
… ist das Thema eines von der Heinrich-Böll-Stiftung im April 2011 herausgegebenen Sammelbandes mit dem Titel „#public_life – Digitale Intimität, die Privatsphäre und das Netz„, der als pdf-Datei frei im Netz zur Verfügung steht. Die Aufsätze stammen teilweise von sehr renommierten Autoren, so von der amerikanischen Soziologin zu Themen des Social Web Danah Boyd, von der ebenfalls amerikanischen Rechtsphilosophin Helen Nissenbaum oder von Markus Beckkedahl, der den Blog netzpolitk.org betreibt.
Die Grenzen zwischen privat und öffentlich sind im Netzzeitalter unscharf. Suchmaschinen können zu Karrierekillern werden, wenn unbedachte Äusserungen nicht nur in sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter & Co dauerhaft gespeichert werden. Schon wird über Möglichkeiten des digitalen Vergessens nachgedacht, wie man bei Viktor Meyer-Schönberger nachlesen kann: Delete : die Tugend des Vergessens in digitalen Zeiten / Viktor Mayer-Schönberger. Berlin : Berlin Univ. Press, 2010.
Einen interessanten und kurz gefassten Überblick zur Problematik von Datenschutz und Privatsphäre heute bietet auch folgendes Buch aus dem TUHH-Bestand: Privacy : a very short introduction / Raymond Wacks. Oxford: Oxford University Press, 2010.
Mehr Literatur zu Fragen des Datenschutz im TUHH-Bestand. Auch die Frage der Computersicherheit spielt in dieses Thema mit hinein.
