Im letzten Jahr hat die TU-Bibliothek eine Reihe von Handbüchern als Online-Buch angeschafft:
- Handbook of Sustainable Engineering / Joanne Kauffman, Kun-Mo Lee (Eds.). Dordrecht: Springer Netherlands, 2013.
- Handbook of combinatorial optimization / Panos M. Pardalos, … (Eds.). 2. ed. New York, NY: Springer New York, 2013.
- Handbook of loss prevention engineering / Joel M. Haight (Ed.). Weinheim: Wiley-VCH, 2013.
- Handbook of systems biology : concepts and insights / Marian Walhout, … (Eds.). Amsterdam: Elsever/Academic Press, 2012.
- Handbook of Hydrocarbon and Lipid Microbiology / Kenneth N. Timmis (Ed.). Berlin: Springer, 2010
Ein Handbuch ist im Sinne der obigen Medien kein vielbändiges „Sammelwerk von Monographien“, das systematisch aufgebaut ist, wie es dies in den Naturwissenschaften lange Zeit gab. Ein Beispiel dafür wäre das „Gmelins Handbuch der anorganischen Chemie„, das auch im oberen Lesesaal der TU-Bibliothek in gedruckter Form zugreifbar ist und eine Fundgrube für anorganische Stoffdaten darstellt.
Heutzutage sind Handbücher nicht unbedingt „‚etwas, das man in der Hand hält‘ [,… sondern] eine geordnete Zusammenstellung eines Ausschnitts des menschlichen Wissens“ und so auch eine Art Nachschlagewerk. Handbücher tragen damit dem Bedürfnis nach Orientierung in der Informationsvielfalt Rechnung. Gleichzeitig sind einzelne Autoren heutzutage aus vielfältigen Gründen (z.B. Zeitmangel, Komplexität und Vielfalt selbst sehr spezieller Teilgebiete) vielleicht eher selten in der Lage, ein komplettes Buch selbst zu einem sehr spezifischen Thema zu schreiben. So ist es für mehrere Autoren leichter kürzere Beiträge zu verfassen und diese dann in einem „Handbuch“ marketingträchtig zusammen zu publizieren.
