Collect, Write, Publish 2020: Eine Werkzeugkiste für Promovierende

Jeweils 90 Minuten am Mittwoch ab 13 h: Am 29. Januar 2020 startet – organisiert von der Graduiertenakademie der TU Hamburg und der Bibliothek – eine neue Reihe mit acht Kurzworkshops rund um Werkzeuge für den Forschungsprozess, die für Promovierende an der TUHH relevant sind. Die Anmeldung ist eröffnet!
Auch Masterstudierende sind herzlich eingeladen.

Werkzeug


#1 Auf den Spuren der Suche – Fachinformation finden

Florian Hagen & Thomas Hapke, Bibliothek
Termin: Mittwoch 29.01.2020, 13:00-14:30 Uhr

Zielsetzung: Auf Herausforderungen und Bedürfnisse beim Umgang mit Information reagieren können, indem Möglichkeiten zum Finden von Fachinformation sowie zur Verfügbarkeit von Dokumenten aus Bibliothekssicht aufgezeigt werden.

Wie kann ich sicherer sein, bei der Recherche nichts Wesentliches zu übersehen? Wie bin ich bisher bei der Informationssuche vorgegangen und warum? Was wollten Sie schon immer mal fragen, wenn es um das Suchen und Finden von Information geht?

  • Wie kann ich Fachdatenbanken effizient nutzen?
  • Wie hilft ein sogenannter Linkresolver, um an digitale und gedruckte Bibliotheksbestände an der TUHH zu kommen? Wie kann er die Fernleihe erleichtern?
  • Wie komme ich an Zeitschriften-Artikel, die nicht an der TUHH verfügbar sind?
  • Warum komme ich nicht an alle digitalen Dokumente, die für mich relevant sind? Warum kann die tub. Buchwünsche manchmal nicht erfüllen?
  • Wie komme ich an Normen, wie finde ich Patente?
  • Was erwarten Sie in Zukunft von einer Bibliothek?

Angeboten wird eine bunte Mischung an Themen. Sie haben die Wahl, womit wir uns im Rahmen des Workshops beschäftigen. Bringen Sie gerne Ihre spezifischen Herausforderungen mit.

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#2 Kein Chaos, kein Vergessen, kein Plagiat

Beate Rajski & Thomas Hapke, Bibliothek
Termin: Mittwoch 05.02.2020, 13:00-14:30 Uhr

Zielsetzung: Unterstützung bei der Auswahl einer geeigneten Literaturverwaltungssoftware.

Literaturverwaltungssoftware kommt beim Recherchieren, Lesen, Schreiben und Publizieren zum Einsatz. Häufig kann sie sogar noch mehr. Sie sollten deswegen mit der Software arbeiten, die Ihren Bedürfnissen am besten entspricht. In diesem Workshop geht es zunächst um die Kriterien, die für Sie wichtig sein können. Danach werden vier beliebte Alternativen vorgestellt:

  • JabRef: Grafische Oberfläche für die Verwaltung von BibTeX/BibLaTeX
  • Zotero: Sammeln, Verwalten und Zitieren unterschiedlichster Quellen
  • Citavi: Windowsbasierte Literaturverwaltung mit integriertem Wissensmanagement
  • Mendeley: Organisieren, Austauschen und Zitieren von wissenschaftlichen Artikeln und PDF-Dokumenten

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#3 Die Digitale Identität als Wissenschaftler*in

Beate Rajski, Bibliothek
Termin: Mittwoch 12.02.2019, 13:00-14:30 Uhr

Zielsetzung: Sie können beurteilen, welche akademischen Profile Sie im Netz nutzen und pflegen möchten.

Wie mache ich mich, mein Forschungsgebiet und meine Abschlussergebnisse im Internet sichtbar? Wie wichtig sind Plattformen wie ResearchGate? Junge Forscher und Forscherinnen sollten sich, neben der Pflege ihrer Publikationsliste, auch mit Fragen zu ihrem eigenen Auftritt im Internet beschäftigen.

In dem Workshop gehen wir gemeinsam der Frage nach, welche Online-Profile sich für Sie lohnen, welche Bedeutung Metriken (noch) haben und welche Möglichkeiten und Fallstricke eine Rolle spielen könnten. Auch die ORCID iD (Open Research Contributor iD) wird Thema sein, mit der Sie selbstbestimmt Ihre eindeutige Identifikation im Forschungs- und Publikationsprozess gewährleisten können. gewährleisten können.

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#4 Forschungsdaten nachhaltig aufbewahren

Beate Rajski, Bibliothek
Termin: Mittwoch 19.02.2020, 13:00-14:30 Uhr

Zielsetzung: Schaffung eines Bewusstseins für die Herausforderungen im Umgang mit Forschungsdaten.

Als Einführung in das Forschungsdatenmanagement werden folgende Fragen aufgegriffen:

  • Was sind Forschungsdaten?
  • Was ist Forschungsdatenmanagement?
  • Herausforderungen beim Umgang mit digitalen Forschungsdaten?
  • Was ist ein Datenmanagementplan (DMP)?
  • Wo können Daten publiziert werden?

