente auf TUBdok zu durchstöbern, ist die integrierte Volltextsuche. Alle auf TUBdok publizierten Dokumente werden nach Möglichkeit automatisch indiziert und so alle Begriffe, die im Text stehen, suchbar gemacht. Dazu werden aus den zumeist im PDF-Format vorliegenden Dateien die Texte extrahiert und in einen Lucene-Index eingetragen. Bei Dokumenten, wo der Text nicht extrahiert werden kann, ist eine Indizierung derzeit nicht möglich; eine Behandlung mit OCR-Software findet noch nicht statt.

Lucene-LogoTechnisch liegt hinter der Volltextsuche eine auf Lucene (unter Zuhilfenahme von Zend_Lucene) basierende Suchmaschine, die selbst entwickelt wurde. Damit greift TUBdok der noch laufenden Entwicklung des Dokumentenservers OPUS4 vor, bei dem auch eine Lucene-Index-basierte Suche genutzt wird. In OPUS4 wird auch eine OCR-Funktionalität zur Indizierung nicht extrahierbarerer Texte enthalten sein. Wer an einer technisch detaillierteren Dokumentation der Entwicklung interessiert ist, findet eine solche in meinem Bachelor-Report. Die Dokumentation beschreibt den aktuellen Stand der auf TUBdok genutzten Entwicklung, im Rahmen von OPUS4 wurden einige Funktionsweisen der Suchmaschine nochmal überarbeitet und angepasst.

metagerÜbrigens wird die TUBdok-Suchmaschine auch von der Metasuchmaschine MetaGer mit durchsucht. Dazu muss nur TUBdok in der Liste der genutzten Suchdienste angekreuzt und damit aktiviert werden (dies ist derzeit nicht standardmäßig der Fall). Die Verknüpfung zu MetaGer funktioniert über eine OpenSearch-Schnittstelle, die Suchanfragen mit einem um OpenSearch-Elemente erweiterten RSS-Feed beantwortet. Natürlich können auch andere Suchmaschinenbetreiber über diese Schnittstelle auf TUBdok zugreifen – oder auch Sie selbst als Anwender. Denn über diese Schnittstelle ist es auch möglich, Suchergebnisse als RSS-Feed zu abonnieren und sich so automatisiert über neue Publikationen zu bestimmten Suchbegriffen zu informieren. Um sich einen solchen Feed zu erstellen, geben Sie als Feedadresse http://doku.b.tu-harburg.de/lucene/opensearch.php?format=rss&q=<Ihre Suchanfrage> an.

Einstellung des Print-On-Demand-Dienstes ProPrint

Logo des Print-on-Demand-Dienstes ProPrint Der Print-on-Demand-Dienstleister ProPrint stellt ab 31.10.2009 seinen Dienst ein. Die TUBHH arbeitete seit drei Jahren mit ProPrint zusammen und hat darüber den Print-on-Demand-Service auf dem Dokumentenserver TUBdok zur Verfügung gestellt. Seit 1.10. sind keine Bestellungen bei ProPrint mehr möglich und die Bestellmöglichkeit wird zunächst ersatzlos aus TUBdok entfernt. Ob in Zukunft wieder ein Print-on-Demand-Angebot bereitgestellt wird, ist noch unklar. Wenn Sie eine Meinung dazu haben, ob so ein Angebot erwünscht ist und benötigt wird, teilen Sie uns dies doch einfach mit! Sie können uns per eMail erreichen oder auch Ihren Kommentar zu diesem Artikel hinterlassen!

500 Dokumente auf TUBdok

Seit dem 07.07.2009 befinden sich 500 Dokumente auf unserem OpenAccess-Volltextserver TUBdok. Er ist seit 2002 in Betrieb, wobei sich der Datenbestand in den letzten drei Jahren nahezu verdoppelt hat. Sie können selber dazu beitragen, den Datenbestand zu vergrößern, indem Sie als TUHH-Angehöriger Ihre Publikationen über TUBdok anbieten. Gleichzeitig erhöhen Sie dadurch die Sichtbarkeit Ihrer Arbeiten und damit die Chance, in der Wissenschaft wahrgenommen und zitiert zu werden!

Das 500ste Dokument ist Zur Bedeutung der Schadstoffexposition auf die Genexpression und Reproduktion von Caenorhabditis elegans von Anett Matthäi.

Bücherflohmarkt

Bücherflohmarkt 2009Ab heute startet der alljährliche Bücherflohmarkt der TUHH-Bibliothek. Während unserer Servicezeiten können Sie stöbern und für Preise zwischen 50 Cent und 1,50 Euro Bücher aus unserem Flohmarktangebot erwerben. Das Angebot umfasst dabei sowohl bei uns ausrangierte Fachbücher als auch Romane und ähnliche Literatur. Der Bücherflohmarkt ist im Lesesaal 1 beim Serviceplatz 2 zu finden und wird voraussichtlich mindestens eine Woche aufgebaut bleiben.