Zum Internationalen Frauentag ein paar Tipps zum Lesen:
- Im Heft 5, 2014 der Wochenzeitung „Die Zeit“ wurden unter der Überschrift „Denn Du bist nur eine Frau“ mehrere Frauen biografisch vorgestellt, hier zwei Beispiele aus dem Bereich Technik und Naturwissenschaften:
- Die „Programmiererin“ Ada Lovelace entwickelte im 19. Jahrhundert erste Algorithmen (Mehr zu Ada Lovelace im Wikipedia-Eintrag oder auch in dem im TU-Bestand vorhandenen Roman mit dem Titel „Die Frau, für die ich den Computer erfand“, in dem Friedrich Christian Delius die „heimliche Liebe“ vom Computer-Pionier Konrad Zuse zu Ada Lovelace beschreibt.)
- Die Astronomin Maria Mitchell untersuchte im gleichen Jahrhundert die Sterne.
Ein Special der Zeitschrift Nature widmete sich vor einem Jahr dem Thema „Women in Science„.
„Science remains institutionally sexist. Despite some progress, women scientists are still paid less, promoted less frequently, win fewer grants and are more likely to leave research than similarly qualified men. This special issue of Nature takes a hard look at the gender gap — from bench to boardroom — and at what is being done to close it.“
Es ist besonders interessant, dass manche Fachgebiete wie die Kristallographie eine lange Tradition einer „egalitarian, collaborative culture“ haben, in der Frauen durchaus dominieren, wie vor kurzem ein Nature-Artikel von Georgina Ferry zeigte. Ferry ist Biografin der Nobelpreisträgerin Dorothy Hodgkin.
- Neben Hodgkin sind eine Vielzahl „Bedeutender Naturwissenschaftlerinnen“ in einer Broschüre aus dem Jahre 1997 genannt, die im Volltext auch als Download zur Verfügung steht.