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#5 Forschung sichtbar machen – Wege zu Open Access

Inken Feldsien-Sudhaus / Beate Rajski, Bibliothek
Termin: Mittwoch 26.02.2020, 13:00-14:30 Uhr

Zielsetzung: Sie sollen einschätzen können, wie Sie Ihre Forschungsergebnisse qualitätsgesichert und Open Access veröffentlichen können..

Forschungsergebnisse sollen heute nach Möglichkeit Open Access und damit frei zugänglich für alle veröffentlicht werden. Dies wird von auch von den Forschungsförderern eingefordert. Die Veranstaltung beschäftigt sich damit, was dies für Sie bedeutet und geht u.a. auf folgende Themen ein:

  • „Open Access“ ist mehr als einfach nur freie Dokumente im Netz: Eine kurze Geschichte und Definition
  • Reputation und Open Access: Die richtige Zeitschrift auswählen und Predatory Publisher vermeiden
  • Der goldene und der grüne Weg: Alternativen für die Publikation und was Sie dazu wissen sollten
  • Deutsches Urheberrecht und Open Access.
  • Wie sieht es mit anderen Materialien wie Forschungsdaten und Software aus?

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#6 Kollaborieren in Forschung und Lehre

Axel Dürkop, Institut für Technische Bildung und Hochschuldidaktik, TUHH
Termin: Mittwoch 04.03.2020, 13:00-14:30 Uhr

Zielsetzung: Die Teilnehmenden kennen Vor- und Nachteile der Kollaboration in Forschung und Lehre.
Die Teilnehmenden kennen den Open-Science-Ansatz.

Die Teilnehmenden kennen verschiedene Tools zur Kollaboration.

Wer mit anderen kollaboriert, kommt weiter. Den Eindruck kann man zumindest bei einem Blick auf aktuelle Trends in Forschung und Lehre gewinnen. Zahlreiche Tools befördern eine effektive Zusammenarbeit beim Recherchieren und Bibliographieren, beim Datensammeln und -auswerten, beim Programmieren sowie beim Schreiben von Forschungsarbeiten inklusive anschließender Veröffentlichung.
Der Workshop zeigt auf, warum Kollaboration in der Wissenschaft viele Mehrwerte bringt, was unter Open Science verstanden wird und welche Tools für die tägliche Arbeit in Forschung und Lehre gewinnbringend eingesetzt werden können.

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#7 Forschen: Digital und offen

Prof. Dr.-Ing. Andreas Timm-Giel & Sebastian Lindner, Institut für Kommunikationsnetze, TUHH
Termin: Mittwoch 11.03.2020, 13:00-14:30 Uhr

Zielsetzung: Verständnis über Sinnhaftigkeit der offenen Forschung erarbeiten. An einem beispielhaften Forschungsprozess Anstöße, Ideen und Verständnis für die Nutzung kollaborativer Tools und offenem Austausch von Ergebnissen erlangen

Was bedeutet offene Forschung, ist sie sinnvoll? Welche Gründe für offene Forschung gibt es? Diese Fragen sollen im Rahmen einer Eingangsdiskussion erarbeitet und diskutiert werden.
Im zweiten Teil des Workshops soll an einem Fallbeispiel einer Forschungsarbeit vorgestellt werden, wie digitale Tools (insbesondere GitLab an der TUHH und die Infrastruktur und Dienste des Projekts Hamburg Open Science (HOS)) genutzt werden können. Die Zielsetzung dabei ist es, effizient Ergebnisse zu dokumentieren, Kooperationspartnern und Mitautoren zur Diskussion zur Verfügung zu stellen und letztendlich die konsolidierten Ergebnisse zu veröffentlichen. Bei dieser Veröffentlichung sollen Forschungsdaten für das Einreichen einer Publikation so veröffentlicht werden, dass sie referenzierbar sind und so die Reproduzierbarkeit der Forschung besser ermöglicht wird.

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#8 Urheberrecht in Forschung und Lehre

RA Dr. Till Kreutzer, iRights.Law, Berlin
Termin: Mittwoch 18.03 2020, 13:00-17:00 Uhr

Zielsetzung:Vermittlung eines soliden Grundwissens zum Thema Urheberrecht in der Wissenschaft und Sensibilisierung für dieses komplexe und angesichts der verstärkten Nutzung digitaler Medien in Lehre und Forschung äußerst wichtige Thema.

Der Workshop gibt einen Überblick über die für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bzw. für wissenschaftliches Arbeiten relevanten urheberrechtlichen Fragestellungen. Mit wissenschaftlichem Arbeiten ist hierbei vor allem wissenschaftliches Publizieren sowie der Einsatz elektronischer Medien in der Lehre gemeint.

Besondere Bezugnahme erfolgt vor allem zu Bildrechten, Lizenzfragen, Schrankenbestimmungen in Wissenschaft und Lehre sowie Open Content.
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