PDF-„Friedhöfe“ beleben – mit Literaturverwaltung

Zitieren beim wissenschaftlichen Arbeiten - WordleLiteraturverwaltungsprogramme organisieren und verwalten Ihre in lokalen Verzeichnisssen abgelegten PDF-Dateien. Ausserdem bieten Sie Quellenangaben per Mausklick, dadurch kein Chaos, keine Vergessen und keine Plagiate. Aber was ist das richtige Programm für Sie? Welche Fragen sollten Sie sich stellen, bevor Sie sich für ein Programm entscheiden? Eine Checkliste hilft!

Die TUHH-Bibliothek empfiehlt Zotero und Citavi:

  • Zotero als freie Software für alle gängigen Betriebssysteme, die auch eine web-basierte Komponente hat.
  • Citavi als Windows-basiertes Standalone-Produkt mit einer Campus-Lizenz für die TUHH, das große Stärken bei der Wissensorganisation besitzt. Hier ist es innerhalb des Programms möglich, eine mit Kommentaren und Gedanken versehene Bibliografie zu erstellen!

Beide Programme erlauben einen schnellen Wechsel von Zitierstilen und die Verknüpfung mit Textverarbeitungsprogrammen wie LibreOffice oder Word.

Wenn Sie zum Ausprobieren der Programme eine Beispiel-Aufgabe aus dem Seminar lösen wollen, finden Sie diese hier unten. Eine „Lösung“ wird Ihnen auf Anforderung und nach Sendung Ihrer Ergebnisse an literaturverwaltung@tuhh.de gerne zugeschickt.


Aufgabe: Literaturverwaltung

Teil 1: Bitte verifizieren und ergänzen Sie die folgenden Literaturangaben, indem Sie die betreffenden Werke in geeigneten Katalogen, Datenbanken oder Suchmaschinen finden und in ein Literaturverwaltungsprogramm, z.B. Zotero oder Citavi, übernehmen.

 

0) Mayer, Philipp: Wissenschaftlich schreiben heißt vor allem denken. Zwölf Techniken für mehr Effizienz. Das Hochschulwesen 58 (2010), Nr. 1, S. 28–32

1) Albrecht Beutelspacher: »Eine Gleichung ist wie ein Orgasmus«. S. 208ff. In: Lust und Last des wissenschaftlichen Schreibens : Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer geben Studierenden Tips. 1998.

2) Philosophie des 20. Jahrhunderts : von Husserl bis Derrida. Von Rentsch, Thomas 2014.

3) X. Giraud, H. Piquet, M. Budinger, X. Roboam, M. Sartor, and S. Vial, Eds, Knowledge-based system for aircraft electrical power system reconfiguration. 2012

4) M. González-Pajuelo, J. C. Andrade, and I. Vasconcelos, “Production of 1,3-Propanediol by Clostridium butyricum VPI 3266 in continuous cultures with high yield and productivity,” J IND MICROBIOL BIOTECHNOL, vol. 32, no. 9, pp. 391–396, 2005.

5) KLEDTKE, Herbert. Zum Problem von Technik und Ethik am Beispiel der Ausbildung zum Ingenieur: Ein Plädoyer zur Integration technisch-ethischer Verhaltenskodizes in das ingenieurwissenschaftliche Studium.

6) M. Middendorf, G. McMillan, G. Calhoun, and K. S. Jones, “Brain-computer interfaces based on the steady-state visualevoked response,” IEEE TRANSACTIONS ON REHABILITATION ENGINEERING, no. 8, 2000.

7) http://link.springer.com/chapter/10.1007%2F978-3-658-02551-9_5

8) https://www.tub.tuhh.de/blog/2014/07/28/nachdenken-ueber-nachhaltigkeit/

9) Transdisziplinäre Forschung, Ulli Vilsmaier, Daniel J. Lang. DOI 10.1007/978-3-642-25112-2_3

10) Ernst Bloch, „Erkenntnis als Schlüssel und Hebel des Wirklichen.“ in Tendenz – Latenz – Utopie, 117–121, Gesamtausgabe / Ernst Bloch 1978.

 

Teil 2: Bitte formatieren Sie den folgenden Text, der die oben genannten Literaturangaben verwendet, jeweils in einer eigenen Datei mit Hilfe von Zotero oder Citavi in den zwei unterschiedlichen Zitierstilen „ACS 3rd ed. (Author Year)“ und „IEEE Editorial“:

 
„Wissenschaftlich schreiben heißt vor allem denken“ ist der Titel eines Aufsatzes von Philipp Mayer (Lit 0).

In einem fiktiven Interview zeigt Beutelspacher, warum in der Mathematik so viel Wert auf Sprache gelegt wird (Lit. 1).

Diese beiden Aufsätze von González-Pajuelo u.a. (Lit. 4) und von Middendorf u.a. (Lit. 6) sind Beiträge in Zeitschriften in den Ingenieurwissenschaften. Sie werden heutzutage nur noch selten von einem Autor allein verfasst.

Standard in den Ingenieurwissenschaften sind auch Beiträge zu Konferenz-Proceedings wie z.B. von Giraud u.a. (Lit. 3).

In einem Blog-Beitrag mit dem Titel „Nachdenken über Nachhaltigkeit“(Lit. 8) wird auf einen Beitrag zur „Transdisziplinären Forschung“ (Lit.9) verwiesen.

Für Ernst Bloch, einer der vielen Vertreter der Philosophie des 20. Jahrhunderts (Lit. 2), umfasst Erkenntnis immer auch eine verändernde Komponente als „aktive In-formation eines Wirklichen selbst“ (Lit. 10, S. 120).

Ethik sollte Teil der Ausbildung von Ingenieuren sein (Lit. 5).

Barrieren zur Kreativität in Gruppen können überwunden werden (Lit. 7).

 


Hier finden Sie die Lösung für die erste Literaturangabe:

Der Text im Format „ACS 3rd ed. (Author Year)“

„Wissenschaftlich schreiben heißt vor allem denken“ ist der Titel eines Aufsatzes von Philipp Mayer (2010).

References
Mayer, P. Wissenschaftlich schreiben heißt vor allem denken. Zwölf Techniken für mehr Effizienz. Das Hochschulwesen 2010, 58 (1), 28–32.

Der Text im Format „IEEE Editorial“

„Wissenschaftlich schreiben heißt vor allem denken“ ist der Titel eines Aufsatzes von Philipp Mayer [1].

References
[1] P. Mayer, “Wissenschaftlich schreiben heißt vor allem denken. Zwölf Techniken für mehr Effizienz,” Das Hochschulwesen, vol. 58, no. 1, pp. 28–32, 2010.