Collect, Write, Publish 2021: Eine Werkzeugkiste für Promovierende

Jeweils 90 Minuten am Mittwoch ab 13 h: Am 27. Januar 2020 startet – organisiert von der Graduiertenakademie der TU Hamburg und der Bibliothek – eine neue Reihe mit acht Kurzworkshops rund um Werkzeuge für den Forschungsprozess, die für Promovierende an der TUHH relevant sind. Die Anmeldung ist eröffnet!

Werkzeug


#1 Auf den Spuren der Suche – Fachinformation finden

Florian Hagen & Detlev Bieler, Bibliothek
Termin: Mittwoch 27.01.2021, 13:00-14:30 Uhr

Zielsetzung: Auf Herausforderungen und Bedürfnisse beim Umgang mit Information reagieren können, indem Möglichkeiten zum Finden von Fachinformation sowie zur Verfügbarkeit von Dokumenten aus Bibliothekssicht aufgezeigt werden.

Wie kann ich sicherer sein, bei der Recherche nichts Wesentliches zu übersehen? Wie bin ich bisher bei der Informationssuche vorgegangen und warum? Was wollten Sie schon immer mal fragen, wenn es um das Suchen und Finden von Information geht?

  • Wie kann ich Fachdatenbanken effizient nutzen?
  • Wie hilft ein sogenannter Linkresolver, um an digitale und gedruckte Bibliotheksbestände an der TUHH zu kommen? Wie kann er die Fernleihe erleichtern?
  • Wie komme ich an Zeitschriften-Artikel, die nicht an der TUHH verfügbar sind?
  • Warum komme ich nicht an alle digitalen Dokumente, die für mich relevant sind? Warum kann die tub. Buchwünsche manchmal nicht erfüllen?
  • Wie komme ich an Normen, wie finde ich Patente?
  • Was erwarten Sie in Zukunft von einer Bibliothek?

Angeboten wird eine bunte Mischung an Themen. Sie haben die Wahl, womit wir uns im Rahmen des Workshops beschäftigen. Bringen Sie gerne Ihre spezifischen Herausforderungen mit.

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#2 Kein Chaos, kein Vergessen, kein Plagiat

Beate Rajski & Thomas Hapke, Bibliothek
Termin: Mittwoch 03.02.2021, 13:00-14:30 Uhr

Zielsetzung: Unterstützung bei der Auswahl einer geeigneten Literaturverwaltungssoftware.

Literaturverwaltungssoftware kommt beim Recherchieren, Lesen, Schreiben und Publizieren zum Einsatz. Häufig kann sie sogar noch mehr. Sie sollten deswegen mit der Software arbeiten, die Ihren Bedürfnissen am besten entspricht. In diesem Workshop geht es zunächst um die Kriterien, die für Sie wichtig sein können. Danach werden vier beliebte Alternativen vorgestellt:

  • JabRef: Grafische Oberfläche für die Verwaltung von BibTeX/BibLaTeX
  • Zotero: Sammeln, Verwalten und Zitieren unterschiedlichster Quellen
  • Citavi: Windowsbasierte Literaturverwaltung mit integriertem Wissensmanagement
  • Mendeley: Organisieren, Austauschen und Zitieren von wissenschaftlichen Artikeln und PDF-Dokumenten

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#3 Forschung sichtbar machen – Wege zu Open Access

Inken Feldsien-Sudhaus & Florian Hagen, Bibliothek
Termin: Mittwoch 10.02.2021, 13:00-14:30 Uhr

Zielsetzung: Sie sollen einschätzen können, wie Sie Ihre Forschungsergebnisse qualitätsgesichert und Open Access veröffentlichen können.

Forschungsergebnisse sollen heute nach Möglichkeit Open Access und damit frei zugänglich für alle veröffentlicht werden. Dies wird von auch von den Forschungsförderern eingefordert. Die Veranstaltung beschäftigt sich damit, was dies für Sie bedeutet und geht u.a. auf folgende Themen ein:

  • „Open Access“ ist mehr als einfach nur freie Dokumente im Netz: Eine kurze Geschichte und Definition
  • Reputation und Open Access: Die richtige Zeitschrift auswählen und Predatory Publisher vermeiden
  • Der goldene und der grüne Weg: Alternativen für die Publikation und was Sie dazu wissen sollten
  • Deutsches Urheberrecht und Open Access.
  • Wie sieht es mit anderen Materialien wie Forschungsdaten und Software aus?

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#4 Forschungsdaten nachhaltig aufbewahren

Beate Rajski, Bibliothek
Termin: Mittwoch 17.02.2021, 13:00-14:30 Uhr

Zielsetzung: Schaffung eines Bewusstseins für die Herausforderungen im Umgang mit Forschungsdaten.

Als Einführung in das Forschungsdatenmanagement werden folgende Fragen aufgegriffen:

  • Was sind Forschungsdaten?
  • Was ist Forschungsdatenmanagement?
  • Herausforderungen beim Umgang mit digitalen Forschungsdaten?
  • Was ist ein Datenmanagementplan (DMP)?
  • Wo können Daten publiziert werden?

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#5 Die Digitale Identität als Wissenschaftler:in

Beate Rajski, Bibliothek
Termin: Mittwoch 24.02.2021, 13:00-14:30 Uhr

Zielsetzung: Sie können beurteilen, welche akademischen Profile Sie im Netz nutzen und pflegen möchten.

Wie mache ich mich, mein Forschungsgebiet und meine Abschlussergebnisse im Internet sichtbar? Wie wichtig sind Plattformen wie ResearchGate? Junge Forscher und Forscherinnen sollten sich, neben der Pflege ihrer Publikationsliste, auch mit Fragen zu ihrem eigenen Auftritt im Internet beschäftigen.

In dem Workshop gehen wir gemeinsam der Frage nach, welche Online-Profile sich für Sie lohnen, welche Bedeutung Metriken (noch) haben und welche Möglichkeiten und Fallstricke eine Rolle spielen könnten. Auch die ORCID iD (Open Research Contributor iD) wird Thema sein, mit der Sie selbstbestimmt Ihre eindeutige Identifikation im Forschungs- und Publikationsprozess gewährleisten können. gewährleisten können.

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#6 Coole Tools für die Zusammenarbeit in Forschung und Lehre

Axel Dürkop, Institut für Technische Bildung und Hochschuldidaktik, TUHH
Termin: Mittwoch 03.03.2021, 13:00-14:30 Uhr

Zielsetzung: Die Teilnehmenden kennen eine Auswahl von freien Softwaretools und Workflows für die Lehrmittelproduktion. Die Teilnehmenden kennen exemplarische Tools und Workflows zum Schreiben und Publizieren. Die Teilnehmenden kennen das Potenzial von GitLab für die Zusammenarbeit in Forschung und Lehre.

Tools wie GitLab, Jupyter Notebook, Hypothesis, HackMD und Zotero befördern eine effektive Zusammenarbeit beim Recherchieren und Bibliographieren, beim Datensammeln und -auswerten, beim Programmieren sowie beim Schreiben von Forschungsarbeiten inklusive anschließender Veröffentlichung. Aber auch bei der (gemeinsamen) Entwicklung von Lehrmitteln und in der Durchführung der Lehre glänzen diese Anwendungen.

Der Workshop zeigt auf, welche Tools für die tägliche Arbeit in Forschung und Lehre gewinnbringend eingesetzt werden können und wie diese mit den Diskursen Open Education und Open Science zusammenhängen.

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#7 Forschen: Digital und offen

Sebastian Lindner, Institut für Kommunikationsnetze & Axel Dürkop, Institut für Technische Bildung und Hochschuldidaktik
Termin: Mittwoch 10.03.2021, 13:00-14:30 Uhr

Zielsetzung: Es soll ein Verständnis über Sinnhaftigkeit der offenen Forschung erarbeitet werden.
Zudem sollen an einem beispielhaften Forschungsprozess Anstöße, Ideen und Verständnis für die Nutzung kollaborativer Tools und für den offenen Austausch von Ergebnissen erlangt werden.

Was bedeutet offene Forschung, ist sie sinnvoll? Welche Gründe für offene Forschung gibt es? Wie steht die TUHH dazu? Diese Fragen sollen im Rahmen einer Eingangsdiskussion erarbeitet und diskutiert werden. Daraufhin soll anhand von Beispielen aus der Praxis bildhaft gemacht werden, wie einfach offene Wissenschaft in den Alltag integriert werden kann. Der Fokus liegt hier auf Tools und persönlichen Erfahrungswerten.

  • Wie kann die Verwaltung studentischer Arbeiten im Institut kollaborativ gestaltet werden?
  • Wie können offene Formate auch bei Forschungsprojekten mit Industriepartnern genutzt werden, wo proprietäre Formate Standard sind?

Das gemeinsame, wissenschaftliche Arbeiten wird thematisiert, und wie die erlangten Ergebnisse, die zugrundeliegenden Forschungsdaten, einfach geteilt werden können. Neben dem Verfügbarmachen der erarbeiteten Daten geht es noch einen Schritt weiter und es wird überlegt, wie man sogar die Datenerzeugung veröffentlichen kann.

Kurzum: wir diskutieren, wie Ergebnisse effizient kollaborativ erarbeitet, dokumentiert und geteilt werden können, um so zu einer Open Science-konformen Arbeitsweise zu motivieren, und die Reproduzierbarkeit der Forschung zu erhöhen.

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#8 Urheberrecht in Forschung und Lehre

RA Dr. Till Kreutzer, iRights.Law, Berlin
Termin: Mittwoch 17.03.2020, 13:00-16:00 Uhr

Zielsetzung:Vermittlung eines soliden Grundwissens zum Thema Urheberrecht in der Wissenschaft und Sensibilisierung für dieses komplexe und angesichts der verstärkten Nutzung digitaler Medien in Lehre und Forschung äußerst wichtige Thema.

Der Workshop gibt einen Überblick über die für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bzw. für wissenschaftliches Arbeiten relevanten urheberrechtlichen Fragestellungen. Mit wissenschaftlichem Arbeiten ist hierbei vor allem wissenschaftliches Publizieren sowie der Einsatz elektronischer Medien in der Lehre gemeint.

Besondere Bezugnahme erfolgt vor allem zu Bildrechten, Lizenzfragen, Schrankenbestimmungen in Wissenschaft und Lehre sowie Open Content.
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